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Prof. Dr. med. Renate Koppensteiner Abteilungsleiterin |
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Im Jahr 2002 wurde die Dienstleistung erneut erweitert. Der Hauptschwerpunkt der Abteilung für Angiologie ist die Betreuung von Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit. Dazu gehört insbesondere die Kathetertherapie von Obstruktionen und sämtliche arterielle Gefässgebiete: der Extremitäten, der Nieren- und Viszeralgefässe sowie der supraaortalen Äste einschliesslich der Karotiden. Die Zahl der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische Radiologie durchgeführten Kathetereingriffe ist 2002 gegenüber 2001 um 18% gestiegen. Auch die farbkodierten Duplexsonographien sämtlicher Gefässregionen haben zahlenmässig zugenommen. Zur Deckung des grossen Bedarfs an Duplexsonographien wurde ein zusätzliche Laborantinnen-Stelle für diesen Bereich geschaffen. Durch die Einführung eines Pikettdienstes ist die Durchführung dringlicher Duplexsonographien auch ausserhalb der offiziellen Dienstzeiten möglich.
Forschung und Lehre
Schwerpunkte im Forschungsbereich waren die Weiterführung zweier grosser randomisierter Studien für die Evaluation verschiedener Präventionsmethoden von Restenosen nach Kathetertherapien peripherer Arterien (eine Studie-Anwendung von Brachytherapie zur Prävention von Restenosen- konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden), die Messung der Intima-Dicke an der A. carotis und der Endothelfunktion (fluss-mediierte Vasodilatation an der A. brachialis) mittels Ultraschall im Verlauf unter veschiedenen medikamentösen Therapien, sowie Studien im Bereich der Mikrozirkulation und Hämorheologie. Neu angeschafft wurde ein 3D-Software Sonoscan, womit dreidimensionale Rekonstruktionen von Gefässen möglich sind und eine verfeinerte Technik zur Verfügung steht, mit der die Wirkung verschiedener Therapien auf die Gefässwand und Plaquemorphologie untersucht werden kann. Das Mikrozirkulations-Labor erhielt für die Forschungsarbeiten im Bereich der Phlebo-Lymphologie eine grosszügige Unterstützung durch die Schweizerische Gesellschaft für Phlebologie.
Der Forschungsbereich wurde im Jahr 2002 durch Dissertantinnen und Stipendiaten aus dem Ausland unterstützt.
Im interdisziplinären Bereich wurden Kooperationsprojekte mit dem Institut für Biomedizinische Technik (Messung des Çwall shear stressÈ mittels MRI) und dem Institut für Diagnostische Radioloige weitergeführt.
Von den Mitarbeitern der Abteilung wurden national und international zahlreiche Vorträge gehalten und mit den Kooperationspartnern der Interventionellen Radiologie und der Herz- und Gefässchirurgie gemeinsam Veranstaltungen organisiert.
Carotis-Stenose
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nach |
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| Stent und Dilatation |
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| 3-dimensionale Darstellung der Carotis-Bifurkation mittels Ultraschall |