Zahlen und Fakten Gesamtstatistiken (PDF) | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002
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Zahlen und Fakten
Dept. für Innere Medizin
Medizinische Klink B
Medizinische Klinik B

Prof. Dr. med.
Andreas Schaffner
Klinikdirektor

Überdurchschnittliche Bettenbelegung bei reduzierter Zahl von betreibbaren Betten
Auch im Jahr 2002 war die Medizinische Klinik B betroffen von Mangel an Pflegepersonal. Über viele Monate mussten Betten geschlossen werden. Die Zahl der betreibbaren Betten war wesentlich geringer als die statistisch erfasste Zahl in den Spitalstatistiken. Zahlreiche Patienten konnten deshalb nicht aufgenommen werden. Auf der einen Seite ist diese Entwicklung erfreulich, reflektiert sie doch die Zufriedenheit der Zuweiser und Patienten mit den beiden Medizinischen Kliniken, andererseits stimmen diese Zahlen nachdenklich, wenn man bedenkt, dass andernorts im USZ die Bettenbelegung ungenügend ist.

Die Konzentration von schwerkranken, spitalbedürftigen Patienten hat auch im letzten Jahr weiter zugenommen, insbesondere auf den Gebieten Transplantationspatienten, akute hämatologische Neoplasien und intensiv behandelte solide Tumoren. Die Einführung von neuen Chemotherapeutika, sowie von Antikörpertherapien hat erneut zur Zunahme unserer Apotheker-Rechnung von über 10% geführt.

Die 2001 eingeführte Matrixstruktur für hepatologische Patienten, die auch in der onkologischen Betreuung in Teambildung mit Infektiologen, Hämatologen und Onkologen erfolgt, hat sich weiterhin bewährt und stellt sicher eine Möglichkeit der Strukturlösung in den Fachbereichen der generalistischen und spezialisierten Inneren Medizin dar.

Die klinische Forschung auf dem Gebiet der Pilztherapie wurde weitergeführt. Einerseits konnte gezeigt werden, dass das kostengünstigste Breitspektrumantimykotikum Amphotericin B auch bei Knochenmarkstransplantierten eingesetzt werden kann und dass durch die neue Applikationsart mit 24h-Dauerinfusion bei kritischen Pilzinfektionen die Dosis verdoppelt werden kann. In der grundlagennahen Forschung konnte ein neues Makrophagenkillingsystem charakteristiert werden, welches bisher nur mit fraglicher Bedeutung den Blutplättchen zugewiesen worden ist. Diese Untersuchungen werden kliniknahe auch mit Material von Patienten weitergeführt und versprechen Aufschluss zu geben über die Infektanfälligkeit von Cortison-behandelten Patienten. Auch aus diesem Forschungszweig entstammen Arbeiten zu einem neuen klinischen Marker für die Makrophagenaktivierung, welche bereits erfolgreich in der Abteilung für Hämatologie in die Klinik eingeführt worden ist.


Portraits

PD Dr. med.
Franco Salomone
Leitender Arzt und
Chefarzt-Stellvertreter
Agnes Mächler
Leiterin Pflege
Claudia Köfer
Stellvertreterin
Leiterin Pflege

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