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Prof. Dr. Adriano Fontana Abteilungsleiter |
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Die Abteilung Klinische Immunologie des Universitätsspitals verpflichtet sich der Vertretung ihres Faches in (A) der klinischen Betreuung von Patienten mit immunologischen Krankheiten, (B) der serologischen und zellulären Diagnostik, in welcher ein breites Angebot von immunologischen und virologischen (Hepatitis Viren und Human Immunodeficiency Virus HIV) Parametern bestimmt werden, (C) der klinischen und experimentellen Forschung mit einem Schwerpunkt Autoimmunität und Zytokine und (D) der Lehre in klinischer Immunologie für die Ausbildung von Medizinstudenten und Naturwissenschaftlern.
Die klinische Tätigkeit fokusierte auf die Behandlung von Patienten mit Systemvaskulitiden und Kollagenosen, wobei die interdisziplinäre Sprechstunde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. B. Michel, Direktor der Rheumaklinik, Universitätsspital und seinen Mitarbeitern weiter ausgebaut werden konnte und der immunologische Konsiliardienst zusammen mit Dr. U. Widmer, Oberarzt Departement Innere Medizin, in den verschiedensten Kliniken des Universitätsspitals gemeinsam mit PD Dr. U. Schwarz, Neurologische Klinik und PD Dr. R. Trüeb, Dermatologische Klinik, aufrechterhalten wurde.
Die immunologische Diagnostik hat als Dienstleistungsbetrieb ihre Zusammenarbeit mit dem Universitären Zentrum für Labormedizin (UZL) und dem Institut für Klinische Chemie (Direktor Prof. Dr.med. A. von Eckardstein) vertieft und in einigen Testbereichen konnte eine erste, allseits befriedigende Lösung zur Vermeidung von Doppelspurigkeiten im Diagnostikangebot und zur Vertiefung der fachlichen Schwerpunkte gefunden werden. Klinische Studien zur Bildung von HIV-spezifischen CD8+ T-Zellen und Therapie der HIV-Infektion erfolgte in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Infektionskrankheiten des Universitätsspitals. Gleichsam konnte in Zusammenarbeit mit PD Dr. R. Dummer (Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich) eine Studie zu T-Zell Lymphomen der Haut abgeschlossen werden.
Der Schwerpunkt der Forschungsvorhaben der Abteilung lag in der Weiterführung von im Berichtsjahr 2001 im Journal of Experimental Medicine (194, 393, 2001 und 194, 379, 2001) publizierten Daten zur Expression von MHC Klasse II Molekülen auf Dendritischen Zellen und Makrophagen bei Autoimmunerkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS). Neu begonnen wurde ein Projekt, welches die Regulation der Bildung von Zytokinen im ZNS mittels Genanalyse (Gen Chip Microarray) untersucht (Zusammenarbeit mit Prof. W. Reith, Department of Genetic and Microbiology, Universität Genf und Dr. R. Schlapbach, Functional Genomic Center, Universität Zürich). In Kooperation mit Frau Prof. I. Tobler, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, konnten Arbeiten zur Schlafregulierung durch Zytokine weitergeführt werden, mit der Arbeitsgruppe von Prof. W. Pfister in München wurden die Untersuchungen zu Poly(ADP-ribose) Polymerase (PARP) bei Meningitis abgeschlossen, mit Dr. Th. Spahn, Universität Münster, die Bedeutung des intestinalen Immunsystems bei oraler Toleranz und experimenteller Colitis fortgesetzt und mit der Arbeitsgruppe von PD Dr. M. Donath, Endokrinologie, Universitätsspital Zürich, die Untersuchungen zu Diabetes vertieft. Dr. H.-P. Eugster untersuchte in Kooperation mit verschiedenen Forschungsgruppen die Bedeutung von Tumor Nekrose Faktor auf Infektionskrankheiten. In der Berichtsperiode werden 15 experimentelle und klinische Studien publiziert. Eine naturwissenschaftliche Doktorarbeit konnte erfolgreich abgeschlossen werden, eine weitere steht kurz vor dem Abschluss.
