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Prof. Dr. Günter Burg Klinikdirektor |
 | Das Jahr 2002 hat die regen Aktivitäten der Dermatologischen Klinik und unserer Mitarbeiter vorwiegend geprägt durch einen weiteren Ausbau des bereits sehr umfangreichen Dienstleitungsangebotes in der Ambulanz mit der Einführung einer Sprechstunde für ästhetische Dermatologie und durch die Etablierung des "Schwerpunkt Hautkrebs". Letzteres erreichte seinen Höhepunkt im Rahmen einer Informationswoche über Haut und Sonne und eines Tages der offenen Tür im Mai. Das ärztliche Kader erfuhr bedeutende Entwicklungen, indem wir vier langjährige Asssistenzärzte zu Oberärzten resp. Oberassistenten befördern konnten. Zudem haben erfreulicherweise eine Oberärztin und zwei Oberärzte unseres Teams die venia legendi erhalten. Im publizistischen Bereich waren nicht wenige unserer ärztlichen Mitarbeiter massgeblich an zahlreichen Publikationen und an der Herausgabe von Büchern für die Fach- und Laienpresse beteiligt. Es sind Neu-Erscheinungen herausgegeben worden über die Themen "Nahrungsmittel-Allergien", "Hautkrebs", "Haare", "Hyperhidrose", "Telemedizin respektive Teledermatologie".
Ereignisse im Jahr 2002 Autoren: Prof. Dr. G. Burg, Prof. Dr. R. Dummer, W. Keller, C. Frey-Blanc
Neue Spezialsprechstunde für ästhetische Dermatologie Mitte dieses Jahres hat die Klinikdirektion beschlossen, eine Sprechstunde für ästhetische Dermatologie aufzubauen. Dies da seitens der auszubildenden Fachärzte immer häufiger das Bedürfnis besteht, sich in der Weiterbildungszeit in unserer Klinik auch Kompetenz in diesem Fachgebiet anzueignen, und um kompetente und verantwortungsvolle Standards in diesem heiklen kommerz-gefährdeten Gebiet zu setzen. Unter der Leitung von Prof. G. Burg und Dr. M. Hess Schmid und unter Mitwirkung von PD Dr. Hafner und PD Dr. Böni bietet die Klinik seit August 2002 folgende Dienstleistungen an: Faltenkorrektur mit Hyaluronsäure und Botulinumtoxin, Faltenbehandlung mittels CO2-Laser und mitteltiefem Peeling sowie Haarepilation mit einem Dioden-Laser und Behandlung der Hyperhidrosis (vermehrtes Schwitzen). Bereits heute können wir feststellen, dass diese neue Dienstleistung bei unseren Patienten auf grosses Interesse stösst.
Etablierung "Schwerpunkt Hautkrebs" In Zusammenarbeit mit der Universität Zürich, der Zürcher Krebsliga sowie Krebsliga Schweiz führten wir im Rahmen des Schwerpunkt Hautkrebs die Aktion "Haut und Sonne 2002" durch. Höhepunkt der Kampagne war ein Tag der offenen Tür an unserer Klinik. Mehr als 500 Besucher informierten sich über die verschiedenen Hautkrebserkrankungen. Die Haut ist heute das Organ, das am häufigsten von Tumoren befallen wird. Deshalb sind Informationskampagnen zur kostensenkenden Prävention, Frühdiagnostik und Behandlung immer gefragt und lösen auch ein grosses Medienecho aus.
