| Klinik für Wiederherstellungschirurgie |
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Prof. Dr. med. Viktor E. Meyer Klinikdirektor |
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Auftrag der Klinik für Wiederherstellungschirurgie am UniversitätsSpital Zürich ist die Gewährleistung der medizinischen Versorgung auf dem Gebiet der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie, der speziellen Handchirurgie mit Einschluss der Chirurgie der peripheren Nerven, sowie die Behandlung schwerbrandverletzter Patienten. Die Klinik gliedert sich in die Fachbereiche "Plastische Chirurgie", "Handchirurgie" und "Verbrennungsbehandlung".
Für diese Fachbereiche werden Spezialsprechstunden geführt; des weiteren besteht eine besondere Sprechstunde für spezielle Probleme aus dem Gebiet der peripheren Nerven (Verletzungen des Plexus brachialis etc.). Unser Zentrum für Schwerbrandverletzte, das grösste seiner Art in der Schweiz, ist ein wichtiger Bestandteil der Klinik und zusammen mit dem Brandverletztenzentrum in Lausanne, für die ganze Schweiz zuständig.
Die Klinik für Wiederherstellungschirurgie ist Weiterbildungsstätte der Kategorie A, sowohl für den Facharzt FMH, Plastisch-, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie, wie für den FMH-Schwerpunkttitel Handchirurgie.
Klinische Tätigkeit
Die Gesamtzahl der Operationen ist mit 2700 im Vergleich zum Vorjahr (2752) in etwa gleich geblieben. Dasselbe gilt für die 10430 Konsultationen in unseren Spezialsprechstunden (Vorjahr 10645). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des stationären Patienten ist mit 6,6 Tagen konstant geblieben. Die Bettenauslastung erreichte 81 %.
Die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Kliniken konnte erfolgreich weitergeführt werden (vor allem mit der Dermatologie, der Gynäkologie, der Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Kinderchirurgischen Universitätsklinik, der Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, der Klinik für Unfallchirurgie, den anderen Kliniken und Abteilungen des Departementes Chirurgie und dem Departement für medizinische Radiologie) sei es durch interdisziplinäre Fallbesprechungen und/oder gemeinsame Operationen.
Ausbildung und Weiterbildung
Zu Handen der FMH wurden für den Facharzt Plastisch-, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie sowie den Schwerpunkttitel Handchirurgie, neue detaillierte Weiterbildungskonzepte erarbeitet. Mit externer Hilfe wurde eine neue Software implementiert, die es ermöglicht eine unseren Bedürfnissen angepasste Erfassung aller Operationen zu ermöglichen. Dies ist ein wichtiges Instrument zur effizienten Steuerung der operativen Weiterbildung aller Assistenten/Innen und für wissenschaftliche Arbeiten.
Zusätzlich zu den traditionellen klinikinternen Weiterbildungsveranstaltungen haben wir neu, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Anatomie (Direktor: Prof. Dr. med. P. Groscurth), einen anatomischen Präparierkurs mit Operationsübungen - wöchentlich während 2 Stunden - eingerichtet. Das seit 1975 bestehende mikrochirurgische Trainingslabor wurde umstrukturiert und steht nach wie vor allen Aerzten und Aerztinnen täglich während 24 Stunden zur Verfügung. Das bewährte, auf Video vorgezeichnete Kursprogramm wurde beibehalten.
Forschung
Das Forschungslabor der Klinik, in dem seit vielen Jahren im Bereich der neuromuskulären Einheit gearbeitet wird, konnte nun auch für die geplanten Projekte im Bereich "Tissue-Engineering" eingerichtet werden. Mit Hilfe der "Uniectra" (Technologietransfer der Universität Bern und der Universität Zürich) konnte mit einem ausländischen Unternehmen ein "joint venture" für ein Forschungsprojekt im Bereiche "Tissue-Engineering", erfolgreich vertraglich geregelt werden.
