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Zahlen und Fakten
Neuer Annahmeschalter für Gerätereparaturen

Kurt Hess
Leiter TEC
Die Dienstleistungen des Technischen Dienstes werden regelmässig auf die Kundenwünsche hin überprüft und optimiert. Im Rahmen eines Nachdiplomstudiums hat Herr Peter Jäger, ein TEC-Kadermitarbeiter seine Diplomarbeit geschrieben mit dem Thema: Device Pool für medizin-technische Geräte . In den Umfragen für diese Diplomarbeit bei unseren diversen Kunden, wurde das Bedürfnis und der Wunsch nach einer zentralen Anlaufstelle im TEC für Reparaturen und Auskunftsstelle für technische Fragen genannt. Im Rahmen eines Projektes für die Optimierung des Auftragsablaufes innerhalb des TEC wurden auch diese Anforderungen aufgenommen und als separates Teilprojekt bearbeitet.

In einer kleinen Projektgruppe, zusammengesetzt aus Mitarbeitern des TEC und einem externen Berater, wurden die Anforderungen an eine solche Annahmestelle formuliert, die notwendigen baulichen Anpassungen definiert sowie die Kosten ermittelt.
Zwei Rahmenbedingungen mussten erfüllt werden: Zeitlich durchgehende Öffnungszeiten der Annahmestelle, so dass auch über Mittag die Dienstleistung von unseren Kunden genutzt werden kann.
Abgabe / Entgegennahme von verschiedenartigen Geräten, unabhängig welche der verschiedenen Werkstätten im TEC das Gerät normalerweise betreut.

Eine weitere Forderung war, dass eine direkte Verbindung vom Annahmeschalter / Werkstatt zur Laderampe im Küchenhof realisiert wird und mehr Fläche für die Prüfung von grösseren, fahrbaren Medizingeräten bereitgestellt werden konnte.

Nach einer 2-monatigen Umbauzeit konnte am 11. Juni 2002 der neue Annahmeschalter eröffnet werden. Er ist im Küchentrakt in der Gerätewerkstatt des TEC integriert und von 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet Im ersten Halbjahr wurden rund 2’000 Besuche registriert, was das Kundenbedürfnis bestätigt.

Annahmeschalter in E KUE 8


Hörsaalzentrum NORD1

Nach erfolgreicher Neugestaltung des Hörsaalzentrums NORD1 in den Sommerferien 2001, wurde der Vorlesung - und Veranstaltungsdienst wieder aufgenommen. Die Feinabstimmungen - der hoch komplexen, technischen Audiovisionsanlagen - wurden in vielen Nacht - , Samstag - und Sonntagsarbeiten von Spezialisten einjustiert.
Während der Umbauphase konnte auch die neugeschaffene Koordinationsstelle ihre Arbeit aufnehmen. Sie Reservationen sämtlicher Räume und Hörsaalzentren im USZ vor.
In ständigem Kontakt mit den Hörsaaltechnikern, der Televisionsabteilung von der Universität und den Kunden, wird hohe Flexibilität von allen Beteiligten gefordert.

Videokonferenzen nehmen an Bedeutung zu
Die Videokonferenz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Geradezu unübersehbar sind deren Vorteile. Lange Anfahrwege von Basel, Bern oder aus dem Tessin etc. , sind nicht mehr notwendig. Präsentationsmaterial und Dokumentationen zu den Referaten stehen in schriftlicher Form allen Teilnehmern zur Verfügung.
Als ein möglicher Nachteil könnte die direkte Netzpflege unter Fachspezialisten gesehen werden.
Immer häufiger zeigt sich, dass nicht nur Festinstallationen, die auch ihre Berechtigung haben, vor allem dann, wenn eine grössere Zuhörerschaft erwartet wird, auch mobile Videokonferenz - Einheiten zur Verfügung stehen. Diese fahrbaren Einheiten werden heute schon in den Kurszimmern von verschiedenen Kliniken benützt. Sie werden auch eingesetzt, zum Bsp. um Zweitmeinungen vor chirurgischen Eingriffen von Fachspezialisten einzuholen.
Seit kurzer Zeit ist eine mobile Videokonferenz - Einheit im NORD1 stationiert. Sie wird nach Bedarf auch im NORD2 in den Kliniken für Augenheilkunde und Ohren - Nasen - Hals eingesetzt.

