Reto Schüpbach wird erster Direktor des neu gegründeten Instituts für Intensivmedizin

Das UniversitätsSpital Zürich und die Universität Zürich schaffen ein neues Institut für Intensivmedizin. Die darin zusammengefassten Abteilungen Intensivmedizin werden gemeinsam Forschung, Lehre, Aus-, Weiter- und Fortbildung und damit auch die Versorgungsqualität weiterentwickeln. Erster Direktor wird der Intensivmediziner Prof. Dr. med. Reto Schüpbach.

Der Universitätsrat hat in seiner Sitzung vom 3. Juli 2017 PD Dr. med. Reto Schüpbach zum ausserordentlichen Professor für Intensivmedizin ernannt. Die Professur ist mit der Leitung des neu geschaffenen Instituts für Intensivmedizin am USZ verbunden. Der Spitalrat des UniversitätsSpitals Zürich hat Prof. Schüpbach in seiner Sitzung vom 14. Juni 2017 zum Institutsdirektor ernannt. Er wird das Amt per 1. August 2017 antreten.

Reto Schüpbach studierte Humanmedizin in Bern, wo er 1997 auch zum Doktor der Medizin promoviert wurde. Mit Stationen in Biel, Bern und Zürich bildete er sich zum Facharzt Innere Medizin und Facharzt Intensivmedizin weiter. Ab 2004 verbrachte er einen mehrjährigen, drittmittelfinanzierten Forschungsaufenthalt am Scripps Research Institute in La Jolla, Kalifornien, USA. 2008 erwarb er den Master of Advanced Studies in klinischer Forschung an der University of California, San Diego, USA. 2009 kehrte er ans USZ zurück als Oberarzt in der Chirurgischen Intensivmedizin und als «Laboratory Group Leader» am Zentrum für Klinische Forschung. 2009 etablierte er mit Unterstützung einer Ambizione Personenförderung des Schweizerischen Nationalfonds eine Forschungsgruppe im Themengebiet endotheliale Dysfunktion in der Entzündung und Sepsis. Seit 2013 leitet Reto Schüpbach die Intensivstation für Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie, seit 2015 vertritt er die gesamte Intensivmedizin im Medizinbereich Anästhesie-Intensivmedizin-OP-Betrieb.

Weiterentwicklung der Intensivmedizin am UniversitätsSpital Zürich

Das UniversitätsSpital Zürich verfolgt konsequent die Förderung von Innovation und Spitzenleistungen in der Medizin. Das junge Fach Intensivmedizin, ein integraler Bestandteil der Spitzenmedizin, soll mit dem neuen Institut für Intensivmedizin gezielt gefördert werden. Die zentrale Struktur ermöglicht eine attraktive, koordinierte Aus-, Weiter-, und Fortbildung.

Mit einer koordinierten Leitung, seiner bestehenden guten Vernetzung und seiner Grösse bietet das neue Institut für Intensivmedizin zudem ideale Bedingungen für die Forschung im Bereich der Intensivmedizin.