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Schwerpunkt Hautkrebs: Informationsbroschüre für Patienten |
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Bei der Prävention von Hautmalignomen unterscheiden wir die primäre und die sekundäre Prävention. Bei der primären Prävention geht es um die Vermeidung von auslösenden Noxen. Hierzu gehört die Reduktion der UV-Belastung der Haut. Im Rahmen unseres Tages der offenen Tür wurden die wichtigsten Massnahmen wie Änderung des Verhaltens, Tragen von adäquater Lichtschutzkleidung und richtiger Verwendung von Lichtschutzmitteln diskutiert. Im Bereich der sekundären Prävention geht es um die Früherkennung von Hautkrebserkrankungen. Während die häufigen Basaliome, Spinaliome und aktinischen Keratosen klinisch in der Regel einfach zu diagnostizieren sind, bereitet die Diagnostik pigmentierter Hautveränderungen immer wieder grosse Probleme. Insbesondere, wenn zahlreiche pigmentierte Hautveränderungen vorliegen, muss die Diagnostik optimiert werden, um unnötige operative Eingriffe zu vermeiden, ohne die rechtzeitige Entfernung eines malignen Prozesses zu verpassen. Hier können in entsprechenden Situationen computergestützte Systeme eingesetzt werden. Nach der Entfernung Hautmalignomverdächtigen Hautveränderungen kommt eine kompetente feingewebliche Untersuchung. Auch hier bietet die Dermatologische Klinik des UniversitätsSpitals optimale Voraussetzungen. Dies zeigt sich auch darin, dass sowohl das Melanomreferenzzentrum der Schweiz als auch die Gesellschaft für Kutane Lymphome an unserer Klinik ihr Zuhause haben. Wesentlich nach einer adäquaten Diagnose ist die Auswahl der medizinisch begründeten bildgebenden Verfahren, um die Krankheitsausdehnung zu bestimmen und den Einsatz verschiedener Therapieverfahren festzulegen. Für viele Hauttumoren sind lokale Therapiemassnahmen wie Operation, bei komplizierten Fällen auch mikroskopisch kontrollierte operative Massnahmen, Radiotherapie, Kältebehandlung (Kryochirurgie), evtl. Lasertherapie und die fotodynamische Therapie ausreichend. Beim Melanom müssen in Zusammenarbeit mit anderen Kliniken weitere chirurgische Massnahmen erwogen werden wie die Sentinel (Schildwächter)-Lymphknoten-Biopsie in Zusammenarbeit mit der plastischen Chirurgie oder auch die Entfernung von Lungen-Metastasen durch die Thoraxchirurgie. Für fortgeschrittene Erkrankungen bietet unsere Klinik zahlreiche innovative, zum Grossteil äusserst gut verträgliche Therapieoptionen - einschliesslich Gentherapie und verschiedene Impfverfahren - gegen schwarzen Hautkrebs und Lymphome. Besonderes Augenmerk gilt auch der psychosozialen Betreuung von Patienten mit Hautkrebserkrankungen. So wurde von Patienten unserer Sprechstunden inzwischen eine Interessengemeinschaft für Hautlymphome sowie eine Selbsthilfegruppe Melanom mit Unterstützung durch die Offene Tür, Zürich, gegründet.
Zwei neue Privatdozenten und eine Privatdozentin Im Laufe des Jahres 2002 haben drei Oberärzte unserer Klinik die Venia legendi erhalten: Frau PD Dr. Barbara Ballmer-Weber hatte ihre dermatologische Ausbildung an den dermatologischen Kliniken in Bern und Zürich absolviert und sich danach schwerpunktmässig mit der Allergologie beschäftigt. Sie ist seit 1999 auch Fachärztin für Allergologie und klinische Immunologie. Ihr Interessenschwerpunkt liegt im Bereich der Lebensmittelallergien. Besonders intensiv hatte sie sich in den letzten Jahren - u.a. auch gefördert durch ein europäisches Forschungsprojekt - mit den allergenen Proteinen des Sojas beschäftigt. Sojaproteine sind im Zeitalter der Lebensmittelindustrie zu wichtigen Proteinquellen geworden, die in zahlreiche industriell hergestellte Nahrungsmittel eingearbeitet werden. Eine genaue Untersuchung der für Soja-assoziierte Lebensmittelallergien verantwortlichen Proteine ist zwingend erforderlich, um Lebensmittelallergiker kompetent beraten zu können und evtl. in der Zukunft auch gezielt Desensibilisierungen durchführen zu können.