Blick in den Hörsaal:
Im Vordergrund sind die drei Bildmonitore sichtbar.
Blick in den Projektionsraum:
Der Techniker ist für die Regie verantwortlich.

Videokonferenzübertragung
Anfragen und Anmeldungen von Videokonferenzen laufen generell über die Koordinationsstelle.
Nun gilt es, die Aussenstellen (Videokonferenz - Teilnehmer) über den Ablauf zu informieren. Die Vereinbarungen werden niedergeschrieben. Aussenstellen, die das erstemal an einer Videokonferenz teilnehmen, werden frühzeitig kontaktiert. Es wird eine Testschaltung durchgeführt, so können mögliche technische Probleme erfasst und behoben werden.
Für eine Videokonferenzübertragung sind mindestens drei Techniker während der gesamten Übertragung im Einsatz. Bei Direktübertragungen aus Operationssälen arbeiten entsprechend der Aufgaben noch Leute von der Televisionsabteilung der Universität mit. Sie arbeiten als Kameramann im Operationssaal.
Der Hörsaaltechniker ist für sämtliche Aufgaben im Hörsaal zuständig. Er ist während der Konferenz mit den verschiedenen Referenten und mit den Teilnehmern im Saale in Kontakt. Vor Beginn der Übertragung und während den kurzen Pausen richtet und kontrolliert er, die in elektronischer Form mitgebrachten Vorträge, von den verschiedenen Referenten und stellt sie zur Präsentation bereit. Er steuert und optimiert die Lichtquellen im Saale und schafft damit beste Voraussetzungen für eine qualitativ gute Übertragung von Ton und Bild.
Der Operateur in der Zentrale (Technikraum) wählt frühzeitig die einzelnen Aussenstellen an und kontrolliert die Qualität der Verbindungsstrecken auf Ton und Bild. Bei einem möglichen Verbindungsunterbruch während der Sendung, versucht er sofort wieder den Kontakt mit den Videokonferenzteilnehmern herzustellen.
Der Techniker im Projektionsraum ist für die Regie der zu übertragenen Bilder zuständig. Er ist für die gesendeten Bilder an die Aussenstellen verantwortlich.
Alle Techniker stehen über Intercom ständig miteinander in Verbindung.
Eine Konferenz kann ein Viertel - oder mehrere Stunden dauern.

Technik
Sämtliche Funktionen zur Steuerung der elektronischen Medien und der Beleuchtung werden vom Assistentenpult über ein Touchpanel vom Hörsaaltechniker getätigt.
Drei Monitore an der Frontseite der vordersten Bankreihe erlauben dem Referenten:

  • 1. mit den Ausstellen in direktem Sichtkontakt zu sein.
  • 2. seine Präsentationsvorlagen an der Projektionswand "immer mit Blickkontakt zum Publikum" zu sehen.
  • 3. kann er, die von der Regie gesendeten Bilder sehen und ist somit laufend über die Qualität Bilder informiert.

Es können mehrere Konferenz - Teilnehmer gleichzeitig auf den Monitor - mittels Bildsplitting - übertragen werden. Der Moderator (Tagungsleiter) ist jederzeit in der Lage auf Fragen von den verschiedenen Konferenz - Teilnehmern zu reagieren.
Die Uebertragungsgeschwindigkeit beträgt 384 kbit/s. Dazu werden sechs Telefonleitungen zu 64 kbit/s benötigt. Mit dem Primäranschluss von Swisscom, mit 30 Leitungen, können maximal 5 Aussenstellen gleichzeitig teilnehmen.
Um die zunehmende Anzahl von gleichzeitigen Übertragungen an die Aussenstellen zu ermöglichen, werden neue Lösungswege gesucht.


Sanierung von Kälteanlagen

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