Coronavirus - Tagebuch aus dem USZ


​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 04. Mai 2020

Zwischen Lockerung und Ungewissheit in der COVID-19-Pandemie

Von Dr. med. Jan Kottwitz, Oberarzt am Institut für Notfallmedizin

Zwischen Lockerung und Ungewissheit.pngGanz egal welches Alter, welche Berufsgruppe; wir alle bemerken: was gestern richtig schien, scheint heute fraglich und morgen wieder wahr. Expertinnen und Experten aus verschiedensten Bereichen scheinen sich gegenseitig und teilweise auch sich selbst zu widersprechen. Das ist normal, das ist gut so, das ist Wissenschaft. Es handelt sich um ein neues Virus, eine neue Erkrankung, welche wir noch nicht gut kennen. An anderen Erkrankungen sind Mediziner und Wissenschaftler Jahrzehnte am Forschen, bis sie diese verstehen. Neu ist nicht nur die Erkrankung, sondern auch die Dynamik und die Verschiedenheit, mit der sie Regionen und Länder trifft. Trotz oder gerade wegen der erfreulichen Lockerungen seit dem 27. April, bleiben wir auf dem Notfall hellwach und sind bereit, zu reagieren, egal in welche Richtung sich die Pandemie entwickeln wird. Der Marathon geht weiter und die vom BAG empfohlenen Massnahmen sollten gerade jetzt auf allen Ebenen strikt eingehalten werden. Es gilt also: durchhalten und gesund bleiben!




​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 02. Mai 2020

(Zwischen-) Menschliches


Von Dr. med. Judith Engeler, Oberärztin im Institut für Notfallmedizin

Aufgrund der Corona-Pandemie besteht schon seit einigen Wochen ein Besuchsverbot im Spital und wir müssen Patientinnen und Patienten mit möglichen COVID-19-Infektionen auf der Notfallstation gut isolieren, um eine Weiterverbreitung des Corona-Virus zu unterbinden. Das bedeutet, dass Patienten sich in einer einzelnen Koje befinden und wir bekleidet mit Überschürze, Maske, Schutzbrille und Handschuhe die Menschen versorgen. Gerade bei älteren oder verwirrten Personen ist das nicht immer eine einfache Situation. Eine emotionale Unterstützung durch die Angehörigen am Bett ist nicht möglich, wir als Betreuungsteam scheinen weniger nahbar, durch Brille und Maske ist die Identifikation der Behandlungspersonen und die Kommunikation nicht immer einfach. 

Das ist eine Herausforderung speziell für unser Pflegeteam und unsere Assistenzärzte und es freut mich, immer wieder zu erleben, mit wie viel Engagement und Fürsorge speziell auch diese Patienten betreut werden. Und zu sehen, dass eine zwischenmenschliche Beziehung auch mit Masken und Handschuhen möglich ist.

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​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 20. April 2020

Teamgeist – in dieser besonderen Lage noch wichtiger


Von Dr. med. Ariane Kaufmann, Oberärztin am Institut für Notfallmedizin

Während den letzten Wochen ist mir – noch mehr als sonst – bewusst geworden, wie wichtig ein gutes Team und die Zusammenarbeit untereinander und mit der Pflege ist. Das Leben unseres Leitbildes auf dem Notfall «Belastbare Kollegialität» und «Interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit» ist gerade in dieser Zeit enorm wichtig. Als etwas Positives während dieser COVID-19 Zeit erlebe ich den Teamgeist. Der Austausch und die Gespräche untereinander, sowohl beruflicher wie auch privater Natur, sind intensiver geworden. Dies mag einerseits an der gemeinsamen beruflichen Herausforderung auf dem Notfall liegen. Und andererseits sicher auch an den aufs Minimum beschränkten sonstigen sozialen Kontakten.

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​Video - 17. April 2020

Was taugen Corona-Antikörpertests?



Antikörper im Blut können ein Hinweis auf eine überstandene Erkrankung sein. Der USZ-Infektiologe Huldrych Günthard erklärt im Video, wie zuverlässig diese Tests sind, ob man nach einer Ansteckung mit Covid-19 immun ist und wann ein Impfstoff kommt.