Aktivitäten 2002 - Klinische Tätigkeit
Die klinische Tätigkeit fokusierte auf die Behandlung von Patienten mit Systemvaskulitiden und Kollagenosen, wobei die interdisziplinäre Sprechstunde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.med. B. Michel, Direktor der Rheumaklinik, Universitätsspital und seinen Mitarbeitern (Dr. A. Forster, Oberarzt) weiter ausgebaut werden konnte und der immunologische Konsiliardienst zusammen mit Dr. U. Widmer, Oberarzt Departement Innere Medizin, in den verschiedensten Kliniken des Universitätsspitals gemeinsam mit PD Dr. U. Schwarz, Neurologische Klinik und PD Dr. R. Trüeb, Dermatologische Klinik, aufrechterhalten werden konnte.
In der ambulanten Sprechstunde (jeweils Mittwoch nachmittag) konnten 254 PatientInnen untersucht werden. Der Konsiliardienst (jeweils Dienstag nachmittag) führte im Departement Innere Medizin und in anderen Kliniken des Universitätsspitals, vorallem in den Rheumatologischen, Dermatologischen und Neurologischen Kliniken 186 Konsilien durch. Die häufigsten Krankheiten, mit welchen das ärztliche Team konfrontiert war, sind der systemische Lupus erythematodes, die ANCA assoziierten Vaskulitiden, v.a. der Morbus Wegener und die Panarteriitis nodosa sowie Vaskulitiden der Haut, des Nervensystems und sekundäre Vaskulitiden bei Hepatitis B/C Infektionen. Von den Kollagenosen sind es die Sklerodermien sowie nicht klassifizierbare Kollagenosen und die Dermato/Polymyositis.
Immunologische Diagnostik
Die immunologische Diagnostik hat als Dienstleistungsbetrieb ihre Zusammenarbeit mit dem Universitären Zentrum für Labormedizin (UZL) und dem Institut für Klinische Chemie (Direktor Prof. Dr.med. A. von Eckardstein) vertieft und in einigen Testbereichen eine erste allseits befriedigende Lösung zur Vermeidung von Doppelspurigkeiten im Diagnostikangebot und zur Vertiefung der fachlichen Schwerpunkte gefunden.
Im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich eine 3.7 % Steigerung der Probeneingänge mit im Jahr 2002 65615 Proben.
Laboranalysen AKI 2001-2002: siehe unten
Lehre
Mitarbeiter der Abteilung beteiligten sich an 9 Lehrveranstaltungen der Universität. Der Abteilungsleiter ist verantwortlich für die Ausbildung in Klinischer Immunologie im dritten und vierten Jahreskurs des Medizinstudiums: Allgemeine Immunologie (zusammen mit Prof. R. Zinkernagel), Medizinische Klinik sowie internistische Visite (zusammen mit Professoren des Departementes Innere Medizin).
Dr. R. Dubs und Dr. H. Joller leiten den immunologischen Teil des Mikrobiologischen Kurses für Medizinstudenten.
Frau Dr. Joller leitet die Ausbildung von medizinischen Laborantinnen SRK und Weiterbildung zur Höheren Fach- und Kaderschule für medizinische Laborantinnen und Laboranten (SFDML).
