Roger Lehmann mit dem Somogyi-Preis 2018 ausgezeichnet

Prof. Dr. med. Roger Lehmann, Leiter der Diabetologie, des klinischen Inseltransplantationsprogramms und Leitender Arzt in der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung, hat den Somogyi-Preis 2018 erhalten.

Der Preisträger hat im Jahre 2000 das Inseltransplantationsprogramm des UniversitätsSpitals Zürich reaktiviert. Seine langjährigen Forschungsarbeiten zeigten, dass mit einer Inseltransplantation die transplantierte Niere vor einer Verschlechterung wegen ungenügender Blutzuckerkontrolle geschützt werden kann. Zudem zeigte er mit seiner Forschung, dass schwere Unterzuckerung durch eine erfolgreiche Inseltransplantation eliminiert werden kann.

Der Somogyi-Preis wird seit dem Jahr 2002 alle zwei Jahre für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der klinisch experimentellen Forschung für ein besseres Verständnis der Unterzuckerung beim Menschen mit Diabetes verliehen. Er geht auf den Chemiker und gebürtigen Ungarn Michael Somogyi (1883-1971) zurück, der den nach ihm benannten Somogyi-Effekt oder auch Rebound-Hyperglykämie erstmals beschrieben hat. Der Somogyi-Preis wurde dieses Jahr erstmals einem Schweizer verliehen.

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Somogyi-Preisträger Prof. Dr. med. Roger Lehmann (rechts) mit Prof. Dr. med. Peter Kempler, Präsident der Ungarischen Diabetesgesellschaft (Mitte) und Prof. Dr. med. Tamas Varkonyi (links) anlässlich der Preisverleihung im ungarischen Szeged.




 

 

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