Herr PD Dr. Andreas Häffner kam nach einem mehrjährigen Forschungsaufenthalt am Skin Disease Research Center in Cleveland/Ohio (USA) nach Zürich, wo er seinen dermatologischen Facharzttitel erwarb. Er leitet die Informatikaktivitäten an unserer Klinik. Neben intensiven klinischen Verpflichtungen hat er sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit besonders mit den kutanen Lymphomen (Blutkrankheiten mit Manifestation an der Haut) auseinandergesetzt. Aufbauend auf seinen Kenntnissen aus der Postdoc-Zeit in den USA erarbeitete er in Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen Einblicke in die Immunbiologie der kutanen T-Zell-Lymphome. Hierbei handelt es sich um mehr oder weniger aggressiv verlaufende bösartige Erkrankungen, bei denen es zur Ansammlung von weissen Blutkörperchen (Lymphozyten in der Haut) kommt. Er konnte einige neue Aspekte im Rahmen dieser Erkrankungen ausarbeiten, u.a. neue auto/parakrine Stimulationswege über Fas und den FasLiganden.
Herr PD Dr. Werner Kempf hat seine Ausbildung ebenfalls an der dermatologischen Klinik des UniversitätsSpitals Zürich absolviert. Nach einer 1-1/2-jährigen Tätigkeit am Institut für Klinische Pathologie, Departement Pathologie USZ, beschäftigte er sich schwerpunktmässig mit der Histopathologie und Immunhistochemie bei verschiedenen Hauterkrankungen, u.a. bei kutanen Lymphomen und bei Virusinfektionen der Haut. Nach seiner Facharztausbildung hat er sich an der Harvard University, Dept. of Pathology, unter der Betreuung von Prof. Marshall Kadin intensiv mit den CD30+ Haut-T-Zell-Lymphomen beschäftigt, die in den letzten Jahren vermehrt seinen wissenschaftlichen Interessenschwerpunkt bestimmten. Zusammen mit der leitenden Histologie-MTA, Frau Beatrix Müller, ist er gegenwärtig für die regelmässigen Fallbesprechungen im Rahmen der Schweizer Gesellschaft für Kutane Lymphome und für das Melanom Referenz-Zentrum der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und der Schweizerischen Gesellschaft für Pathologie verantwortlich. Gerade sein umfangreiches Wissen im Bereich der Viren und seine Kenntnisse bei den kutanen Lymphomen ermöglichen neue Forschungsarbeiten zur Rolle von Viren bei der Entstehung von lymphoproliferativen Hautneoplasien.
Beförderungen im ärztlichen Kader Im Jahre 2002 wurden mehrere langjährige Assistenzärzte zu Oberärzten befördert, was zu einem Ausbau des Mittelbaus im ärztlichen Personal der Klinik geführt hat. Diese Entwicklung ist für eine optimale Patientenversorgung und einen kostenbewussten Einsatz der vorhandenen Ressourcen wünschenswert. Es ist bekannt, das erfahrene Aerzte medizinische Krankheitsbilder gezielter und kostengünstiger abklären und behandeln als junge, unerfahrene Aerztinnen und Aerzte.
Mit Frau Dr. Monika Hess Schmid wurde der operative Bereich an unserer Klinik weiter verstärkt. Die Fachärztin für Dermatologie und Venerologie hat auch mehrere Jahre in der plastischen Chirurgie gearbeitet und dort ihre operativen Fähigkeiten optimiert. Ebenfalls zum Oberarzt ernannt wurde Herr PD Dr. Werner Kempf, der für die Histopathologie an unserer Klinik verantwortlich zeichnet und eine Spezialsprechstunde für Patienten mit Hautveränderungen bei Organtransplantationen aufgebaut hat. Nach den Verbesserungen der Transplantationsmedizin, die heute eine langjährige Funktion von transplantierten Organen wie Niere, Herz, evtl. auch Lunge und Leber, sicherstellen und eine jahrzehntelange Immunsuppression ermöglichen, treten nun neu chronische Hautprobleme auf. Besonderes Kopfzerbrechen bereitet die Zunahme von malignen Hauterkrankungen, vor allem Stachelzellkrebs (Spinaliom, Plattenepithelkarzinom der Haut). Neben Infektionen gehören metastasierende Hauterkrankungen zu den häufigen Todesursachen bei Patienten unter Immunsuppression.
