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Zahlen und Fakten
Dept. für Innere Medizin
Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie
Gastroenterologie und Hepatologie

Prof. Dr. med.
Michael Fried
Abteilungsleiter


Auch im vergangenen Jahr verzeichnete die Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie erneut einen Zuwachs an Dienstleitungsvolumen. Dank eines eingespielten und gut harmonierenden Teams konnte die hohe Dienstleistungsqualität aufrechterhalten und die Zufriedenheit unserer Patienten und Zuweiser gewährleistet werden. Klinische und Grundlagenforschung haben Erkenntnisse geliefert, von denen unsere PatientInnen schon heute profitieren. Die überregionale Ausstrahlung der Abteilung spiegelt sich auch in der regen Beteiligung an verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen. Eine fachübergreifende interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten hat wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

Dienstleitung

Die Nachfrage nach Dienstleistungen unserer Abteilung ist sowohl spital-intern, als auch extern, erneut gewachsen. Dies stellt der Dienstleistungsqualität ein gutes Zeugnis aus. Neben dem Routine Angebot wurden eine Reihe neuer Methoden eingeführt und weiterentwickelt. Dazu zählen die Kapselendoskopie zur Beurteilung von Dünndarmpathologien, welche endoskopischer Diagnostik bisher nicht zugänglich waren, und die Kontrastmittelsonographie zur der feineren nicht-invasiven und am Krankenbett möglichen Diagnostik von Leberrundherden. Die hochauflösende Manometrie hat ihren Platz in der Abklärung von Motilitätsstörungen der Speiseröhre ausgebaut und weitere Erfahrungen wurden mit der sogenanntes Leber-Dialyse als Leberersatzverfahren beim Leberversagen gewonnen.


Forschung

Eine Vielzahl klinischer Forschungsprojekte, hat geholfen, neue Standards bei der Therapie von Magen-Darm, Leber und Pankreaserkrankungen zu setzen. So sind Mitarbeiter der Abteilung federführend beteiligt an der Erforschung neuer medikamentöser Behandlungen für den Morbus Crohn und die Colitis Ulcerosa. Eine von unserer Abteilung aus geleitete, gesamtschweizerische Untersuchungen zur medikamentösen Behandlung der Hepatitis C Virus assoziierter Leberzirrhose mit pegyliertem Interferon alpha und Ribavirin ist international auf grosses Interesse gestossen und Untersuchungen zur Erfassung der Motilität im Magen-Darm Trakt mittels Magnetresonanz haben auch für die Klinik wichtige, neue Erkenntnisse geliefert. In der Grundlagenforschung wurden wichtige Resultate zur Regulation von Transporteiweissen in Leber und Darm gewonnen. Diese werden nicht nur helfen Krankheitsprozesse besser zu verstehen, sondern eröffnen auch neue Ansätze für deren Behandlung. Viele dieser Forschungsprojekte werden vom Schweizerischen Nationalfonds oder anderen Stiftungen unterstützt und die Qualität der Resultate hat sich wieder in zahlreichen Publikationen in hochkarätigen Zeitschriften niedergeschlagen.


Aus-, Weiter- und Fortbildung

In allen Bereichen der Lehre waren Mitarbeiter unserer Abteilung aktiv. Zum ersten Mal in der Schweiz wurde von unserer Abteilung ein Postgraduate Kurs in Hepatologie organisiert und durchgeführt, welcher auf grosses Interesse stiess. Unsere Mitarbeiter waren wiederum begehrte Referenten bei vielen regionalen, nationalen und internationalen Veranstaltungen. Dies spiegelt ihre hohe klinische Fachkompetenz ebenso wieder, wie die Qualität ihrer Forschung.

Zusammenfassend kann die Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie auf ein höchst erfolgreiches Jahr zurückblicken. Es gilt dieses hohe Niveau in Dienstleistung, Forschung und Lehre auch künftig zu halten und dort weiter auszubauen, wo sich neue Entwicklungen anbahnen. Dabei ist eine gut funktionierenden, interdisziplinären Zusammenarbeit über angestammte Fachgrenzen hinweg mitentscheidend.

LA OA Gastroenterologie und Hepatologie

Im Funktionslabor werden neue Manometrietechniken wie z.B. die hochauflösende Ösophagusmanometrie entwickelt und in der klinischen Diagnostik eingesetzt. Forschungsschwerpunkte des Labors sind physiologische Studien über Störungen der viszeralen Perzeption und Motilitätsstörungen bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen wie funktioneller Dyspepsie, Reizdarmsyndrom und gastroösophagealer Refluxkrankheit.

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