Rolle der B-Zellen bei Multipler Sklerose entschlüsselt

Ein Team der Universität Zürich (UZH), des Universitätsspitals Zürich (USZ) und des schwedischen Karolinska Instituts unter der Leitung des Neurologen Roland Martin und der Immunologin Mireia Sospedra hat einen entscheidenden Aspekt in der Entstehung und Entwicklung von MS entschlüsselt.

​Die Forscherinnen und Forscher konnten erstmals zeigen, dass bestimmte B-Zellen – die antikörperproduzierenden Zellen des Immunsystems – jene T-Zellen aktivieren, die die Entzündung im Gehirn und die Schädigung der Nervenzellen auslösen.

Dank dieser Entdeckung wurde es möglich, den bisher unklaren Wirkmechanismus bestimmter MS-Medikamente zu verstehen. Das neue Wissen eröffnet zudem neue Therapieoptionen.

Medienmitteilung der Universität Zürich

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