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Susann Egli Dipl. Sozialarbeiterin HFS Leiterin Sozialdienst |
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Im Bereich der täglichen Arbeit des Sozialdienstes zeigt die Jahresstatistik auf, dass die Zahl der PatientInnen, die unser Angebot in Anspruch genommen haben, sich leicht erhöht hat. Daneben konnten im Jahr 2002 einige grössere Entwicklungsvorhaben realisiert werden. Durch eine zeitgemässe neu erstellte Dokumentation, haben Sozialdienstmitarbeiterinnen und - mitarbeiter immer direkten elektronischen Zugriff auf das aktuellste Fachwissen. In Arbeitsgruppen wurden Stellenbeschreibungen und klinikbezogene Aufgabenbeschreibungen erstellt. Ausserdem erfolgte ein personeller Wechsel im Leitungsausschuss. Die nachfolgenden Abschnitte enthalten detailliertere Ausführungen zu den einzelnen Themen der vorstehenden Zusammenfassung.
Kommentar zur Jahresstatistik
Aus der Jahresstatistik wird ersichtlich, dass im letzten Jahr 5188 PatientInnen vom Sozialdienst betreut wurden, eine leichte Zunahme zum Vorjahr. Deutlich erkennbar ist, dass die Anzahl der Beratungen, im Zusammenhang mit der Spitalaustrittsplanung an erster Stelle stehen. Darin enthalten sind, zum Beispiel die Anmeldungen von PatientInnen in Pflegeheime/Altersheime, Rehabilitationskliniken/ Erholungshäuser und Beratungen bei durch Krankheit oder Unfall notwendig gewordene Neuorganisation der Wohnsituation. Die Aufgabe der SozialarbeiterInnen, ist es unter anderem dabei Gespräche mit PatientInnen und deren Angehörigen zu führen und die Versicherungsdeckung des Patienten abzuklären. Durch die Verkürzung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der PatientInnen im Spital, muss dieser Prozess oft unter grossem Zeitdruck ausgeführt werden.
An zweiter Stelle stehen die Beratungen, im psychosozialen Bereich. Krankheit und Unfall bringen häufig Veränderungen der persönlichen Lage mit sich und bedeuten Einschränkungen verschiedenster Art. Unter Umständen verliert der Patient seine Selbständigkeit und Mobilität, wodurch die Wohn- und wirtschaftliche Situation, sowie die Betreuung neu organisiert werden muss. Dabei sucht der Sozialdienst mit den PatientInnen und Angehörigen mögliche Lösungsvarianten und hilft bei der Bewältigung dieser belastenden Situation.
Am dritthäufigsten fanden im letzten Jahr Beratungsgespräche im Bereich der Sozialversicherungen statt. Durch den Sozialdienst werden dabei vor allem Fragen im Zusammenhang mit Krankenkassen, Krankentaggeld, Unfallversicherung, Invaliditätsversicherung und AHV geklärt. Die häufigen Gesetzesveränderungen und immer komplexer werdenden Vorgaben der Versicherungen führen oft verunsichernden Situationen für den Patienten. Die fachkompetente Beratung durch den Sozialdienst hilft dies zu klären und dem Patienten seine Rechte aufzuzeigen.
Bei allen erbrachten Dienstleistungen, ist die Zusammenarbeit mit externen spezialisierten Fachstellen und Ämtern (Sozialzentren, Vormundschaftsbehörden, Krebsliga, Lungenliga etc.) von grosser Wichtigkeit. Diese Triagefunktionen sind in der Statistik an vierter Stelle zu finden. Beratungsgespräche in den Bereichen Arbeit/Bildung und Finanzierungen stehen statistisch an letzter Stelle unseres Dienstleistungsangebotes.
Informationskonzept
Bei allen erbrachten Dienstleistungen ist der Sozialdienst auf eine kontinuierliche und optimale Aktualisierung und Verfügbarkeit des Fachwissens angewiesen.
Der Sozialdienst hat sich als Jahresziel gesetzt, ein umfassendes Informationskonzept zu erarbeiten. Dieses Ziel konnte verwirklicht werden.
Elektronisches Fachhandbuch auf dem PC
Bisher waren die gesammelten Fachinformationen in neun Bundesordnern zusammengestellt. Im Jahr 2002 haben wir diese ersetzt durch eine umfassende elektronische Lösung für unsere Fachgebiete wie Sozialversicherungen, Rehabilitationen, Wohnmöglichkeiten, Transporte, Hilfsmittel, Beratungsstellen, etc.
Erstellung einer Link- und Stichwortliste der wichtigsten Adressen, welche für die Zusammenarbeit notwendig sind.
Das Abrufen sozialdienstinternen Informationen
Es wurde eine Verbindlichkeitsliste erstellt, die aufzeigt, welche Informationen wo abrufbar und welchen Verbindlichkeitsgrad die Entgegennahme und Verarbeitung hat.
Stellenbeschreibungen und klinikbezogene Aufgabenbeschreibungen
In einer Arbeitsgruppe wurden die Stellenbeschreibungen für die SozialarbeiterInnen fertigerstellt. Schnell war klar, dass zur Vervollständigung, noch klinikbezogene Aufgabenbeschreibungen gehören. Das heisst, dass zwar - analog dem sozialdienstinternen Dienstleistungskatalog -grundlegend die gleichen Dienstleistungen angeboten werden, dass es aber innerhalb der verschiedenen Kliniken doch unterschiedliche Schwerpunkte gibt. Diese unterscheiden sich einerseits in der Art der Patientengruppen (zum Beispiel psychisch Kranken, Mütter von Frühgeborenen, Unfallopfer, Schwerstkranke und Sterbende etc.), wodurch die Inhalte der Beratungssituationen geprägt sind. Andererseits in der Dauer der Beratungssequenzen, welche aus Kurzkontakten bis mehrmaligen Gesprächen über Wochen oder sogar Monate dauern können.
Auch im Team der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter wurde eine Stellenbeschreibung mit dazugehörenden Aufgabenbeschreibungen erstellt.
Wechsel Gruppenleiterin
Frau Seraina Fliri wurde zur neuen Gruppenleiterin gewählt. Sie übernahm diese Funktion in der Nachfolge von Frau Ursula Willi.
Frau Marlen Glatthard und Frau Seraina Fliri bilden zusammen mit der Leiterin Frau Susann Egli den Leitungsausschuss.
Portraits
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Marlen Glatthard Dipl. Sozialpädagogin HFS Stellvertreterin Leitung und Gruppenleiterin Sozialdienst |
Seraina Fliri Dipl. Sozialarbeiterin HFS Gruppenleiterin Sozialdienst |
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