 

Quelle: Universitätsspital Zürich





​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 17. April 2020

Neue Aufgaben für die Anästhesiepflege


Von Benjamin Albiez, Pflegeexperte Anästhesiepflege

200417_Benjamin_Albiez.pngAls der Bund entschieden hatte, die Anzahl der Operationen in den Spitälern zu reduzieren, änderte sich in meinem Anästhesiepflege-Alltag vieles. Während die Operationszahlen sanken, stieg die Anzahl an intensivpflichtigen Patienten und Patientinnen. Unsere Kolleginnen und Kollegen von der Intensivstation waren zunehmend mit der herausfordernden Betreuung von COVID-19 erkrankten Menschen beschäftigt. Sie galt es nun zu unterstützen. Aber wie kann sich unser Team auf diesen Intensivpflege-Einsatz vorbereiten? Umgehend wurden Schulungen organisiert, um fachfremdes Personal wie uns auf die komplexe Betreuung dieser Menschen vorzubereiten. Zum Beispiel gab es einen Crash-Kurs in dem Anästhesiepflegende aus meinem Team lernten, wie sie die Intensivpflege von COVID-19 Erkrankten unterstützen können. Eine Herausforderung für beide Seiten, welche aber ohne Vorbehalt angenommen wurde. 




​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 15. April 2020

Säg mal, isch es würkli so ernscht?


Von PD Dr. med. Ksenija Slankamenac, Leitende Ärztin im Institut für Notfallmedizin

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Diese und ähnliche Fragen werde ich in den letzten Tagen und Wochen im Freundeskreis, von der Familie oder auch von Nachbarn immer wieder gefragt. Ja, es ist wirklich ernst. Ja, und für manch eine(n) leider auch todernst. Es ist definitiv keine Grippe und kann sich leider auch nach tagelangen eher milden Symptomen, zu einer lebensbedrohlichen Situation entwickeln. Daher, nehmen Sie es ernst und folgen Sie den BAG Empfehlungen. Schützen Sie sich, Ihre Umgebung, Familien, Freunde, Nachbarn und Mitmenschen, indem Sie zu Hause bleiben. Es braucht Ausdauer, vor allem jetzt nach über vier Wochen Lockdown. Geben Sie nicht auf und halten Sie durch. Wir tun es auch! Gemeinsam schaffen wir es!



​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 09. April 2020

Ausschleusen


Von Johannes Settili, Experte Notfallpflege

In einer speziell vorbereiteten und eingerichteten Koje behandeln wir isolierte Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Covid-19. Dort tätigt der Arzt oder die Ärztin einen Nasen-Rachen-Abstrich, welchen wir dann aus der Koje ausschleusen und ans Labor schicken. Um die anderen Patienten und uns vor dem Virus zu schützen, tragen wir Schutzkittel, Schutzbrille und Maske. Das Betreten und Verlassen der Koje ist streng geregelt. Nach Austritt des Patienten oder der Patientin wird die Koje gereinigt und desinfiziert. Unser Eigenschutz und der Schutz anderer Risikopatienten steht an erster Stelle.

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​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 08. April 2020

Helden



Von Jan Kottwitz, Oberarzt am Institut für Notfallmedizin

ausschnitt (6).pngIn den letzten Wochen wurde in Zusammenhang mit den Spitalmitarbeitern und anderen systemrelevanten Berufen von Helden gesprochen. Ich selbst sehe mich nicht als Held, bin mir aber der Verantwortung bewusst, die wir als Ärzte, Pflegende und andere Spitalmitarbeitende haben.
Diese Verantwortung bedeutet für mich persönlich, mein Bestes zu geben und «abzuliefern»! Jetzt ist nicht die Zeit, um über Arbeitszeitgesetze, Lohnerhöhungen etc. zu streiten. Wir müssen arbeiten und helfen. Selten war Medizin in hochentwickelnden Ländern wie der Schweiz so essentiell und sinnstiftend. Jeder sollte in dieser Zeit einen Beitrag leisten und Verantwortung übernehmen. Politiker:  Handelt mit kühlen Kopf. Bürger: Macht Homeoffice und bleibt zu Hause. Banken und Grossunternehmen: Rettet Kleinunternehmen. Spitzenverdiener im Fussball: Verzichtet auf euer Gehalt zu Gunsten des Platzwarts und anderen Angestellten. Das ist für mich Verantwortung und kein Heldentum. Die wahren Helden sind unsere Kinder, die in dieser Zeit auf so vieles verzichten müssen, manchmal sogar auf den Papa.

 




Video - 07. April 2020

Point de Presse zum Coronavirus


Fachexperten aus der Taskforce, von Intensivmedizin, Geburtshilfe und Spitalhygiene geben einen Überblick über die Entwicklung und den Stand am USZ.

