Zahlen und Fakten Gesamtstatistiken (PDF) | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002
Departemente, Kliniken und Institute
Institut für Anästhesiologie
Augenklinik
Dept. Chirurgie
Dermatologische Klinik und Poliklinik
Dept. Frauenheilkunde
Dept. für Innere Medizin
Medizinische Klinik A
Medizinische Klink B
Medizinische Poliklinik
Angiologie
Endokrinologie und Diabetologie
Gastroenterologie und Hepatologie
Hämatologie
Hypertonie
Klinische Immunologie
Infektionskrankheiten
und Spitalhygiene
Kardiologie
Nephrologie
Onkologie
Klinische Pharmakologie
und Toxikologie
Pneumologie
Dept. Medizinische Radiologie
Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie
Institut für klinische Chemie
Neurochirurgische Klinik
Neurologische Klinik und Poliklinik
Klinik für Ohren- Nasen-
Hals- und Gesichtschirurgie
Dept. Pathologie
Psychiatrische Poliklinik
Rheumaklinik und Institut
für physikalische Medizin
Urologische Klinik
Universitäres Zentrum für Labormedizin


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Zahlen und Fakten
Dept. für Innere Medizin
Abteilung Klinische Pharmakologie
und Toxikologie
Klinische Pharmakologie und Toxikologie

Prof. Dr. med.
Peter J. Meier-Abt
Abteilungsleiter
Klinische Tätigkeit

Klinische Schwerpunkte bildeten die Erfassung und die Abklärung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (Stiftung: SAS/CHDM, Pharmakovigilance), die Beratung von Spital- und Praxisärzten bei pharmakotherapeutischen Problemfällen (Medikamenteninformationsdienst), die Behandlung von akuten und chronischen Vergiftungspatienten und die Mitbetreuung von ambulanten und stationären Patienten mit Leberkrankheiten (mit Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie, Prof. M. Fried, PD Dr. E. Renner).



Meldezentrum für unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Im Rahmen der nationalen Pharmakovigilance wurden 610 Meldungen von unerwünschten Arzneimittelwirkungen erfasst, evaluiert und an die Swissmedic (www.swissmedic.ch) weitergeleitet.

Zusammenarbeit mit dem Schweiz. Toxikologischen Informationszentrum (STIZ)
Die Abteilung arbeitet auf dem Gebiet der Klinischen Toxikologie (akute und chronische Vergiftungen) eng mit dem STIZ zusammen. Aktuelle News aus dem STIZ finden sich auf der entsprechenden Homepage (www.toxi.ch).


Lehre

Es wurden verschiedene Lehrveranstaltungen für Medizinstudenten (3. 4. und 6. Jahreskurs) und Studenten der Umweltwissenschaften an der ETH durchgeführt.


Forschung

Im Vordergrund standen die molekulare Physiologie der Gallebildung, die Pathogenese von cholestatischen und toxischen Leberschäden, die Entgiftungsmechanismen von körperfremden Substanzen und die pharmakogenetischen und pathophysiologischen Grundlagen zur Individualisierung der Arzneimitteltherapie. Die klinisch-orientierte Forschung befasste sich mit der Pharmakoepidemiologie von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (speziell Arzneimittel induzierte Leberschäden), der Analyse von Fehlern in der Pharmakotherapie und die Durchführung von klinischen Phase I/II Studien auf der Klinischen Forschungsstation (www.med.unizh.ch). Eine Uebersicht über die aktuellen Forschungsprojekte findet sich auf der Forschungsdatenbank der Universität (www.research-projects.unizh.ch).


Fort- und Weiterbildung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KPT beteiligten sich an mehreren pharmakotherapeutisch-orientierten Fort- und Weiterbildungen für praktische Aerzte und Apotheker. Spezielle Fortbildungen am USZ galten den "Arzneimittel-interaktionen aus der Praxis" (Mai 2002) und den "Arzneimittel-Allergien und Intoleranz-Reaktionen" (November 2002).


Kongresse & Symposien

Die KPT war im Berichtsjahr an der Organisation von 6 Workshops, Symposien und Kongressen beteiligt:
1) Arzneimittelsicherheit im Spital (Bern, Januar 2002),
2) 1st Hepatobiliary and Gastrointestinal Research Retreat (Vulpera, Februar 2002),
3) 1st Postgraduate Course in Hepatology (Ermatingen, März 2002 ),
4) Clinical Significance of Drug Transporting Proteins (Zürich, März 2002),
5) 1. Tag der Klinischen Forschung (USZ, April 2002),
6) ABC-Transporters in Epithelial Physiology (Monte Verita, April 2002).
Eingeladene Vorträge wurden an verschiedenen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Meetings gehalten.


Personelles

Frau Dr. Chr. Pauli-Magnus hat ihre Tätigkeit als 2. Oberärztin angetreten. Ihre Spezialinteressen und -aufgaben sind die Erfassung und Abklärung von pharmakogenetischen Arzneimittelrisiken und die Mitarbeit in der Klinischen Forschungsstation (www.med.unizh.ch).


Auszeichnungen & Ehrungen

Frau PD Dr. K. Fattinger hat den Friederich Hartmut Dost-Gedächtnispreis der Deutschen Gesellschaft für Klinische Pharmakologie und Toxikologie erhalten. Herr PD Dr. B. Stieger wurde zum Titularprofessor für Zellbiologie, speziell Experimentelle Hepatologie ernannt. Prof. GA Kullak-Ublick, SNF-Förderprofessor, hat den Ehrenpreis der Schweiz. Gesell-schaft für Gastroenterologie und Hepatologie erhalten. Zudem erhielt er eine Berufung auf den Lehrstuhl für klinische Hepatologie am "Academic Medical Center (AMC)" in Amsterdam.


Evaluation und Ausblick

Die klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten der KPT wurden im Berichtsjahr durch die Universität zusammen mit dem Institut Pharmakologie und Toxikologie evaluiert. Die Resultate der Evaluation bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung der Abteilung. Insbesondere gilt es die bestehenden infrastrukturellen Mängel zu beheben und die organisatorische Einbindung der KPT in das USZ, das Departement für Innere Medizin und das Zentrum für Klinische Forschung neu zu definieren.

www.kpt.unizh.ch

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