Chirurgie der peripheren Nerven mit intraoperativer Elektroneurographie
Einer unserer besonderen Schwerpunkte in der klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit ist seit jeher die Chirurgie der peripheren Nerven. Frau Dr. Doris Burg, Fachärztin für Neurologie, hat 1994 an unserer Klinik ein klinisch-neurophysiologisches Labor eingerichtet. Eines der zentralen Anliegen ihrer Tätigkeit war die Weiterentwicklung und Verfeinerung der intraoperativen Elektroneurographie, die nun schon seit mehreren Jahren bei uns zur routinemässig anwendbaren und verlässlichen, nicht mehr wegzudenkenden Hilfe bei komplexen Nervenrekonstruktionen geworden ist. Im Berichtsjahr konnte die apparative Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht werden. Die hochentwickelte intraoperative Elektroneurographie ist ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung effizienterer Behandlungsstrategien. Dies führt einerseits zur Verbesserung der funktionellen Resultate aber oft auch zur Verkürzung der Operationszeiten, wie das in dem in den Abbildungen 1-3 dargestellten Beispiel illustriert wird. Diese fruchtbare Zusammenarbeit schliesst auch die präoperative Abklärung, im Rahmen einer eigens dafür eingerichteten Sprechstunde mit ein. Hier werden nicht selten primär als chirurgische Nervenaffektion diagnostizierte und für eine Operation zugewiesene Fälle als nicht chirurgische Nervenleiden erkannt und so vor einer von vornherein aussichtslosen Operation, bewahrt.
Kongresse und Kurse
Unsere Klinik hat den Jahreskongress 2002 der Schweizerischen Gesellschaft für Handchirurgie organisiert der von über 200 Teilnehmer/Innen, auch aus Deutschland und Oesterreich, besucht wurde. Der alljährliche in Zusammenarbeit mit dem Anatomischen Institut (Direktor, Prof. Dr. med. P. Groscurth) durchgeführte Operationskurs, war erneut ein Erfolg mit grossem positivem Echo. Auch hier war die Beteiligung international.
Als Weltpremiere haben wir in Zusammenarbeit mit der Forschungsabteilung des Departementes Chirurgie (Leiter PD Dr. G. Zünd) unter Leitung von Frau Dr. G. Beer und Frau Dr. D. Burg einen international besuchten Workshop über die intraoperative Elektroneurographie mit praktischen Übungen abgehalten, der der Verbreitung der klinischen Anwendung dieser wichtigen Methode in der peripheren Nervenchirurgie dienen soll. Das Interesse war so gross, dass nur ein kleiner Teil der Angemeldeten berücksichtigt werden konnte. Dieser Workshop soll auch in Zukunft weitergeführt werden. Die Klinik war mit 34 Vorträgen an nationalen und internationalen Kongressen und Workshops beteiligt
Personelles
Der Stellenplan der Klinik weist 1.0 leitende Arztstelle, 4.5 Oberarztstellen, 1.0 Oberassistentenstelle und 13 Assistenzarztstellen auf.
PD Dr. Claudia Meuli-Simmen, Oberärztin, wurde zur Chefärztin der Klinik für Plastische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie des Kantonsspital Aarau, gewählt.
Dr. Werner Morgenthaler, Oberarzt, hat in Zürich eine eigene Praxis eröffnet.
Dr. Martin Kilgus und Dr. Philipp Neff, wurden zu Oberärzten und Dr. Abed Jandali zum Oberassistenten befördert.
Dr. Philipp Neff, Dr. Ivo Spicher und Dr. Volker Wedler haben die Facharztprüfung FMH für Plastisch-, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie mit Erfolg absolviert. Das "European Board of Plastic-, Reconstructive and Aesthetic Surgery" wurde von Dr. Sandra Baldi, Dr. Kathrin Cierpka, Dr. A. Jandali und Dr. M. Moron, erfolgreich absolviert.
