Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie |
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Prof. Dr. med. Stephan Schmid Direktor ORL-Klinik
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Die im Vorjahr erarbeiteten Schwerpunkte der ORL-Klinik wurden im Jahre 2002 weiterentwickelt. Die Abklärung und Behandlung von Tumoren im gesamten Kopf-Halsbereich inkl. Schädelbasis ist auf höchstem Niveau etabliert. Dank dem interdiziplinären Tumorboard können auch komplexeste Probleme schnell besprochen und die entsprechende Behandlung begonnen werden. Im Cochleaimplantationszentrum werden Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene mit Gehörlosigkeit und Schwersthörigkeit abgeklärt, behandelt und weiterbetreut. Die speziell dafür durchgeführte Informationsveranstaltung im Januar 02 fand grosses Echo. Das Navigationssystem konnte für die endonasale Mikrochirurgie der Nasenhaupt- und -nebenhöhlen standardisiert werden. Damit können auch komplexeste Operationen mit minimalen Risiken durchgeführt werden. Das Forschungslabor wurde restrukturiert, und ein neuer Forschungsschwerpunkt wird sich mit der Degeneration und Regeneration cochleärer Strukturen befassen.
Klinik und Poliklinik
Prof. Dr. S. Schmid
Mit 15423 behandelten Patienten in der Polklinik (Leiter Prof. P. Ott) blieb diese Zahl nur knapp (minus 164 Patienten) unter dem Höchstwert von 2001. Dabei wurde ein vermehrter Anspruch auf kurzfristige Terminvergaben bemerkbar. Auch nimmt der in der Schweiz lebende Ausländeranteil insbesondere bei den Notfallkonsultationen stetig zu.

Im stationären Bereich wurde die Hospitalisationsdauer für alle Wahleingriffe minimalisiert, so dass die Bettenbelegung während der Woche meistens voll ausgelastet war, hingegen an den Wochenenden reduziert werden konnte. Die Palliativbehandlung von Patienten mit unheilbaren Tumorkrankheiten im Kopf-Halsbereich und ausgeprägten Schluck- und Atemstörungen hat sich gut in den Klinikalltag integriert. Trotz Umstrukturierung und Neubesetzung des Operationspflegeteams hat die Anzahl Operationen im Berichtsjahr nochmals zugenommen. Dies bedeutete eine grosse Belastung für die Mitarbeiter und verlangte eine massgeschneiderte Operationsplanung.
Bei den Operationen konnte durch den konsequenten Einsatz des Nervenmonitorings (N. fazialis, N. recurrens) das Risiko für eine Nervenschädigung während der Operation auf ein Minimum reduziert werden. Bei der Nasennebenhöhlenchirurgie können dank des Navigationssystems auch komplexeste Operationen ohne erhöhtes Operationsrisiko durchgeführt werden.
Für die Mikrochirurgie des Larynx konnte ein neuer C02-Laser angeschafft werden. Damit können nun sämtliche Veränderungen im Larynx- und Trachealbereich mikrochirurgisch unter maximaler Gewebeschonung entfernt werden. Das neue Ultraschallgerät ermöglicht es, Veränderungen im Halsbereich schnell, exakt und kostengünstig abzuklären.
Das Ende 2001 eingeführte Tumorboard zur interdisziplinären Besprechung von Patienten mit Kopf-Halskarzinomen hat sich bewährt. Es werden regelmässig am Mittwochmorgen zwischen 8.00 - 9.00 Uhr sechs bis acht Patienten vorgestellt. Die Zusammenarbeit mit der Dermatologischen Klinik für die interdisziplinären Behandlung von Hauttumoren des Gesichts- und Halsbereiches ist etabliert, ebenso die Mitarbeit eines Assistenten der ORL-Klinik auf der Allergiestation.
Im Hinblick auf die Planung eines interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen haben die ORL Klinik und das Labor für Vestibulookulomotorik der Neurologischen Klinik ihre Zusammenarbeit weiter ausgedehnt. Die ORL Klinik erfreut sich seit Ende 2002 eines neuen Elektronystagmographie-Gerätes. Das voll computerisierte Gerät ermöglicht eine schnellere und genauere Prüfung der Gleichgewichtsorgane.
