Studie von Dr. Matthias Rostock zur Homöopathie in der integrativen Onkologie ausgezeichnet

Die Hufelandgesellschaft, der deutsche Dachverband der Ärztegesellschaften für Naturheilkunde und Komplementärmedizin, zeichnete die Arbeit von Dr. Matthias Rostock mit dem mit 1'500 Euro dotierten Preis aus. Dr. Rostock nahm den Preis stellvertretend für die Arbeitsgruppe mit Dr. Johannes Naumann, Dr. Corinna Guethlin, Dr. Lars Guenther, Prof. Dr. Hans H. Bartsch und Prof. Dr. Harald Walach entgegen.

Die Gruppenarbeit zur Klassischen Homöopathie in der Behandlung von Tumorpatienten unter der Federführung von Dr. Matthias Rostock vom Institut für Naturheilkunde am UniversitätsSpital Zürich und dem Universitären Cancer Center Hamburg evaluiert erstmals systematisch und strukturiert die Wirksamkeit einer zusätzlichen klassisch homöopathisch onkologischen Behandlung mittels einer prospektiven Beobachtungsstudie zweier unterschiedlich behandelten Kohorten. In den Resultaten zeigte sich in der homöopathischen Gruppe eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität nach 3 Monaten, die sich nach 12 Monaten weiter fortsetzte.

Die Jury betont, dass mit dieser Arbeit zum ersten Mal eine wissenschaftliche Abbildung der klassisch homöopathischen Praxis in der integrativen Onkologie vorliegt. Dies ist insbesondere von Bedeutung, da viele Patienten ergänzend nach homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten ihrer Krebserkrankung suchen.

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Hufelandgesellschaft