 


Quelle: Universitätsspital Zürich





​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 06. April 2020

Prätriage


Von Johannes Settili, Experte Notfallpflege 

Bereits vor dem Notfall nehmen wir unsere Patientinnen und Patienten in Empfang. Da es vor allem nachts zu dieser Jahreszeit draussen sehr kalt ist, haben wir Jacken und Heizstrahler in den Zelten, damit wir nicht frieren müssen. Zu unserem Schutz tragen wir Masken und Brillen. Wir Pflegefachkräfte wurden geschult und instruiert, die Prätriage vor dem Notfall durchzuführen. So können Risikopatienten in den bereitstehenden Zelten auf ihre Behandlung warten. Und Patienten, welche einer sofortigen Behandlung bedürfen, können wir zeitnah in die Kernzone des Notfalls bringen.




​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 05. April 2020

Generalisten an vorderster Front - während der Pandemie besonders gefragt



Von Samuel Morf, Oberarzt am Institut für Notfallmedizin

Generalisten3.pngWährend der Coronavirus-Pandemie sind wir Generalisten besonders gefragt. Das breite Fachwissen der Notfallmediziner ermöglicht eine effiziente Triage, rasche Erstversorgung und eine fachärztlich-ganzheitliche Beurteilung der Patientinnen und Patienten. In dieser speziellen Situation ist es äusserst wichtig, die richtigen Diagnosen in kurzer Zeit zu stellen und die vorhandenen Ressourcen richtig einzusetzen. Wir sind bestrebt, die besten Behandlungsstrategien für die mit dem neuen Coronavirus infizierten Patientinnen und Patienten festzulegen. Dabei sollen aber auch die alltäglichen Notfälle weiterhin während 24 Stunden am Tag ohne Einschränkungen behandelt werden können. Dies ist dank unserem Team-Spirit und der ausgezeichneten Arbeit unserer Notfallpflegefachpersonen weiterhin möglich.




​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 03. April 2020

Was sind die Herausforderungen auf einer Intensivstation?


Während der Corona-Krise sind die Intensivstationen im Fokus. Stefanie Wüthrich, Expertin Intensivpflege, erzählt, wie sie mit der aktuellen Situation umgeht und was die Herausforderungen sind.


 
Quelle: Universitätsspital Zürich



​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 03. April 2020

Angst?



Von Ariane Kaufmann, Oberärztin am Institut für Notfallmedizin


Aufgrund der erschreckenden Zahlen zu Ansteckungen und Todesfällen beim Pflegepersonals und bei Ärztinnen und Ärzten aus dem Ausland, werde ich häufig gefragt, ob ich Angst habe. Nein, Angst habe ich nicht, sondern Respekt. Angst wäre auf dem Notfall ein schlechter Begleiter. Wir haben, nicht erst seit COVID-19, fast täglich mit hochinfektiösen Krankheiten zu tun. Wir sind uns gewohnt, uns entsprechend zu schützen. Unser Eigenschutz stand und steht an erster Stelle. Obwohl wir täglich in direktem Kontakt zu COVID-19 Patienten stehen, hat sich bisher noch keiner von unserem Team auf dem Notfall angesteckt. Ich hoffe, dies bleibt auch so.



​Corona-Tagebuch aus dem USZ - 03. April 2020

Teamgeist in Zeiten einer Pandemie



Von Judith Engeler, Oberärztin, Institut für Notfallmedizin

Schon Ende Januar zeichnete sich auf dem Notfall eine Entwicklung ab, welche es notwendig machte, zu gewissen Zeiten zusätzliche Kräfte zu mobilisieren. Im Verlauf des Februars stiegen die Zahlen der SARS-CoV-2-Verdachtspatienten kontinuierlich, ja zum Teil sprunghaft an, so dass wiederholte Neu- und Umplanungen der Kaderarzt-Dienste erfolgen mussten. Die Besetzung an den Wochenenden ist aktuell mehr als doppelt so hoch wie normal, ein zusätzlicher Nachtdienst wurde geschaffen.

In diesen Wochen gilt es für jede und jeden des Kaderarztteams, sich kurzfristig flexibel zu zeigen und viele Schichtdienste zu leisten. Privates, wie auch etwa Kinderbetreuungen, gilt es umzuorganisieren, so dass jeder Dienst abgedeckt werden kann. Für mich war die Dienstplanung der letzten Wochen eine schöne Erfahrung des tollen Teamgeistes in unserem Institut für Notfallmedizin. Jeder Dienst, jede Schicht konnte besetzt werden. Kolleg*innen stellen sich immer wieder kurzfristig zu Verfügung oder halten sich auf Pikett, so dass für alle die notwendigen Ruhe- und Erholungsphasen möglich sind. Danke Euch, liebe Kolleg*innen für das Miteinander in diesen anspruchsvollen Wochen!