Am Kinderspital konnte per 1. Juli 2002 die Oberarztstelle für Pädiatrische Otorhinolaryngologie mit Frau Dr. Gysin aus Genf neu besetzt werden. Durch die Aufstockung der Stelle von 50% auf 100% ist nun eine optimale Betreuung von Kindern mit otorhinolaryngologischen Krankheiten gewährleistet.
Dr. Jenny, Leiter der Phoniatrie-Abteilung, verlässt Ende 2002 die Klinik und wird im Sommer 2003 eine Praxis in der Stadt Zürich eröffnen. Seine Nachfolge ist durch Frau Dr. Dorothe Veraguth geregelt.
Im Klinikmanagement gab es durch die Wegwahl von Herrn P. Wessner als Klinikdirektor nach Murten einen Wechsel. Neu konnte Frau C. Benz für diese sich in Entwicklung befindende vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe gefunden werden.
Audiologie
Dr. T. Spillmann
Die Abteilung für klinische Audiologie setzt sich dafür ein, dass Hörstörungen in jedem Lebensalter möglichst frühzeitig medizinisch und technisch-audiometrisch erfasst werden. 16 Kinder (Vorjahr 28) zwischen 3 Monaten und 10 Jahren (mittleres Alter 47 Monate [Vorjahr 21]) wurden erstmalig als schwerhörig oder taub diagnostiziert und mussten mit Hörgeräten und/oder Cochleaimplantaten versorgt werden. An der ORL arbeitet eine pädoaudiologische Hörgerätespezialistin, die sechs von diesen Kindern mit einem Hörgeräte versorgte. Diese Leistung war bisher auf das Kinderspital und wenige Hörgeräteakustiker in der Praxis beschränkt. 4 dieser 6 Kinder waren jünger als 18 Monate, das heisst in einem Alter, in dem die prothetische Hörversorgung sehr viel Intuition und Erfahrung braucht. Solche Rehabilitationen sind nur in optimaler Zusammenarbeit zwischen medizinischen, audiologischen und pädagogisch-therapeutischen Spezialisten und Spezialistinnen in- und ausserhalb der Klinik realisierbar.
Um eine organisatorische und administrative Vereinfachung zu erreichen, wurden die Dienstleistungen des Rhinologie-Labors mit der Audiometrie zusammengelegt. Eine Verbesserung, die vor allem den Patienten und Patientinnen zugute kommt (z.B. gemeinsame Termindisposition, bessere Erreichbarkeit der Laborantinnen). Für das kommende Jahr ist nun eine räumliche Veränderung der Untersuchungsräume geplant, die dieses kombinierte Arbeiten zusätzlich erleichtern wird.
Die Archivierung von jährlich über 8000 Krankengeschichten ist eine Dienstleistung, die ebenfalls teilweise aus den personellen Ressourcen der Audiometrie erbracht wird. Diese Belastung hat sich im Berichtsjahr deutlich verschärft, nachdem die bisherige langjährige Archivarin ihre Stelle altershalber verlassen hat und bisher nur teilweise ersetzt werden konnte. Zusätzlich wurden die Vorarbeiten im Hinblick auf eine zukünftige vollelektronische Krankengeschichte begonnen, deren zusätzlicher Aufwand personell noch nicht bedürfnisgerecht abgedeckt werden konnte.
Der beliebte Audiometrie-Kurs für ORL-Ärzte und Arztgehilfinnen wurde wiederum zweimal durchgeführt. Es wurden zudem 11 Vorträge über Themen der Audiologie gehalten.
| Jahresstatistik, Audiometrie: |
2002 |
2001 |
2000 |
| Tonaudiogramme |
5651 |
6016 |
5608 |
| Sprachaudiogramme |
836 |
1083 |
950 |
| Kinderaudiometrien |
1327 |
991 |
811 |
| Hirnstammaudiometrien (BERA) |
63 |
87 |
71 |
| Otoakustische Emissionen* |
188 |
250 |
240 |
| Impedanzmessungen |
648 |
632 |
348 |
| überschwellige Messungen, Varia |
145 |
469 |
237 |
| Total |
8858 |
9528 |
8265 |
| * Cochleäre Echomessungen = OAE |
Labor für experimentelle Audiologie
PD Dr. N. Dillier
Das Labor für experimentelle Audiologie beschäftigt sich mit den Eigenschaften und der Funktionsweise des menschlichen Gehörs und sucht nach verbesserten Möglichkeiten zur Behandlung von Hörstörungen mit medizin-technischen Verfahren und Instrumenten.