Forschung
Von Prof. A. Fontana und seinen Mitarbeitern wurden folgende wissenschaftlichen Studien durchgeführt:
CIITA-induzierte Expression von MHC Klasse II Genen im Zentral-nervensystem und ihre Bedeutung zur Antigenpräsentation
Bei Entzündungen des Zentralnervensystems migrieren Lymphozyten und Monozyten aus dem Blut ins Hirngewebe. Dieser Vorgang dient der Elimination von Infektionserregern, welche sich im Hirn eingenistet haben. Im Falle von Autoimmunerkrankungen, bei denen Hirngewebe zum Ziel einer immunologischen Reaktion wird, ist für die weitere Entwicklung die Präsenz von Antigen präsentierenden Zellen (APC) im Hirngewebe gewichtig. In der Berichtsperiode 2001 gelang es in der Charakterisierung dieser APC erhebliche Fortschritte zu machen. Es konnten bei experimentellen Autoimmunreaktionen dendritische Zellen im Hirngewebe nachgewiesen werden und die Regulation des für die Expression von MHC Klasse II Moleküles essentiellen Klasse II Transaktivators CIITA untersucht werden. Im Departement Genetik und Mikrobiologie, Universität Genf von Prof. Dr. W. Reith und Mitarbeitern generierte Mäuse, welche eine Inaktivierung des CIITA Typ IV Gens aufweisen, zeigten sich bezügllich Expression von MHC Klasse II in Makrophagen und dendritischen Zellen unbeeinflusst, wiesen aber einen Verlust der Expression von MHC II Genen in nicht aus dem Knochemark stammenden Zellen des Thymus und Hirngewebes auf. Diese Arbeiten wurden publiziert im Journal of Experimental Medicine (194, 393-406, 2001 und 194, 379-391, 2001). Die im Berichtsjahr 2002 angestrebte Vertiefung dieser Befunde zeigte, dass Dendritische Zellen (DC) bei Autoimmunerkrankungen des ZNS maturen, myeloiden DC entsprechen, welche aber im Gegensatz zu in-vitro aus dem Knochenmark gereiften DC keine Antigenpräsentierenden Eigenschaften haben, sondern in verschiedenen T-Lymphozyten Assays eine immunsuppressive Wirkung aufweisen. Die Charakterisierung dieser Eigenschaft von aus dem ZNS isolierten DC zeigte, dass die T-Zell inhibierenden Eigenschaften von der Wirkung gebildeter Zytokine, wie auch von Zell-Zellkontakten abhängt (Manuskript zur Publikation eingereicht).
Regulation der Bildung von Zytokinen in Hirnmakrophagen
Bei Autoimmunerkrankungen (z.B. der Multiplen Sklerose) des ZNS finden sich in Abhängigkeit von den Stadien der Erkrankung verschiedene Zytokinmuster. In Phasen der akuten Erkrankung sind von sogenannten T-Helfer Typ 1 (TH1) Lymphozyten produzierte Zytokine überexprimiert (Tumor Nekrose Faktor a (TNFa) und Interferon g (IFNg). Mit Übergang in klinische Remission und Reparation der Demyelinisierung und der neuronalen Zellschädigung finden sich von T-Helfer Typ 2 (TH2) Lymphozyten sezernierte Zytokine (vor allem Transforming Growth Factor b (TGFb), Interleukin-4 und Interleukin-10. In einer neu aufgebauten Studie wurden in Zusammenarbeit mit Dr. R. Schlapbach, Functional Genomic Center, Universität Zürich, Studien zur Genexpression mittels Microarray aufgebaut, in welchen die Expression von TH1 und TH2 Zytokinen in Makrophagen und Mikrogliazellen des ZNS untersucht werden. Als einer der sehr bemerkenswerten Befunde zeigte sich, dass TH2-Zytokine sich sehr gewichtig hemmend auf die TH1 Zytokine induzierte Genexpression von Chemokin-, Chemokinrezeptorgenen und Genen, welche in der Zellmigration eine Rolle spielen, auswirken. Diese ersten Befunde des neuen Projektes werden demnächst zur Publikation eingereicht.
Experimentelle Arbeiten
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungsgruppen im In- und Ausland konnte unsere Arbeitsgruppe in der Abteilung für Klinische Immunologie ihr Wissen und die vorhandene Technologie auf dem Gebiete der Zytokine einbringen und zum Abschluss der folgenden Studien beitragen:
Beim Typ 2 Diabetes mellitus zeigt sich ein Verlust des anti-apoptotischen, der Procaspase 8 Aktivierung entgegenwirkenden Proteins FLIP. Die neuen Untersuchungen zeigen nun, dass dieses Protein durch TGFb reguliert wird und dass Überexpression von FLIP in insulinproduzierenden Zellen des Pankreas vor Glukose induzierter Apoptose schützt: PD Dr. March Donath, Endokrinologie, Universitätsspital Zürich
Tumor Nekrose Faktor (TNF) und TNF Rezeptoren modulieren den Schlaf von Mäusen: Prof. Irene Tobler, Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich
Bei bakterieller Meningitis ist die Aktivierung des Poly (ADP-ribose) Polymerase Gens ursächlich für schwerste Komplikationen und Endothelzellschädigung bei bakterieller Meningitis verantwortlich: Prof. Walter Pfister, Departement Neurologie, Klinikum Grosshadern, München
Die orale Toleranz, d.h. die Unterdrückung einer systemischen Immunreaktion durch ein oral verabreichtes Antigen hängt von der Anlage von mesenterialen Lymphknoten, nicht aber vom Vorhandensein von Peyers patches in der Darmmukosa ab: Dr. Thomas Spahn, Departement Medizin, Universität Münster
Bei experimentellen entzündlichen Darmerkrankungen zeigt sich eine verstärkte Krankheitsaktivität, wenn die mesenterialen Lymphknoten nicht angelegt sind - ein Befund, welcher in Lymphotoxin-a defizienten Mäusen erhoben werden konnte: Dr. Thomas Spahn, Departement Medizin, Universität Münster.
