Medienmitteilung

Umfassende Erneuerung der Telefonie-Infrastruktur im UniversitätsSpital Zürich

Zuletzt aktualisiert am 23. Dezember 2021 Erstmals publiziert am 19. Januar 2015

Die aktuelle Infrastruktur für die Telefonie am UniversitätsSpital Zürich (USZ) ist veraltet und muss abgelöst werden. Die neue Kommunikationslösung wird  aus einer Hand kommen und auf die Voice-Over-IP-Technologie (VoIP) setzen. Der Zuschlag ging an die Swisscom Schweiz als Integrator mit der Lösung der Firma Unify.

​Mit der vorgesehenen Lösung wird der State-of-the-Art in der modernen Kommunikations-Infrastruktur an den Arbeitsplätzen und unterwegs erreicht. Dazu gehört auch eine Reduktion der Vielzahl von Geräten, die heute im USZ im Einsatz sind. Die veraltete Suchertechnologie wird durch moderne mobile Endgeräte abgelöst. So werden für Mitarbeitende, wie auch für diejenigen, die jemanden innerhalb des Spitals erreichen möchten, optimale Voraussetzungen geschaffen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Dank einer einheitlichen und pragmatischen Kommunikationslösung sind Mitarbeitende und Patienten besser erreichbar. Darüber hinaus ermöglicht die Lösung einen stabilen Betrieb während 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche.

Aufgrund der Gesamtkosten von mehreren Millionen Franken wurde der Auftrag regelkonform ausgeschrieben. Der Spitalrat entschied sich aufgrund der hohen Qualität der vier eingereichten Angebote für das mit den besten und überzeugendsten Leistungen, welches gleichzeitig das kostengünstigste war. Den Zuschlag erhielt die Swisscom Schweiz als Integrator mit der Lösung der Firma Unify. Ihre auf VoIP basierende Telefonie- und Kommunikationslösung hat einen Auftragswert von CHF 7,4 Mio.

Pragmatische Lösung aus einer Hand
Das Swisscom Angebot basiert auf einer integrierten Lösung des Herstellers Unify, ohne jegliche Fremdkomponenten anderer Hersteller. Basistelefonie, Integration aller Kommunikationsmöglichkeiten, Kommunikationsmanagementsysteme, patientenrelevante Kommunikation sowie Alarmsysteme kommen dabei aus einer Hand. Dadurch werden zum Beispiel die bekannten piepsenden mobilen Sucher abgeschafft, denn mit der neuen Lösung können Anrufe auf Festnetznummern direkt mit Mobiltelefonen entgegengenommen werden. Und laufende Gespräche können auf einem anderen Gerät weitergeführt werden (z.B. Wechsel von Tisch- zu Mobiltelefon).

Neben der Swisscom, die zwei Projekte eingereicht hatte, beteiligten sich zwei weitere Anbieter mit guten Lösungen an der Ausschreibung. Ein Anbieter zog sich während des Ausscheidungsprozesses zurück. Die Realisationsarbeiten beginnen im ersten Quartal 2015 mit der Konzeptionsphase und dem Aufbau einer Pilotumgebung. Die ersten Rollouts der neuen Endgeräte erfolgt Ende 2015 und werden bis im zweiten Quartal 2017 andauern.

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