Ein interdisziplinär aus Ingenieuren, Physikern, Naturwissenschaftlern, Informatikern und Hörspezialisten zusammengesetztes Team arbeitet an klinisch und wissenschaftlich relevanten Problemstellungen und pflegt einen intensiven Austausch mit anderen Forschergruppen im nationalen und internationalen Rahmen. Einen Höhepunkt dieses wissenschaftlichen Austausches bildete die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen und Neurootologen (ADANO) im Frühjahr 2002, zu welcher über 350 Teilnehmer aus dem In- und Ausland an die Universität Zürich reisten, um die aktuellen Probleme der Audiologie während vier Tagen intensiv in Vorträgen, strukturierten frei gestalteten Sitzungen zu behandeln.
Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Jahre 2002 waren die Erprobung neuartige Sprachcodierungsverfahren für implantierbare Neurostimulatoren (Cochlea- und Hirnstammimplantate) bei Kindern und Erwachsenen, elektrophysiologische Messungen der Nervenaktivität bei elektrischer Stimulation (NRT - neurale Reizantwort-Telemetrie) als Grundlage für eine zuverlässigere und genauere Anpassung der Sprachprozessoren, Untersuchungen zur Verbesserung digitaler Hörgeräte-Algorithmen und deren individualisierte Anpassung mit psychoakustischen Methoden, Verfahren zur automatischen Störgeräusch-Erkennung und -Reduktion, die Evaluation der bilateralen (beidseitigen) Versorgung mit Cochlear Implants bei Erwachsenen bezüglich Sprachverständlichkeit in Ruhe und im Störlärm sowie die Untersuchung und Modellierung der Vibrationen und Schwingungen der Mittelohrstrukturen mittels Laser-Interferometrie und finiten Elementen-Modellen (FEM) im Hinblick auf wirksamere Mittelohrprothesen.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für biomedizinische Technik der ETH und Universität Zürich konnten eine Dissertation sowie zwei Diplomarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Auch mit Industriepartnern wurde in verschiedenen Projekten eine fruchtbringende Zusammenarbeit fortgeführt.
Klinische Logopädie
Frau E. Gruner
Die Abteilung Klinische Logopädie verfügt über 430 Stellenprozente für klinische Logopädinnen. Diese Stellenprozente waren im Berichtsjahr infolge Austritts einer Logopädin und Arbeitsreduktion einer anderen Logopädin nicht durchgehend besetzt. 300 Stellenprozente stehen für die Absolventinnen der Schule für Klinische Logopädie und 100 Stellenprozente für die Sekretariatsarbeit der Abteilung und der Schule zur Verfügung.
Im Jahr 2002 wurden auf der Abteilung 1481 (2002: 1475) Patienten und Patientinnen mit Störungen der verbalen Kommunikationsfähigkeit, mit Lese-, Schreibstörungen, mit Schluckstörungen oder mit Fazialisparesen abgeklärt und/oder behandelt. Davon waren 771 (2001: 790) Kinder und 710 (2001: 685) Jugendliche und Erwachsene. Die Anzahl der Konsultationen betrug im Berichtsjahr 4554 (2001: 5040). Der zeitliche Aufwand einer Konsultation bewegt sich zwischen einer halben Stunde und drei Stunden.
Die Entwicklung, beziehungsweise die Wiederherstellung oder Besserung der Kommunikationsfähigkeit eines Menschen ist eine erfüllende Aufgabe, die auch die Therapeutinnen persönlich zu bereichern vermag.
Das Berichtsjahr war infolge der nicht voll besetzten Stellen ein ausserordentlich arbeitsreiches Jahr. Dank unermüdlichem Einsatz aller Mitarbeitenden und der vermehrten praktischen Tätigkeit der beiden Nachdiplomstudentinnen konnte eine optimale und effektive Patientenbetreuung aufrechterhalten bleiben.