Video - 31. März 2020

Point de Presse zum Coronavirus


Fachexperten aus der Taskforce, von Notfall, Intensivmedizin, Pflege und Spitalhygiene geben einen Überblick über die Entwicklung und den Stand am USZ.



 


Quelle: Universitätsspital Zürich



Video - 18. März 2020

Reto Schüpbach beantwortet Fragen zum Coronavirus


Wie haben sich die Intensivstationen vorbereitet? Wie ist die aktuelle Situation? Und was raten Intensivmediziner der Bevölkerung? Der Leiter Intensivmedizin Prof. Dr. med. Reto Schüpbach mit den wichtigsten Antworten. 

 


Medienschaffende können das Video hier downloaden.
Quelle: Universitätsspital Zürich


Medienmitteilung - 12. März 2020

USZ erlässt Zutrittsverbot für Besucherinnen und Besucher


Am USZ gilt ab Donnerstag, 12. März 2020, 18.00 Uhr, ein Zutrittsverbot für Besucherinnen und Besucher. Ausnahmen gelten für ausserordentliche Patientensituationen.


​Interview - 9. März 2020

«Abstand halten ist ein Akt der Solidarität»

Hugo Sax, die Fachleute empfehlen neben der Händehygiene und Hustenetikette vor allem social distancing gegen Verbreitung des Coronavirus. Warum ist Abstand halten so wichtig? Auch für die jungen Leute, die in der Mehrheit gar nicht schwer erkranken?

Das Coronavirus ist da; es geht nun darum, die Ausbreitung zu verlangsamen und diejenigen Menschen zu schützen, die ein erhöhtes Risiko für Komplikationen haben, wenn sie an COVID-19 erkranken: ältere Personen, chronisch Kranke, Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr. Die Jungen werden zwar weniger schwer krank, manche haben gar keine Symptome, sie übertragen die Erreger aber auf andere, und eben besonders die anfälligeren Menschen, in ihrem Umfeld, aber auch in Pflegeheimen oder im Spital. Social distancing hilft deshalb, schwere Erkrankungen zu vermeiden. In der Folge bringt das zudem eine Entlastung der Spitäler. Abstand halten ist deshalb auch ein Akt der Solidarität. Die Herausforderung ist, bei allem vorausschauend zu planen und die Auswirkungen zu bedenken, die mit einer Verzögerung von ein bis zwei Wochen auftreten.

 

Es gibt Stimmen, man solle in der Schweiz eine «gezielte Durchseuchung» anstreben. Es sollten sich möglichst viele junge Menschen rasch anstecken, die dann bald wieder gesund wären. Sie wären dann bald wieder einsatzfähig, wenn z.B. mehr ältere Menschen krank würden. Was halten Sie davon?

Das würde nur zu einem rasanten starken Anstieg von Fällen führen mit dem Ergebnis, dass noch mehr anfällige Patienten angesteckt würden als bei einer nicht forcierten Verbreitung. Man würde also den Effekt aktiv herbeiführen, den man durch das social distancing vermeiden will.

Kann man schon absehen, wie lange wir Massnahmen wie social distancing einhalten müssen?

Wir wissen einfach noch zu wenig über den Erreger und die Krankheit, um genau sagen zu können, wie sich die Lage entwickeln wird. Wird es saisonale Schwankungen geben? Entwickelt sich eine Immunität? Wir wissen deshalb auch nicht, ob und wie nachhaltig unsere Massnahmen wirken. Was man sagen kann, ist dass wir uns wohl auf einige Wochen einstellen müssen, in denen Corona virulent ist.




Video - 3. März 2020

Wie ist die Situation auf der USZ-Notfallstation?

Wie kann das USZ neben dem "normalen" Notfallbetrieb auch die Corona-Verdachtsfälle behandeln? Und wie sieht der Ablauf aus, wenn man als Corona-Verdachtsfall ans USZ kommt? Prof. Dr. med. Dagmar Keller Lang, Direktorin des Instituts für Notfallmedizin​ gibt ein Update.
 


Medienschaffende können das Video hier downloaden.
Quelle: Universitätsspital Zürich




Video - 2. März 2020

Die häufigsten Fragen zum Coronavirus

Wie läuft ein Coronavirus-Abstrich ab? Der Infektiologie Prof. Dr. med. Hugo Sax erklärt.

