Brustuntersuchung im CT: «Die Intimsphäre wird gewahrt»

Inge Meier*, 51 Jahre, hat schon mehrere Mammographien hinter sich. Als eine der ersten Patientinnen hat sie am USZ von der neuen Möglichkeit eines Mamma-CT’s profitiert.

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​Frau Meier, Sie hatten bereits eine «normale» Mammographie, nun die Untersuchung im CT. Was war für Sie der grösste Unterschied?
Die Intimsphäre wird bei der Computertomographie (CT) gewahrt. Jede Frau, die schon einmal eine Mammographie hat machen müssen, kennt das. Die Brust muss dabei angehoben, gezogen und auch gequetscht werden. Auch für die Röntgenfachperson ist das unangenehm. Und für viele Frauen ist es zudem schmerzhaft. Bei der Untersuchung mit dem CT ist das anders.

Wie ging denn die Untersuchung im CT vor sich?
Als erstes musste ich ein Spitalhemd anziehen, mit der Öffnung nach vorne. Dann legt man sich auf den Untersuchungstisch. Auf Höhe der Brust ist eine Vertiefung eingelassen. Dort platziert man seine Brust selbständig. Die Röntgenfachperson hat mich nie berührt, sondern einfach angewiesen: Noch etwas nach oben, etwas nach links...

Also so ähnlich wie auf dem Massagetisch, wenn man die richtige Position sucht?
Ja, genau. Nur das Hochklettern auf den Untersuchungstisch ist mühsamer, weil er höher ist. Aber da wird man ja unterstützt. Und die Untersuchung ist schnell fertig: Nach nur gerade 20 Minuten für die Untersuchung beider Brüste ist man wieder draussen.

Was würden Sie anderen Frauen sagen, wenn Sie an diese Untersuchung denken?
Ich würde das CT jeder Frau, die wählen kann, empfehlen. Denn einmal vom Komfort und der Intimsphäre abgesehen: Ich durfte mir die Bilder beider Untersuchungen anschauen. Sogar ich als Laie konnte erkennen, wie scharf diese Bilder sind. Das hat mich sehr beeindruckt.

*Name der Redaktion bekannt

​Das Mammographie-CT am USZ ist das einzige seiner Art in der Schweiz. Das Gerät wurde spezifisch für diese Untersuchung entwickelt. Die Strahlenbelastung für eine Untersuchung ist mit derjenigen einer konventionellen Mammographie vergleichbar.

Für weitere Informationen können Sie sich an die Radiologie (044 255 18 18) oder direkt an Dr. Andreas Boss (andreas.boss@usz.ch) wenden.

Website Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie



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