Erfolgreiches 2014 für das UniversitätsSpital Zürich

Das UniversitätsSpital Zürich (USZ) kann auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken: Das stationäre Patientenaufkommen stieg um 5.3% und der ambulante Ertrag um 6.4%. Dies dank gezielter Investitionen in die Infrastruktur zwecks Neuausrichtung des medizinischen Angebots und einer straffen Bewirtschaftung der Kapazitäten. Der Gesamtumsatz des USZ betrug CHF 1‘233 Mio. (+6.3%) und der Gewinn CHF 28.5 Mio.

​2014 behandelte das USZ mehr Patientinnen und Patienten als im Vorjahr: Die stationären Austritte nahmen um 5.3% auf fast 39'000 zu. Das Volumen der ambulanten Taxpunkte stieg um 6.4% auf rund 230 Mio. Dieses im härter werdenden Wettbewerb erzielte Wachstum ist unter anderem zurückzuführen auf die Investitionen der vergangenen Jahre in die Infrastruktur. Besonders erfreulich entwickelte sich das Universitäre Herzzentrum, das seit 2013 interdisziplinäre Spezialleistungen der Herzchirurgie und der Kardiologie anbietet. Auch die Stroke Unit mit ihrem umfassenden Behandlungskonzept für Patienten mit Schlaganfall trug zur positiven Entwicklung bei.

Gewinne sind unter DRG zentral für das USZ
Der Betriebsertrag erhöhte sich um 6.3% auf CHF 1'233 Mio., während der Aufwand dank einem disziplinierten Kostenwachstum lediglich um 3.7% auf CHF 1'144 Mio. zunahm. Nach Abschreibungen und Zinsen resultiert ein Jahresgewinn von CHF 28.5 Mio. Der Gewinn soll – vorbehältlich der Genehmigung durch den Regierungs- und den Kantonsrat – dem Eigenkapital zugeschrieben werden zur notwendigen Stärkung der Eigenkapitalbasis des USZ. Denn im neuen regulatorischen Umfeld muss das USZ seine Investitionen und seine medizinische Weiterentwicklung selbst finanzieren, um weiterhin mit Spitzenleistungen die Hochschulmedizin in Zürich wettbewerbsfähig zu erhalten.

Ereignisreiches 2014
Das Geschäftsjahr 2014 war geprägt von einer dynamischen Entwicklung mit mehreren Meilensteinen. Eröffnet werden konnte das Klinische Neurozentrum und das Interdisziplinäre Zentrum für Hochpräzisionsradiotherapie. Ferner nahmen sieben neue Klinikdirektorinnen und -direktoren ihre Tätigkeit auf. Das USZ realisierte diverse Projekte zur Verbesserung der Produktivität und es konnten weitere Meilensteine zur Gesamterneuerung der Infrastruktur erreicht werden.

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