Schweizer HIV-Kohortenstudie wird weiterhin vom Schweizerischen Nationalfonds mit CHF 5.264 Mio. für 2016 und 2017 unterstützt

Seit 2006 wird die Schweizerische HIV-Kohortenstudie vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) im Rahmen des kompetitiven Programms für «longitudinal cohort studies» unterstützt. In einer Zwischenevaluation hat die SHCS hervorragend abgeschnitten und der SNF hat auf dieser Grundlage entschieden, die Studie für die nächsten beiden Jahre in einem Umfang von CHF 5.264 Mio. zu unterstützen.

​Die Schweizerische HIV-Kohortenstudie (SHCS) existiert seit 1988. Sie ist die älteste und erfolgreichste Kohorte in der Schweiz mit über 900 wissenschaftlichen Publikationen. Prof. Huldrych Günthard, Leitender Arzt der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene am USZ, ist Studienleiter und Präsident der SHCS.

Die Schweizerische HIV-Kohortenstudie ist eine klinische, prospektive, multizentrische Langzeit-Studie, an der die fünf schweizerischen Universitätsspitäler, Kantons- und Regionalspitäler sowie Privatärzte teilnehmen. Bisher wurden mehr als 19‘500 Patientinnen und Patienten eingeschlossen. Sie forscht im Bereich der HIV-Medizin, betreibt sowohl klinische wie auch Grundlagenforschung und befasst sich mit präventiven und sozialwissenschaftlichen Aspekten. Die Erkenntnisse aus der Studie sind entscheidend für die hohe Qualität der HIV-Therapie und generell der HIV-Medizin in der Schweiz sowie für das bessere Verständnis der Wechselwirkung zwischen dem HI-Virus und dem menschlichen Organismus. Die Studie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Verhinderung von Neuinfektionen.

Mehr zu Prof. Günthard und seiner Forschung auf dem USZ-Blog.

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