Ehrungen
Prof. Viktor E. Meyer wurde, zusammen mit Prof. Hanno Millesi, Wien, und Prof. Yvo Pitangui, Rio de Janeiro, zum "Member of Honour of the Romanian Academy of Medical Sciences" und zum "Honorary Member of the Romanian Academic Society for Plastic Surgery and Reconstructive Microsurgery" ernannt.
Pflege im stationären und ambulanten Bereich
E. Götti-Fuchs
Die Patientenzahlen belegen ein sehr intensives Jahr. Die Bettenbelegung beträgt 81 %. Die Pflegetage sowie die Pflegeintensität haben erneut zugenommen. Um dies belegen zu können, stützen wir uns auf die Leistungserfassung in der Pflege (LEP). Dieses Instrument ist im Alltag integriert und wird von der Führung in der Arbeit genutzt.
Das Pflegepersonal ist in der Pflege sehr engagiert und an verschiedenen fit-Projekten beteiligt. Die Arbeit ist immer unter dem Aspekt der Qualitätsverbesserung zu sehen, welche einerseits den Patientinnen und Patienten zugute kommen, aber andererseits auch zur Arbeitszufriedenheit des Pflegepersonals beiträgt.
Auch der Pflegeprozess unter den verschiedenen Aspekten wie Pflegediagnostik und Pflegedokumentation wird regelmässig evaluiert. Es zeigt sich, dass die Pflegediagnostik fester Bestandteil im Alltag geworden ist.
Die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht mit einer guten Pflegequalität und einer hohen Arbeitszufriedenheit einher. Im Durchschnitt hat jede Person, auch von der Poliklinik der Wiederherstellung, 3 Tage Fortbildungskurse besucht.
Die Anpassung der Strukturen im gesamten Pflegedienst konnte im Bereich der Wieder-herstellung gut umgesetzt werden.
Linksseitige Armplexusverletzung mit vollständigem Ausfall des N. medianus, radialis und musculocutaneus 6 Monate nach einem Polytrauma.
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Operationssitus mit Darstellung des Armplexus infraclaviculär. An den Faszikelaufteilungen sind Vernarbungen zu erkennen. Der gelbe Pfeil zeigt auf den N. medianus und der weisse Doppelpfeil auf den bandartigen N. musculocutaneus an der Aufzweigung des lateralen Faszikels. |
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| Die Nervenläsionen sind in einem Armplexusschema grün markiert. Intraoperativ wurden die 3 Faszikel proximal der Läsion elektrisch gereizt (S1, S2, S3) und die Nervenantwort (Originalkurven) von den zugehörigen Stammnerven (Mc = N. musculocutaneus, Med = N. medianus, Rad = N. radialis, Uln = N. ulnaris) distal der Läsion abgeleitet. Alle betroffenen Stammnerven leiteten ein Nervenpotential durch die Läsion, was auf eine Regeneration schliessen lässt. Daher wurde nur eine Neurolyse, keine Resektion der Schadstellen durchgeführt, was nicht nur zu einer wesentlichen Verkürzung der Operationszeit, sondern auch zu einem optimalen Behandlungsresultat führte. |
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Operationsergebnis nach 21 Monaten. In allen Versorgungsgebieten der betroffenen Nerven war es zu einer relevanten Regeneration gekommen. |
Publikationen
Originalarbeiten
Beer GM, Varga Z, Budi S, Seifert B, Meyer VE.
Incidence of the superficial fascia and its relevance in skin- sparing mastectomy.
Cancer 2002; 94 (6):1619 - 1625 (DOI: 10.1002 / cncr.10429)
Burg D, Infanger M, Meuli-Simmen C, Stallmach Th, Beer GM, Amgwerd S, Meyer VE.
Methode, Indikationen und kritische Wertung der intraoperativen Nervenfunktionsdiagnostik.
Handchir Mikrochir Plast Chir 2002; 34(1): 3-16
Burg D, Meyer VE.
Eingeladener Kommentar zu Stober R: Methode, Indikationen und kritische Wertung der intraoperativen Nervenfunktionsdiagnostik in Handchir-Mikrochir-Plast-Chir 2002 Mai; 34(3): 187.