Klinische Studien im Rahmen der immunologischen Diagnostik
Frau Dr. Joller
Schweizerische HIV-Kohortenstudie: seit 1986 laufende multizentrische Studie über Morbidität von HIV infizierten Patienten. Zusammenarbeit mit Prof. Dr. R. Weber, Abteilung für Infektionskrankheiten, DIM, USZ, unterstützt durch Fachkommission AIDS und NF.
Klinische Studien zur HIV spezifischen CD 8 Immunantwort in definierten Gruppen von HIV infizierten Patienten. Patienten unter HAART Therapie unter Berücksichtigung der Klinik, genetischen Faktoren und Koinfektion mit HCV und HGV (GBV) in Zusammenarbeit mit Dr. R. Speck, Abteilung für Infektionskrankheiten und Dr. A. Oxenius, Nuffield Department of Clinical Medicine, Oxford.
Hepatits E Viren im Abwasser. Da das Risiko für Klärwerkarbeiter nicht bekannt ist, soll in einer prospektiven Studie in Zusammenarbeit mit Prof. P. Hotz, Abteilung für Arbeits- und Umweltmedizin der Universität Zürich, die Prävalenz und Abschätzung des Arbeitsrisikos in 5jährigen Verlaufsuntersuchungen evaluiert werden.
Schweizerische Hepatitis-C-Virus Kohortenstudie (SCCS). Ziel ist eine Harmonisierung und Optimierung der "Patient Care" in der gesamten Schweiz (8 Zentren), mit dem Hauptziel, die Forschung in den Gebieten Epidemiologie, Patient Care und der experimentellen Forschung zu erreichen. In Zürich geschieht dies in enger Zusammenarbeit mit PD Dr. E. Renner, Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, DIM, USZ (NF-Projekt).
SASL 15 im Rahmen der SEVHEP (Schweizerische Experten für virale Hepatitiden) laufende Studie über die Effizienz der Kombinationstherapie PEGASYS (40 kD branched-peginterferon alfa-2a) und Ribavirin bei Patienten mit chronischer Hepatitis C Infektion, in Zusammenarbeit mit PD Dr. E. Renner, Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, DIM, USZ.
Beim Diabetes mellitus Typ 2 wird die Rolle von IL1b und sein Einfluss auf Glukose induzierte Apoptose untersucht. In Zusammenarbeit mit PD Dr. M. Donath, Endokrinologie, DIM, USZ.
Publikationen
DEBOER, T., FONTANA, A., TOBLER, I.: Tumor necrosis factor (TNF) ligand and TNF receptor deficiency affects sleep and the sleep EEG.
Journal of Neurophysiology 88:839-846 (2002)
KOEDEL, U., WINKLER, F., ANGELE, B., FONTANA, A., PFISTER, H.W.:
Meningitis-associated central nervous system complications are mediated by the activation of poly(ADP-ribose) polymerase.
Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 22:39-49 (2002)
KOEDEL, U., WINKLER, F., ANGELE, B., FONTANA, A., FLAVELL, R.A., PFISTER, H.W.:
Role of caspase-1 in experimental pneumococcal meningitis: evidence from pharmacologic caspase inhibition and caspase-1-deficient mice.
Annals of Neurology 51:319-329 (2002)
MAEDLER, K., FONTANA, A., RIS, F., SERGEEV, P., TOSO, C., OBERHOLZER, J., LEHMANN, R., BACHMANN,F., TASINATO, A., SPINAS, G.A., HALBAN, P.A., DONATH, M.Y.:
FLIP switches Fas-mediated glucose signaling in human pancreatic beta cells from apoptosis to cell replication.