Herr Dr. Peter Schmid-Grendelmeier wurde ebenfalls zum Oberarzt befördert. Der Facharzt für Dermatologie und Venerologie und für Allergologie und klinische Immunologie beschäftigt sich wissenschaftlich in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizer Institut für Asthma- und Allergieforschung (SIAF) in Davos mit der Rolle der Eosinophilen im Rahmen allergischer Hauterkrankungen. Daneben betreut er hauptverantwortlich die Spezialsprechstunde für Patienten mit Neurodermitis, die so regen Zulauf bei den Patienten findet, dass sie bereits 6 Monate nach Einführung vollständig überlastet war. Daneben betreut Herr Dr. Peter Schmid die Kindersprechstunde, in welcher ebenfalls viele Patienten mit Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis vorstellig werden. Er vertritt Herrn Prof. Wüthrich in der Leitung der Allergiestation der Dermatologischen Klinik.
Frau Dr. Gabriela Senti verstärkt die Oberarztsprechstunde in der Dermatologischen Poliklinik, wo sie sich vor allem um Facharztzuweisungen kümmert. Die Fachärztin für Dermatologie und Venerologie und für Allergologie und klinische Immunologie arbeitet wissenschaftlich in einem hochaktuellen Desensibilisierungsprogramm unter der Leitung von PD Dr. Kündig und Prof. Wüthrich mit. Im Rahmen dieses Programms wird nach neuen Wegen für die Desensibilisierung von Patienten mit verschiedenen Typ I-Allergien wie Bienen- und Wespengiftallergikern gesucht.
Zum Oberassistenten befördert wurde Herr Dr. Christoph Bucher. Der Facharzt für Innere Medizin und Allergologie und klinische Immunologie leistet wichtige Beiträge zur Versorgung von Allergiepatienten an unserer Klinik.
Neue Bücher und Innovationen
"Haare", herausgegeben von PD Dr. med. R.M. Trüeb Obwohl Haarprobleme keine vitalen medizinischen Probleme darstellen, belegen medizinhistorische Zeugnisse, sozialpsychologische Studien und die ökonomische Bedeutung der Haarkosmetikindustrie den hohen Stellenwert der Haare. Fortschritte im Verständnis der Biologie des Haarwachstums haben zur Entwicklung wirksamer Medikamente und Technologien zur Behandlung häufiger Haarprobleme geführt. In den Haarforschungslabors herrscht Aufbruchstimmung. In diesem Sinn und Geist sind von PD Dr. Ralph M. Trüeb zwei Bücher zum Thema Haare erschienen: "Hauptsache Haar. Das Haar im Spiegel von Medizin und Psychologie" (in Zusammenarbeit mit Doris Lier, dipl. Psychologin, Dozentin am C.-G.-Jung-Institut) im Rüffer und Rub Verlag, Zürich, das sich an Betroffene und sonst Interessierte (z.B. Haarberufe) richtet, und "Haare. Praxis der Trichologie" im Steinkopff Verlag, Darmstadt, für Ärzte, die sich mit Haarpatienten beschäftigen wollen: Die neuesten Erkenntnisse zu Haarkrankheiten, Haarverlust, Haar und Psyche, Haarpflege, Haarersatz und medizinische Therapien werden systematisch dargestellt. Aber auch kontroverse Themen wie Haaranalyse, Quecksilberamalgam, Übersäuerung und Naturheilverfahren erfahren eine kritische Auseinandersetzung.
"Cancers of the Skin", herausgegeben von Prof. Dr. med. R. Dummer, PD Dr. med. F.O. Nestle, Prof. Dr. med. G. Burg Dieses Buch fasst die beim 8. Weltkongress "Cancers of the Skin" gehaltenen Vorträge in einer geordneten und übersichtlichen Form zusammen. Schwerpunkte der Darstellung sind die Prävention, das Melanom, epitheliale Hauttumoren und Lymphome der Haut. Weltweit renommierte Experten berichten über den neuesten Stand der Forschung und über die wichtigsten klinischen Aspekte in Diagnostik und Therapie.