Handchir Mikrochir Plast Chir 2002; 34(3): 188-9
Burg D, Meuli-Simmen C, Infanger M, Meyer VE.
Vorteile einer Nervenchirurgie mit intraoperativer Elektrodiagnostik.
Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie 2002, 153 (4):189-196
Wedler V, Meuli-Simmen C, Kubik-Huch RA, Künzi W, Meyer VE.
MRI to diagnose breast implant rupture.
Eur J Plast Surg 2002; 25:247-52
Wedler V, Meuli-Simmen C, Künzi W, Giovanoli P, Meyer VE.
Nekrotisierende Fasziitis - durch Streptokokken induziertes Toxisches Schock Syndrom.
Handchir Mikrochir Plastchir 2002; 34:108-114
HerbornCU, MarincekB, ErfmannD, Meuli-Simmen C, Wedler V, Bode-LesniewskaB, Kubik-Huch RA.
Breast augmentation and reconstructive surgery: MR imaging of implant rupture and malignancy.
Eur Radiol 2002; 12(9):2198-206
Sonstige Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften
Beer GM.
Is premedication required for operations under local anaesthesia?
Plast Reconstr Surg (letter) 2002; 110 (5):1370-1371
Eigene Buchbeiträge in Sammelbänden
Meyer VE, Meuli-Simmen C.
The role of microsurgical techniques in the treatment of upper limb amputaions.
In: Tubiana R, Gilbert A (Eds.): Bone and Skin Disorders.
Martin Dunitz, Ltd, 2002
Meyer VE.
Replantation, Revaskularisation und freie mikrovaskuläre Gewebetransplantation. In: Rüter/Trentz/Wagner (Eds.): Unfallchirurgie. 2.Auflage, Urban & Fischer, 2002
Hafner J, Beer GM.
Axillary sweat gland excision. In: Kreyden OP, Böni R, Burg G. (Eds.).
Hyperhidrosis and Botulinum Toxin in Dermatology.
Curr Probl Dermatol, Karger, Basel, 2002
Originalarbeiten im Druck
Stob K, Beer GM, Riehle HM, Weishaupt D.
Adulte, afebrile Patientin mit schnell wachsendem Tumor am Oberarm: Bartonella henselae als Ursache.
Röfo, im Druck
Beer GM, Burg D, Zehnder A, Seifert B, Steurer M, Grimaldi H, Meyer VE.
Functional, electrophysiological and morphometric evaluation of nerve regeneration from coaptation on regenerated nerve fibres - an experimental study in the rabbit.
J Reconstr Microsurg, in press
Strässle M, Beer GM, Schütz K, Meyer VE.
Long-term evaluation of patients with free tissue transfer to the lower extremity in terms of functional, socio-economic and aesthetic results.
Eur J Plast Surg, in press
Kompatscher P, von Planta A, Spicher I, Seifert B, Vetter S, Minder J, Beer GM.
Antimicrobial prophylaxis for the prevention of early infections after breast reduction.
Aesth Plast Surg, in review
Necas T, Beer GM, Künzi W, Meyer VE.
Development of microvascular flap transplants in reconstructive surgery at the university hospital of Zürich since 1975.
Swiss Surgery, in review
Beer GM, Morgenthaler W, Spicher I, Cierpka KA, Meyer VE.
Benefits and pitfalls of vertical breast reduction.
Br J Plast Surg, in review
Belouli K, Beer GM, Burg D, Weishaupt D, Meyer VE.
Non-invasive differentiation between triphalangeal thumb and five-fingered hand with Magnetic Resonance Imaging and Electrodiagnostic Study.
Eur J Plast Surg, in review
Kilgus M, Künzi W, Weishaupt D, Meyer VE.
Erfahrungen mit der radiokarpalen Teilarthrodese nach Gordon und King im Langzeitverlauf.