Proceedings of the Nat. Academy of Sciences (USA) 99:8236-8241 (2002)
MAEDLER, K., SERGEEV, P., RIS, F., OBERHOLZER, J., JOLLER-JEMELKA, H.I., SPINAS, G.A. KAISER, N., HALBAN, P.A., DONATH, M.Y.:
Glucose-induced beta cell production of IL-1 beta contributes to glucotoxicity in human pancreatic islets.
Journal of Clinical Investigation 110:851-860 (2002)
SPAHN, T.W., WEINER, H.L., RENNERT, P.D., LUGERING, N., FONTANA, A., DOMSCHKE, W., KUCHARZIK, T.:
Mesenteric lymph nodes are critical for the induction of high-dose oral tolerance in the absence of Peyers patches.
European Journal of Immunology 32:1109-1113 (2002)
SPAHN, T.W., HERBST, H., RENNERT, P.D., LUGERING, N., MAASER, C., KRAFT, M., FONTANA, A., WEINER, H.L., DOMSCHKE, W., KUCHARZIK, T.:
Induction of colitis in mice deficient of Peyers patches and mesenteric lymph nodes is associated with increased disease severity and formation of colonic lymphoid patches.
American Journal of Pathology 161:2273-82 (2002)
VOGTLIN, A., FRAEFEL, C., KOCHERHANS, R., LEUTENEGGER, C.M., FREI, K., FONTANA, A., ACKERMANN, M.:
HSV-1-based amplicon particles are able to transduce cells of feline origin with genes encoding biologically functional feline IL-10 or IL-6.
Veterinary Microbiology 86:103-113 (2002)
MAGEZ, S., STIJLEMANS, B., CALJON, G., EUGSTER, H.P., DE BAETSELIER, P.:
Control of experimental Trypanosoma brucei infections occurrs independently of lymphotoxin-alpha induction.
Infection and Immunity 70:1342-1351 (2002)
OLLEROS, M.L., GULER, R., CORAZZA, N., VESIN, D., EUGSTER, H.P., MARCHAL, G., CHAVAROT, P., MUELLER, C., GARCIA, I.:
Transmembrane TNF induces an efficient cell-mediated immunity and resistance to Mycobacterium bovis Bacillus Calmette-Guerin infection in the absence of secreted TNF and lymphotoxin-alpha.
Journal of Immunology 168:3394-3401 (2002)
AMELOOT, P., TAKAHASHI, N., EVERAERDT, B., HOSTENS, J., EUGSTER, H.P., FIERS, W., BROUCKAERT, P.: Bioavailability of recombinant tumor necrosis factor determines its lethality in mice.
European Journal of Immunology 32:2759-2765 (2002)
OPRAVIL, M., HIRSCHEL, B., LAZZARIN A., FURRER H., CHAVE J.P., YERLY, S., BISSET L.R., FISCHER, M., VERNAZZA, P., BERNASCONI, E., BATTEGAY, M., LEDERGERBER, B., GUNTHARD H., HOWE C., WEBER R., PERRIN L.:
A randomized trial of simplified maintenance therapy with abacavir, lamivudine, and zidovudine in human immunodeficiency virus infection.
Journal of Infectious Diseases.185:1251-1260 (2002)
OXENIUS, A., MCLEAN, A.R., FISCHER, M., PRICE, D.A., DAWSON, S.J., HAFNER, R., SCHNEIDER, C., JOLLER, H., HIRSCHEL, B., PHILLIPS, R.E., WEBER, R., GUNTHARD, H.F.:
Human immunodeficiency virus-specific CD8+ T-Cell responses do not predict viral growth and clearance rates during structured intermittent antiretroviral therapy.
Journal of Virology. 76:10169-10176 (2002)
SCHMUGGE, M., RISCH, L., HUBER, A.R., BENN, A., FISCHER, J.E.:
Heparin-induced thrombocytopenia-associated thrombosis in pediatric intensive care patients.
Pediatrics 109:1-4 (2002)
SCHWAB, C., WILLERS, J., NIEDERER, E., LUDWIG, E., KUNDIG, T., GROB, P., BURG, G., DUMMER, R.:
The use of anti-T-cell receptor-V beta antibodies for the estimation of treatment success and phenotypic characterization of clonal T-cell populations in cutaneous T-cell lymphomas.
