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Beratung bei ethischen Fragen
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Im Spital kann es in verschiedenen Situationen zu ethischen Konflikten kommen. Drei exemplarische Fallgeschichten umreissen Situationen, die im Laufe einer Behandlung auftreten können:
Herr M. bittet das Behandlungsteam dringend um einen weiteren Therapieversuch seines fortgeschrittenen Krebsleidens. Das Behandlungsteam ist skeptisch angesichts der annähernden Aussichtslosigkeit der Therapie und der Belastung für den Patienten; auch die extrem hohen Kosten des Medikaments kommen zur Sprache.
Die Patientenverfügung von Frau S. besagt, dass sie im fortgeschrittenen Stadium ihrer Alzheimer-Demenz keine Antibiotika-Gabe im Falle einer Infektion wünsche doch die Angehörigen dringen auf eine Behandlung der Lungenentzündung, die sich die Patientin zugezogen hat, u.a. mit dem Argument, Frau S. scheine doch trotz ihres eingeschränkten geistigen Zustands ihr Leben durchaus noch zu geniessen.
Frau F. hat sich als Lebendnierenspenderin für ihren Mann angeboten, doch ein Mitglied des Pflegeteams berichtet von einem Gespräch mit Frau F., das die Freiwilligkeit der Spende in Frage stellt: Ihr sei bei einem Treffen im Familienkreis nahegelegt worden, die Spende anzubieten. Als der Transplantationschirurg Frau F. auf diese Problematik anspricht, verneint sie vehement, familiärem Druck ausgesetzt gewesen zu sein und besteht auf der Spende.
Anfragen für Einzelfallberatungen oder Fragen an das Klinische Ethikkomitee können Sie an die Leitende Ärztin und Geschäftsführerin des Klinischen Ethikkomitees richten:
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PD Dr. med. Tanja Krones
Leitende Ärztin Klinische Ethik / Geschäftsführerin Klinisches Ethikkomitee
UniversitätsSpital Zürich Gloriastrasse 31, 8091 Zürich Tel.: 044 255 34 70 E-Mail: tanja.krones@usz.ch |
Weitere Informationen
Interview der Universität Zürich mit Frau PD Dr. med. Tanja Krones (16.12.2011)
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Auszeichnungen und Berufungen Informieren Sie sich über die beruflichen Erfolge von Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen und wissenschaftlichen Mitarbeitenden des UniversitätsSpitals Zürich. Sie wurden auf
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