"Hyperhidrosis and Botulinum Toxin in Dermatology", herausgegeben von Dr. med. O.P. Kreyden, PD Dr. med. R. Böni, Prof. Dr. med. G. Burg Vermehrtes Schwitzen, insbesondere im Bereich der Hände, Füsse und axillär, führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Patienten, die hieran leiden. Der Einsatz von Botulinum Toxin ist eine der segensreichsten Entwicklungen in der Dermatotherapie der letzten Jahre. Das vorliegende Buch gibt eine aktuelle Übersicht über die pathophysiologischen Grundlagen, die möglichen Behandlungsmassnahmen bei Hyperhidrosis, historische, wissenschaftliche und praktische Aspekte des Einsatzes von Botulinum Toxin.
"Telemedicine and Teledermatology", herausgegeben von Prof. Dr. med. G. Burg Die Telemedizin ist eine durch die technischen Fortschritte der letzten Jahre möglich gewordene, völlig neue Entwicklung in der Gesundheitsversorgung über Zeit- und Ortsgrenzen hinweg. Sie ermöglicht ein weites Spektrum einer verbesserten Kommunikation zwischen Patient, Arzt, Call Center, niedergelassenen Ärzten und Kliniken und weiteren Institutionen. Die Ursprünge der Telemedizin finden sich auf Kriegsschauplätzen und in der Seefahrt. Frühen Einzug hat sie gefunden in bildgebend-orientierten Fachdisziplinen wie der Radiologie, der Dermatologie und der Histopathologie. Sie dient einer Verbesserung der diagnostischen Möglichkeiten durch Einholung von Spezialistenmeinungen, aber auch der Aus-, Weiter- und Fortbildung. Anwendungsbereiche finden sich inzwischen in fast allen Fachdisziplinen. Das vorliegende Buch gibt neben Hinweisen zur Technologie einen Überblick über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in der täglichen Praxis bei Niedergelassenen und in Krankenhäusern sowie über die zukünftigen Möglichkeiten in der Lehre (Teleteaching).
Virtuelle Plattform für die studentische Ausbildung in der Dermatologie & Venerologie Im Rahmen des virtuellen Campus Schweiz und des Programmes für Informations- und Kommunikations-Technologien der Universität wurde das Ausbildungsprogramm für Studenten "Dermatology Online with Interactive Technology (DOIT)" gemeinsam mit fünf weiteren Dermatologischen Kliniken in der Schweiz und in Deutschland unter tatkräftiger Mitarbeit von Dr. Cipolat und Dr. Kropf weiter ausgebaut und hat die Assessments in Pilotversuchen mit Studenten sowie vor den geldgebenden Oberbehörden bestanden. Es ist vorgesehen, dieses Programm ab Sommersemester 2003 für den studentischen Unterricht anzubieten.
Pflege W. Keller, Leiter Pflege
Entsprechend unseren Zielsetzungen für das Jahr 2002 beschäftigten wir uns mit folgenden Schwerpunkten:
- Weiterentwicklung und Förderung der interdisziplinären dermatoonkologischen Patientenversorgung. Pflegediagnosen weiter vervollständigen mit pflegerischen Massnahmen.
- Start der Arbeitsgruppe "Hautveränderungen" (HöFa 1 Gruppe)
Leitung Barbara Steffen Pflegeexpertin ZEFP
- Anbieten von Unterstützung zur Präsentation von Pflegethemen Barbara Steffen
- Bauliche Anpassung im Stock D vorbereiten.
Fortbildung Fr. Rohrer, Lehrerin für Pflege hatte auch in diesem Jahr ein vielfältiges und interessantes internes Fortbildungsprogramm zusammengestellt. Entsprechend gut wurden diese internen Anlässe auch besucht. Im Oktober 2002 besuchten 3 Mitarbeiterinnen den europäischen Kongress für dermatologisches Pflegepersonal in Prag. Einem Parallel-Kongress, zum EADV-Kongress der Ärzteschaft.
