Reibungslose Zusammenarbeit im Notfall

Die gemeinsame übung von Schutz und Rettung Zürich und dem UniversitätsSpital Zürich wurde erfolgreich abgeschlossen.

Heute zwischen 9 und 12 Uhr führte Schutz und Rettung Zürich zum ersten Mal gemeinsam mit dem UniversitätsSpital Zürich eine grossangelegte übung durch. Das Szenario sah einen möglichen Massenanfall von Verletzten vor, die ins Universitätsspital transportiert und dort medizinisch versorgt wurden. Die Ursache war ein Brand in der Mensa der UNI Irchel mit anschliessendem Deckeneinsturz. Dabei wurden über 50 Menschen verletzt. Eine in dieser Form angelegte übung hat in der Schweiz seit über 25 Jahren nicht mehr stattgefunden.

An der übung beteiligt waren 170 Einsatzkräfte von Schutz und Rettung Zürich. Im Universitätsspital wurden rund 2'500 Mitarbeitende über verschiedene Kommunikationskanäle aufgeboten. über 700 sind bis zum übungsende ins Spital gekommen. Ein prozentualer Anteil, der einem internationalen Durchschnittswert entspricht. Diese übung wurde bei laufendem Spitalbetrieb durchgeführt.

Gelungene Kooperation

Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Elementen von Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst, Einsatzleitzentrale sowie den Betriebs- und Miliz-Feuerwehren funktionierte gut. Auch die medizinische Versorgung der über 50 Verletzten, die in den Notfall des UniversitätsSpital Zürich eingeliefert wurden, erfolgte reibungslos und störte den laufenden Betrieb nicht.

übungsleitung und Spitaldirektion sind mit dem Verlauf der übung sehr zufrieden. Die Erkenntnisse daraus werden nun zusammengetragen und analysiert, um allfälliges Verbesserungspotential festzustellen.

Damit die Zusammenarbeit im Ernstfall optimal funktioniert, ist es wichtig, solche Szenarien zu beüben. Die übungsleitung ist gemäss ersten Einschätzungen überzeugt, für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein.

UniversitätsSpital Zürich
Kommunikation
Barbara Beccaro / Bettina Wildi
Tel. +41 44 255 86 20

Schutz und Rettung Zürich
Kommunikation
Urs Eberle
Tel. +41 44 411 24 44