Weniger Notfallpatienten von der Street Parade als in den letzten Jahren

Am Street Parade-Wochenende wurden im Institut für Notfallmedizin am USZ 227 Personen medizinisch versorgt. Davon waren 54 Besucher der Street Parade.

​Der erste Street Parade-Besucher wurde am Samstag um 16.35 Uhr eingeliefert, der letzte wurde am Sonntag um 15.43 Uhr in den Notfall gebracht. Von den insgesamt 227 Patientinnen und Patienten, die von Samstag bis Sonntag im Institut für Notfallmedizin des USZ behandelt wurden, waren 54 Street Parade-Besucher. Damit wurden dieses Jahr deutlich weniger Street Parade-Besucher am USZ behandelt als in den letzten zwei Jahren. Ein Grund dafür könnten die kälteren Temperaturen sein.

Behandelt wurden am meisten Rissquetschwunden, gefolgt von Schnittverletzungen und Verletzungen aus Schlägereien. Einige Patienten mussten wegen Alkoholintoxikationen oder Mischintoxikationen behandelt werden.

Um die zusätzlichen Patienten optimal zu betreuen, arbeiteten die Mitarbeitenden am Institut für Notfallmedizin in personell verstärkten Schichten: das Pflegepersonal sowie der ärztliche Dienst (Assistenz-und Kaderärzte) wurde in der Spät- und Nachtschicht verstärkt und der Sicherheitsdienst arbeitete rund um die Uhr in einer grösseren Belegung. Die Zusammenarbeit mit der Rettungsorganisation Schutz & Rettung Zürich funktionierte einwandfrei. Diese hatte vor Ort acht Behandlungsstellen und behandelte Patienten in der Patientensammelstelle (Notunterkunft).