Handchir Mikrochir Plastchir, im Druck
Kilgus M, Burg D, Loss M, Weishaupt D, Meyer VE.
Das Wartenberg-Zeichen des N. ulnaris. Ein Beitrag zur Pathophysiologie und Differentialdiagnose.
Handchir Mikrochir Plastchir, im Druck
Meyer VE.
Upper Extremity Replantation, A Rewiev (on invitation).
European Surgery , im Druck
Meyer VE.
Modified Free paraumbilical Perforator Flap: The next Logical Step in Breast Reconstruction. Invited Discussion.
Plast Reconstr Surg, in press
Spicher I, Beer GM, Minder J, Ruef Ch, Szucs Th, Meyer VE.
Perioperative Antibiotikaprophylaxe an der Klinik für Wiederherstellungschirurgie des Universitätsspitales Zürich.
Swiss Surgery, in press
Wedler V, Guggenheim M, Moron M, Künzi W, Meyer VE.
Extensive Hydrofluoric acid injuries: A serious problem - Case report.
J Trauma, eingereicht
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Eckdaten | |
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Medizinisches Angebot Mikrochirurgie der peripheren Nerven, speziell Chirurgie des Plexus brachialis, sowie von Nerventumoren, Nervenkompressionssyndrome inkl. Schultergürtel (TOS), intraoperative Elektroneurographie, mikrovaskuläre Gewebetransplantation, Replantationschirurgie, spezielle Handchirurgie (inklusive endoskopische Operationen an der Hand), Weichteiltumorchirurgie, Sentinel-Lymphknotenbiopsie, Geschlechtsumwandlungen, Mammachirurgie (inklusive mikrochirurgische Mammarekonstruktionen), rekonstruktive Chirurgie bei irreversibler Gesichtslähmung, Gesichtschirurgie (inklusive endoskopische und mikrochirurgische Eingriffe) für komplexe Fälle oft in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie und der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, primär- und sekundärrekonstruktive Chirurgie schwerbrandverletzter Patienten.
Forschungsschwerpunkte Die klinische und experimentelle Forschung im Bereich der Regeneration peripherer Nerven werden zunehmend vernetzt mit dem Ziel neue elektrophysiologische Erkenntnisse an der proximalen Koaptationsstelle zu gewinnen. Dabei spielen die Korrelation der neurographischen mit den histologischen Befunden, die exakte Evaluation der Ausdehnung einer Nervenschädigung, die faszikuläre Beurteilung einer Nervenläsion sowie die Beurteilung der Kontinuität von Spinalnerven zum Rückenmark eine wichtige Rolle. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Entwicklung neuer Strategien zur Behandlung von Fehlinnervationen nach Plexus- und Nerven-rekonstruktionen. Die prospektive Studie zur Evaluation der Operationsplanung und der Verlaufskontrollen bei agressiven Fibromatosen mit PET und CT-Bildfusion, eine Zusammenarbeit mit der Klinik für Nuklearmedizin (Prof. G. von Schulthess) läuft weiter. Nicht palpable Fibromatose-Rezidive im Narbengewebe werden präoperativ routinemässig mit Hilfe des halboffenen MRI-Gerätes markiert (in Zusammenarbeit mit PD Dr. D. Weishaupt, Institut für Radiologie). Im eigens dazu neu eingerichteten Labor wurde mit den ersten Arbeiten im Bereich "Tissue Engineering" begonnen.
Abschliessend sei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Bereiche der Klinik (Ärztlicher Dienst, Pflegedienst und Sekretariatswesen) für ihren grossen Einsatz herzlich gedankt. | | |
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Portraits
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Dr. med. Walter Künzi Leitender Arzt Stellvertreter des Klinikdirektors |
Dr. med. Gertrude Beer Oberärztin |
Dr. med. Volker Wedler Oberarzt |
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Dr. med. Martin Kilgus Oberarzt |
Dr. med. Philipp Neff Oberarzt |
Elisabeth Götti-Fuchs Leiterin Pflege |