British Journal of Haematology 118;1019-1026 (2002)
WALTER R., JOLLER-JEMELKA, H.I., SALOMON, F.:
Metastatic squamous cell carcinoma with marked blood eosinophilia and elevated serum interleukin-5 levels.
Exp. Hematol. 30: 1-2 (2002)
Weiterbildung
Im Rahmen der FMH Ausbildung Klinische Immunologie wird einerseits eine wöchentlich stattfindende interdisziplinäre Fallbesprechung (Dienstag 13.00 bis 15.00 Uhr: Klinisch immunologische Visite) angeboten, andererseits steht in der Abteilung Klinische Immunologie eine einjährige Rotationsstelle für FMH Kandidaten zur Verfügung. Zudem bietet unsere Abteilung eine Rotationsstelle zur Erlangung des FAMH Titels in Labormedizin an.
Zur Unterstützung der Forschungsaktivität bietet die Klinische Immunologie folgende wöchentlichen Kolloquien: (1) Journal Club (Montag 09.00 - 10.00) und (2) Progress Report (Dienstag 09.00 - 10.15). Zudem partizipieren die Forschungsassistenten und Doktoranden an der wöchentlichen Seminarreihe "Aktuelle Probleme der Immunologie und Virologie" (Dienstag 16.00 - 17.00) der Professoren R. Zinkernagel, H. Hengartner und K. Mölling.
Organisation von Kongressen, Kolloquien und Tagungen
Prof. A. Fontana, Prof. D. Nadal (Infektiologie, Universitätskinderklinik Zürich) und PD Dr. B. Schmitt (Neuropädiatrie, Universitätskinderklinik Zürich) haben folgendes nationales Forschungssymposium in Zürich organisiert:
"Pathophysiology of Meningitis and its Complications", 21. März 2002, mit den folgenden Referenten: Prof. W. Pfister (München), Prof. R. Moxon (London), Prof. R. Landmann (Basel), Prof. E. Tuomanen (Memphis USA), Dr. U. Koedel (München), Dr. St. Leib (Bern), Dr. J. Braun (Berlin)
Prof. A. Fontana hat zusammen mit den Direktionsmitgliedern des Zentrums für Klinische Forschung (ZKF) das erste Symposium "Day of Clinical Research" (19./20. April 2002) mit nationalen und internationalen Referenten organisiert.
Prof. A. Fontana wirkt in den folgenden Gremien:
- Direktorium Zentrum für klinische Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich
- Nachwuchsförderungskommission der Universität Zürich
- Schweizerischer Nationalfonds Abteilung IV: Leitung des Nationalen Forschungsprogrammes NFP 38: "Entstehungsmechanismen neuer Infektionskrankheiten"
- NCCR Neuro Zürich: A. Fontana ist Leiter des Projektes 6 "Infections and Immunity in the Central Nervous System: On the role of cell trafficking and blood-brain-barrier dysfunction")
- Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Immunologie und Allergologie (SGAI)
Beirat in folgenden Stiftungen zur Forschungsförderung:
- Postgraduate Kurs für Experimentelle Medizin und Biologie (Patronatskommittee)
- Zentrum für Klinische Forschung (Direktorium)
- Albert Böni Stiftung für Rheumaforschung
- Theodore Ott-Fonds und Robert Bing-Preis der Schwizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften
- Edoardo R., Giovanni-, Giuseppe und Chiarina Sassela-Stiftung
- Volkswagenstiftung: Programm Nachwuchsgruppen an Universitäten
Herr Dr. R.W. Dubs wirkt in folgenden Gremien:
- Fachauschuss FAMH/SGAI: Weiterbildung zum "Spezialist für Labormedizinische Analytik FAMH"
- Laborkommission der Schweiz. Gesellschaft Allergologie und Immunologie
- Sektorkomitee der Schweiz. Akkreditierungsstelle (Klinische Chemie und Immunologie)
- SGAI-Vertreter im Vorstand des CSDQ (Centre Suisse du C™ntrole de Qualité)
- SGAI-Vertreter in der QUALAB (Schweiz. Kommission für Qualitätssicherung im medizinischen Labor)
Frau Dr. H. Joller wirkt in folgenden Gremien:
- Transplantationskoordinations-Gruppe
- Kantonalzürcherisches Schiedsgericht in Kranken- und Unfallversicherungsstreitigkeiten
Mitarbeiter der Abteilung Klinische Immunologie haben auf Einladung an nationalen und internationalen Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen. Hervorzuheben ist:
- Prof. A. Fontana hielt am International Cytokine und Interferon Meeting in Turin (Oktober 02) einen Hauptvortrag über: Regulation of MHC class II antigens in the central nervous system.