Lehre und Forschung
Prof. Dr. S. Schmid
Neben den ordentlichen Vorlesungen und Kursen für die Medizinstudenten des 3., 4. und 6. Studienjahres wurden regelmässige Fortbildungen für Assistenzärzte der ORL-Klinik und die praktizierenden Hals-Nasen-Ohrenärzte der Region durchgeführt. Diese Fortbildungsveranstaltungen sind sehr beliebt und werden rege besucht. Die audiologische Abteilung organisierte zwei Audiometriekurse. PD Dr. Dillier organisierte die 5. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie vom 27.2. bis 2.3.2002 in Zürich. Daran nahmen über 350 Teilnehmer aus dem In- und Ausland teil. Am 22. und 23.3.2002 wurde der 1. Zürcher Allergologiekurs für den ORL-Facharzt in Zusammenarbeit mit Prof. Wüthrich, Leitender Arzt der Allergologiestation, Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich und der ORL-Klinik organisiert. Am 6. und 7.9.2002 organisierte Dr. Bandhauer einen Ultraschallkurs für die Hals- und Gesichtsregion in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin.
Auf das Wintersemester 2002 wurde PD Dr. Stöckli die Venia legendi erteilt. PD Dr. Stöckli konnte im Verlaufe des Jahres während 9 Monaten als Gastarzt an vier Grosskliniken in den USA und Kanada verschiedenste Operationstechniken zur Rekonstruktion im Kopf-Halsbereich kennenlernen.
Im Oktober 2002 konnte Dr. Milisavljevic aus Nis, Serbien, dank einem Bundesstipendiat der Eidgenossenschaft sein einjähriges Fellowship in Kopf- und Halschirurgie beenden. Er schloss seinen Aufenthalt mit einer Doktorarbeit in Otorhinolaryngologie ab. Auch Dr. Kim aus Nordkorea konnte sein durch ein Bundesstipendiat unterstützte Fellowship im Sommer 2002 erfolgreich abschliessen.
Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt der ORL-Klinik beinhaltet das Ohr. Im Labor für Experimentelle Audiologie werden unter der Leitung von PD Dr. Dillier Verbesserungen bei Cochleaimplantaten und Arbeiten an der Entwicklung von modernsten digitalen Hörgeräten durchgeführt. Die Forschungsgruppe Mittelohrmechanik konnte ihre Forschungstätigkeit intensivieren und wurde dafür durch die Unterstützung des Nationalfonds belohnt.
Das neu etablierte Forschungsteam für molekulare Tumorforschung konnte zwei Phase I - Studien realisieren. Davon ist die eine mit der Fragestellung der Angiogene bereits angelaufen. Die andere ist in Vorbereitung, sodass zu Beginn des Jahres 2003 mit den ersten Behandlungen an Patienten begonnen werden kann.
Durch die Pensionierung von Frau Dr. Felix, Leiterin des Labors für Innenohr-Morphologie, auf Ende 2002 wurde das Forschungslabor umstrukturiert. In Zukunft wird der Schwerpunkt bei Fragestellungen bezüglich Degenerations- und Regenerationsfähigkeit der Cochlea liegen. Auf diesem Gebiet hat Dr. med. Dr. sc. nat. D. Bodmer erfolgreich in San Diego während seinem Forschungsaufenthalt bis zum Sommer 2002 geforscht. Ende 2002 hat er die Forschungstätigkeit in Zürich aufgenommen und wird nun ein neues Forschungsteam bilden.
Pflegedienst
Frau U. Haas
2002 war für den ORL - Pflegedienst ein Jahr der strukturellen und strategischen Veränderungen.
In der Operationsabteilung und auf einer Bettenstation wechselten die Abteilungsleiterinnen und die Positionen von drei stellvertretenden Abteilungsleiterinnen wurden nicht besetzt.
Der Entscheid die bestehenden Hierarchiestufen zu verflachen, Verantwortungen und Entscheidungskompetenzen zu verlagern, sowie die Weiterentwicklung der pflegerischen Kompetenzen in Bezug auf den Gesamtpflegeprozess (Anamnese, Diagnose, Intervention) und die fachspezifische Betreuung der Tumorpatienten basiert auf der Annahme, dass die Verflachung der Hierarchiestufen und Verbesserung der Kompetenzen sehr entscheidende Triebfedern zur Qualitätsverbesserung und Mitarbeitermotivation ist.