 


Medienschaffende können das Video hier downloaden.
Quelle: Universitätsspital Zürich




Mitteilung - 2. März 2020

Coronavirus: Erste positiv getestete Patientinnen und Patienten am Universitätsspital Zürich

Zur Mitteilung




Video - 28. Februar 2020

Die häufigsten Fragen zum Coronavirus


Wieviel Abstand von einer infizierten Person ist nötig, damit eine Ansteckung nicht möglich ist? Und: Für wen ist die Heimquarantäne gedacht? Der Infektiologe Prof. Dr. med. Hugo Sax mit den wichtigsten Antworten.


 


Medienschaffende können das Video hier downloaden.
Quelle: Universitätsspital Zürich





Mitteilung - 28. Februar 2020

Bei Coronavirus-Verdacht bitte nicht direkt in den USZ-Notfall kommen

Derzeit suchen viele Leute den Notfall des USZ auf, um sich auf das Coronavirus testen zu lassen.

 

Wenn Sie einen Coronavirus-Verdacht abklären wollen, wenden Sie sich für die Erstabklärung und Beratung bitte immer an die öffentlichen Hotlines. Gehen Sie nicht direkt ins Spital oder zum Arzt.

 

Hotline des BAG: 058 463 00 00

Zürcher Ärztefon: 0800 33 66 55



  

Video - 26. Februar 2020

Die häufigsten Fragen zum Coronavirus


Das Coronavirus hat die Schweiz erreicht. Wie schützt man sich am besten und wie hat sich das USZ vorbereitet? Der Infektiologe Prof. Dr. med. Hugo Sax mit den wichtigsten Antworten.  


 


Medienschaffende können das Video hier downloaden.
Quelle: Universitätsspital Zürich


Mitteilung - 26. Februar 2020

SARS-CoV-2: Wo steht das USZ mit seinen Vorbereitungen?


Am Dienstag, 25.02.2020, wurde der erste bestätigte Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 in der Schweiz bekannt. Wo steht das USZ derzeit mit seinen Vorbereitungen?

Seit den ersten Meldungen über die Ausbreitung von COVID-19 in China Anfang Jahr liefen die Vorbereitungen am USZ für die Aufnahme und Abklärung von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 oder Erkrankung an COVID-19. Sämtliche Prozesse für die Aufnahme, die Diagnostik und die Versorgung von Patienten wurden überprüft und angepasst. Zur Vorbereitung gehören auch die laufende Aufstockung der Materialvorräte und Schulung aller Mitarbeitenden, die für die Versorgung von Patientinnen und Patienten vorgesehen sind.

Um sich auf eine möglicherweise steigende Zahl von COVID-19-Fällen vorzubereiten, werden die Abläufe im Spital nun detailliert beleuchtet, um die nötigen Kapazitäten für Abklärungen und Behandlung von COVID-19-Patienten zu schaffen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Kantonsärztlichen Dienst für die Koordination einer solchen Situation im Kanton.

Patienten mit bestätigtem COVID-19 oder Verdacht auf COVID-19 werden isoliert untergebracht. SARS-CoV-2 wird über Tröpfchen übertragen. Deshalb reicht es grundsätzlich aus, genügend Abstand von einem Patienten einzuhalten und keine Gegenstände zu berühren, auf denen Viren haften könnten. Pflegepersonal und Ärzte schützen sich mit einem Einwegmantel, Handschuhen, Maske und Brille. Alle Mitarbeitenden, die mit dem Patienten in Kontakt kommen, sind im Umgang mit diesen Schutzmassnahmen geschult.


Mitteilung - 29. Januar 2020

Das USZ ist vorbereitet


​Das USZ ist für die Aufnahme und Abklärung von Patientinnen und Patienten mit Verdacht oder Erkrankung am Coronavirus bereit. Mit Aufkommen des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) sind im USZ die für diese Art Erreger vorgesehenen Vorbereitungen getroffen worden. Dazu gehören zum Beispiel Vorgaben für die erforderlichen Isolationsmassnahmen und eine angepasste Personalplanung auf den Stationen, die entsprechende Patienten aufnehmen würden.

Die Spezialistinnen und Spezialisten der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene nehmen laufend eine Beurteilung der Lage vor.

Aufgrund der hohen Reisetätigkeit und Mobilität müssen Spitäler weltweit jederzeit mit Patientinnen und Patienten mit übertragbaren Krankheiten rechnen. Am Universitätsspital Zürich bestehen für den Umgang mit Patienten mit übertragbaren Krankheiten oder Verdacht auf eine übertragbare Krankheit deshalb definierte und standardisierte Prozesse. Diese reichen vom Eintritt über die Diagnostik und Behandlung bis zum Austritt des Patienten. Im Institut für Notfallmedizin sind die Mitarbeitenden permanent für Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf solche Krankheiten sensibilisiert und vorbereitet.










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