Essstörungen: Öffentliche Informationsveranstaltung und Symposium am UniversitätsSpital Zürich

Immer mehr Menschen in der Schweiz leiden an Essstörungen. Am UniversitätsSpital Zürich findet am 18. März 2011 ein öffentlicher Informationsabend für Betroffene und deren Angehörige statt. Das Zentrum für Essstörungen (ZES) am UniversitätsSpital Zürich führt zudem am 19. März 2011 zum vierten Mal ein Symposium mit Experten durch. Im Zentrum der Veranstaltung stehen neue neurobiologische Erkenntnisse und daraus resultierende interdisziplinäre Behandlungen.

Essstörungen sind mehrschichtige Erkrankungen und ihre Ursachen vielfältig. In der Regel entstehen Essstörungen in der Adoleszenz oder im frühen Erwachsenenalter. Betroffen sind häufig junge Frauen zwischen 15 und 35 Jahren. Das Zentrum für Essstörungen (ZES) der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UniversitätsSpital Zürich ist spezialisiert auf die komplexe Behandlung von Essstörungen unterschiedlichen Schweregrads. Am ZES werden alle Formen von Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder atypische Essstörungen) abgeklärt und behandelt. Dazu gehört auch übergewicht, wenn es mit einer Essstörung einhergeht.

Öffentliche Veranstaltung für Betroffene und Angehörige

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Ess-Störungen (AES) führt das ZES am 18. April 2011 eine öffentliche Veranstaltung durch, die sich an Betroffene und Angehörige richtet. Im Zentrum stehen Eltern von Kindern, die an einer Essstörung leiden. In zwei Referaten und einem Interview mit betroffenen Eltern werden mögliche Vorgehensweisen bei Therapien aufgezeigt und Wissen ausgetauscht. Expertinnen und Experten beantworten im Anschluss an die Veranstaltung Fragen von Teilnehmenden.

«Essstörungen – Wie können Eltern helfen?"
Freitag, 18. März 2011, 18.00-20.00 Uhr, Grosser Hörsaal, NORD1, Frauenklinikstrasse 10, UniversitätsSpital Zürich.
Keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag CHF 10.00

Internationales Symposium in Zürich

Essstörungen sind schwer behandelbare psychische Erkrankungen, die junge Menschen betreffen. In den letzten Jahren wurden massgebende neurobiologische Erkenntnisse im Bereich von Essstörungen gewonnen. Wie stark diese die interdisziplinäre Behandlung und die Psychotherapie komplexer Störungen beeinflussen und welche Vorteile dieses neue Wissen für die Therapie von betroffenen Menschen bringt, sind Fragestellungen, mit denen sich internationale Experten am Symposium mit dem Titel «Von der Neurobiologie zur Psychotherapie von Essstörungen und Adipositas» auseinandersetzen werden.
Am Symposium haben Experten die Gelegenheit, sich über die aktuellen therapeutischen Behandlungsansätze auszutauschen.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 19. März 2011, statt und ist das 4. internationale Symposium in Zürich. Es richtet sich ausschliesslich an Fachpersonen und wird vom Zentrum für Essstörungen (ZES) der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UniversitätsSpital Zürich organisiert und durchgeführt.


Für weitere Auskünfte steht Frau PD Dr. med. Gabriella Milos über die Kommunikationsabteilung des UniversitätsSpitals Zürich unter Tel. +41 44 255 86 20 zur Verfügung.

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