Das 2001 lancierte Projekt: "Können Pflegeanamnese und Pflegevisite dazu beitragen, Wünsche und Ängste der Patienten besser wahrzunehmen", endete in der ersten Hälfte 2002.
Die Ergebnisse des Projektes führten zu Veränderungen in der Struktur und im Inhalt der Pflegevisite, zu einer veränderten Interaktion und einem verstärkten Dialog zwischen Patient und Pflegenden, sowie zur Überprüfung und Anpassung der erhobenen Pflegediagnosen.
Mittels einer Befragung der Patienten evaluierte die Abteilung im Herbst die vorgenommenen Veränderungen. Das Ergebnis war sehr positiv, denn die Erwartungen der Patienten wurden ganz oder teilweise erfüllt. Nach Aussagen der Patienten nimmt die pflegerische Ansprechperson die geäusserten Wünsche, Bedürfnisse und Ängste wahr und ernst. Gemeinsam reflektieren die Teammitarbeiterinnen die Pflegevisite und schwierige Situationen, um daraus zu lernen und ihre kommunikativen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.
Durch den Besuch und Abschluss der "Höheren Fachausbildung Fachbereich Onkologie" eigneten sich 2 Mitarbeiterinnen spezielles Wissen über die Betreuung und Pflege von Tumorpatienten an. Auf Beobachtungen, Erfahrungen und Erkenntnisse, die Tumorpatientinnen oder ihre Angehörigen beschreiben, können die Pflegenden besser eingehen und handeln, da sie von ihren Höfa -Kolleginnen und einer Pflegeexpertin beraten und unterstützt werden.
Um die Kundenzufriedenheit, die Arbeitsqualität und die Effizienz steigern zu können, lancierten die Mitarbeiter der Überwachungsstation einen Qualitätszirkel und beteiligten sich an kleineren Projekten innerhalb der Klinik. Die Mitarbeiter der Überwachungsstation sahen sich als flexible Personalressourcen. Hörten oder bemerkten sie Personalengpässe im Klinikbereich, halfen sie unkompliziert und kompetent aus.
Auch in der Poliklinik nahmen die Mitarbeiterinnen Feedback von Patienten sehr ernst, überprüften und adaptierten die Abläufe, Strukturen und Kompetenzen. Wie alle anderen Bereiche beteiligten sich die Poliklinikmitarbeiterinnen an verschiedenen Klinikprojekten.
2002 etablierte sich, dass das Fehlermanagement oder Kritik von Seiten der Patienten und Angehörigen direkt von den Abteilungsleiterinnen wahrgenommen und bearbeitet wird.
Im März 2002 übernahm eine neue Leitung den ORL-OP. Dies war keine leichte Aufgabe, da es hiess, ein neues Team aufzubauen, Strukturen, Abläufe und vorhandene Materialien zu überprüfen und an die neuen gesetzlichen und hygienischen Richtlinien zu adaptieren. Dies wurde alles ohne grosse Einschränkungen des Tagesbetriebs durchgeführt. Die Anzahl der Operationen sowie die Operationsstundenzahl stiegen 2002 wiederum an. Diese hervorragenden Leistungen verdanken wir dem motivierten und leistungsorientierten Team und einer guten interdisziplinären Zusammenarbeit.
Die Mitarbeitenden des Pflegedienstes beteiligten sich aktiv und innovativ an diversen Klinik- und klinikübergreifenden Projekten.
2002 war für alle Beteiligten ein anstrengendes, forderndes und sehr interessantes Jahr, welches nur durch den ausgezeichneten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeistert werden konnte.
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| Anzahl stationärer Eintritte |
Portraits
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Prof. Dr. med. Peter Manuel Ott Leitung Poliklinik |
Prof. Dr. med. Benno Weber Leitender Arzt |
PD Dr. med. Sandro Stöckli Leitender Arzt |
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Dr. med. Thomas Spillmann Leitung Audiologie |
PD Dr. sc. techn. Norbert Dillier Leitung exp. Audiologie |
Erika Gruner Leitung Klinische Logopädie |
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Ursula Haas Leitung Pflege |
Denise Minet Leitung Administrationszentrum |
Cornelia Benz Klinikmanagerin |