Bettenstationen E I, E II und D In eigener Initiative wurde im Stock D mit dem Übergabe - Rapport am Patientenbett begonnen, was nun zu einem festen Bestandteil im Alltag wurde. Nach vorläufigen Rückmeldungen wird das neue Vorgehen von Pflegenden und Patienten sehr geschätzt Die Mitarbeiterinnen der Bettenstationen bearbeiteten zusammen mit Fr. B. Steffen verschiedene Pflegediagnosen in Zusammenhang von Hautveränderungen. Das Thema schwerkranke und sterbende Patienten und Patientinnen beschäftigte die Pflegenden auch dieses Jahr sehr; schwierige Situationen wurden in den Teams besprochen und mit Unterstützung verarbeitet.
Die Vielfalt der Station EII ist gleichgeblieben. Die Anzahl der Behandlungen im Tagesklinik Bereich nahm 2002 stark zu. Die Anzahl der Photophorese-Behandlungen hat hingegen etwas abgenommen. Die Badeabteilung bekommt nach wie vor Zuweisungen von allen verschiedenen Bereichen und war auch im 2002 sehr gut ausgelastet, so dass zeitweise 2 Personen eingesetzt werden mussten.
Poliklinik Schwerpunktmässig wurde in der Poliklinik an verschiedenen Themen gearbeitet. Erstellen von Merkblättern, Überprüfung von Arbeitsabläufen und Optimierung und mit der Spitalhygiene, Evaluierung einer neuen KG-Ablage etc. Qualität liegt allen am Herzen!
Allergiestation Die langjährige Mitarbeiterin und Abteilungsleitung Fr. P. Jurascheck ist per Ende Oktober 2002 ausgetreten. Als Nachfolge konnte Hr. Leuvenberg per 1.12.02 für die Allergiestation gewonnen werden. Dank dem grossen Einsatz der Stv. Abteilungsleiterin, Fr. K. Bischofberger, und des Teams konnte der Wechsel gut überbrückt werden.
Operative Eingriffsräume Die Testphase im August und Oktober 2002 zur Einmalabdeckung konnte mit einem positiven Resultat abgeschlossen werden. Aufhebung des eigenen Sterilisationsgerätes im Dezember 2002 und problemlose Umstellung auf den Bezug von allen zu sterilisierenden Instrumenten etc. von der Zentralsterilisation. Trotz hohem Arbeitsaufwand kamen erfreulicherweise von den meisten Patientinnen und Patienten sehr positive Rückmeldungen. "Leider" wurde per Ende Jahr Fr. Lotte Vaaler pensioniert, doch konnte gleichzeitig neu, eine bestens ausgewiesene Mitarbeiterin, Fr. Hong-Kim Hyung-Hee, engagiert werden.
Lichtabteilung Auch in diesem Jahr hatte die Lichtabteilung starke personelle Engpässe; diese wurden vom ganzen Team aufgefangen. Am 1.08.2002 hat Fr. Tremp als neue Mitarbeiterin in der Lichtabteilung begonnen und sich schon bestens eingearbeitet.
Impressionen des Tages der offenen Tür "Schwerpunkt Hautkrebs" am 3. Mai 2002

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Eckdaten | |
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Medizinisches Angebot Komplette dermatologische und venerologische ambulante Versorgung einschliesslich Allergologie, Phlebologie, Dermato-Onkologie, Andrologie, Berufsdermatologie, Trichologie, Laser-, Röntgen-, Foto-, Kryo-, fotodynamische und operative Therapie, ästhetische Dermatologie. Teilstationäre Behandlung, stationäre Behandlung. Dermatohistologie mit Melanomreferenzzentrum, Diagnostik bei Geschlechtskrankheiten.
Forschungsschwerpunkte Allergologische Diagnostik und Therapie. Molekularbiologie, Immunpathogenese und Immuntherapie von Hauttumoren, v.a. des Melanoms und der kutanen Lymphome, Immunpathogenese der Psoriasis.
Anzahl Mitarbeitende 149
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Portraits
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Veronika Feroce-Ring Direktionssekretariat |
Nicole Brunner Direktionssekretariat |
Walter Keller Leiter Pflege |
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PD Dr. Barbara Ballmer-Weber |
Prof. Dr. Brunello Wüthrich Leiter Allergiestation |
PD Dr. Andreas Häffner |
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Catherine Frey-Blanc Clinical Manager |
Prof. Dr. Reinhard Dummer |
PD Dr. Werner Kempf |
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