- Dr. R. Dubs hat am Jahreskongress der Schweiz. Gesellschaft für Allergologie und Immunologie teilgenommen.
- Frau Dr. H. Joller hat am International Congress on Autoimmunity in Genf sowie am Hepatitis C Virus Symposium in Wien teilgenommen.
Gutachtertätigkeit von Prof. A. Fontana
Gutachter des Zentrums für experimentelle Medizin an der Universität Würzburg
Mitglied des Editorial Boards folgender wissenschaftlicher Journals: European Journal of Immunology, GLIA, Journal of Neuroimmunology
Personelles
Prof. P. Grob ist auf den 31.03.2002 in den Ruhestand getreten. Die Nachfolge als Abteilungsleiter hat am 01.04.2002 Prof. A. Fontana angetreten.
Die Rotationsstelle FMH Klinische Immunologie wurde vom 01.01.2002 bis 30.06.2002 von Dr. Tanja Fritz und in der zweiten Jahreshälfte von Dr. Paul Scheidegger besetzt.
Die FAMH Stelle (50%) in immunologischer Labordiagnostik vom 01.01. bis 31.12.2002 wurde von Dr.med. Kälin besetzt.
In der Berichtsperiode hat Herr Luca Bernasconi, dipl.sc.nat.ETH, seine Doktorarbeit abgeschlossen.
Ausblick
Ziel für 2003 ist die Qualität und Effizienz der bisherigen Leistungen zu optimieren und den Bereich zelluläre Immunologie und Allergiediagnostik auszubauen resp. zu etablieren.
Finanzierung
In der Abteilung für Klinische Immunologie werden mit Mitteln der Universität Zürich zwei Forschungsassistenten und eine Laborantin finanziert.
Vom Schweizerischen Nationalfonds SNF, Abteilung III, wird das Projekt "Intrazerebrale Kommunikation zwischen Immunsystem und Nervensystem" (Projekt 31-61136.00) durch Übernahme des Salärs von 1 Assistentenstelle und zwei PhD-Doktorandenstellen gefördert.
Forschungsprojekte der neuroimmunologischen Forschungsgruppe der Abteilung Klinische Immunologie sind integriert im nationalen Forschungsschwerpunkt "Neural plasticity and repair" des Swiss National Centers of Competence in Research in Neuroscience/NCCR Neuro der Universität Zürich.
Prof. A. Fontana koordiniert das Projekt 6 des NCCR Neuro, in welchem folgende Forschungsgruppen integriert sind: Prof. A. Aguzzi, Neuropathologie, Prof. P. Meier-Abt, Abteilung für klinische Pharmakologie und Toxikologie, Prof. K. Frei, Neurochirurgie, Prof. A. Fontana, Klinische Immunologie, Universitätsspital Zürich sowie Prof. W. Reith, Universität Genf und PD Dr. D. Leppert, Neurologie, Universitätsspital Basel. Das NCCR Neuro übernimmt das Salär einer Assistentinnenstelle der Forschungsgruppe von Prof. A. Fontana sowie für alle anderen hier aufgeführten Forschungsgruppen weitere vier Akademikerstellen (drei PhD Doktoranden und eine Postdoktorandenstelle) sowie Sachmittel.
Zwei weitere PhD Doktorandenstellen werden von der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft getragen. Sachmittel und technische Apparate konnten dank Unterstützung der Choremi Stiftung und der Gianni Rubatto Stiftung finanziert werden.
Insgesamt gelang es, für unsere Forschungsprojekte über Drittmittel folgende Stellen zu finanzieren: 2 Assistentenstellen und 4 PhD Doktorandenstellen