Zahlen und Fakten Gesamtstatistiken (PDF) | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003
Jahresbericht 2002
Departemente, Kliniken und Institute
Institut für Anästhesiologie
Augenklinik
Dept. Chirurgie
Dermatologische Klinik und Poliklinik
Dept. Frauenheilkunde
Dept. für Innere Medizin
Dept. Medizinische Radiologie
Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie
Institut für Klinische Chemie
Neurochirurgische Klinik
Neurologische Klinik und Poliklinik
Klinik und Poliklinik für Onkologie
Klinik für Ohren- Nasen-
Hals- und Gesichtschirurgie
Dept. Pathologie
Psychiatrische Poliklinik
Rheumaklinik und Institut
für physikalische Medizin
Urologische Klinik
Universitäres Zentrum für Labormedizin


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Zahlen und Fakten
Klinik für Ohren- Nasen-
Hals- und Gesichtschirurgie

Klinik für Ohren-, Nasen-,
Hals- und Gesichtschirurgie

Prof. Dr. med.
Stephan Schmid
Direktor ORL-Klinik



Vor zehn Jahren wurde die ORL-Klinik in die Räumlichkeiten des damals neuen Gebäudetrakts NORD2 verlegt. Auch das ein Grund im Jubiläumsjahr etliche der seit Jahren gelebten Abläufe kritisch zu hinterfragen und einige organisatorische Projekte zu lancieren.
Dass gerade im Jubiläumsjahr 45 Arbeitsplätze von 150 Mitarbeitenden aufgrund mehrerer organisatorischer Projekte in andere Räume verlegt wurden, ist ein Zufall. Kein Zufall war die Bereitschaft der Klinikleitung und der Belegschaft, das Dienstleistungsangebot und die Abläufe zum Wohl der Patienten weiter zu entwickeln.

Diese Stimmung wiederspiegelt sich im ORL-Slogan: Wir haben offene Ohren für Anliegen, geben diesen eine Stimme und haben die Nase vorn!

Klinische Tätigkeit
Prof. Dr. S. Schmid, Prof. P. Ott

Poliklinik
An der ORL-Klinik werden Krankheiten des Ohrs, der Nase, des Kehlkopfes und des ganzen Hals- und Gesichtsbereiches mit modernsten Methoden abgeklärt und behandelt. Die ambulante Abklärung aller Patienten erfolgt auf der Poliklinik, einerseits als Notfall und andererseits auf Zuweisung. Mit 14’681 behandelten Patienten war die Anzahl gegenüber 2002 (15’423) leicht rückläufig. Dies lässt sich aber nicht bezüglich der Anspruchshaltung der Patienten sagen. Für die Abklärung diverser ORL-Krankheiten stehen von Spezialisten geleitete Spezialsprechstunden für Tumore im Hals- und Gesichtsbereich, Nasenkrankheiten, Ohrenkrankheiten, Gleichgewichtsstörungen und Schwindel, Stimm- und Schluckstörungen sowie Schnarchen zur Verfügung. Um für den Patienten den administrativen Ablauf einer ambulanten Konsultation zu vereinfachen, wurde im Rahmen des fit!Teilprojektes das Einschaltermodell eingeführt. In der zweiten Jahreshälfte wurde auf der Poliklinik an jedem Arbeitsplatz ein PC für die Leistungserfassung nach TARMED installiert.

Stationäre Behandlung
Auf der klinikeigenen Abteilung werden Patientinnen und Patienten stationär abgeklärt und vor allem Operationen durchgeführt. Hier nahm die Zahl der komplexen chirurgischen Behandlungen zu, Standardoperationen wie Tonsillektomie, Adenotomie und Einlage von Ventilationsröhrchen jedoch ab. Hauptschwerpunkt bildet die Tumorchirurgie der Hals- und Kopfregion. Am interdisziplinären Tumorboard wurden wöchentlich fünf bis sieben Patienten besprochen und die für sie optimalsten Therapien geplant. Ist eine Operation nötig, wird vor allem eine optimale Tumorheilung angestrebt, aber auch die maximale Erhaltung oder Rekonstruktion der Schluck-, Stimm- und Sprechfunktion sowie des Aussehens. Häufig geschieht dies auch durch komplexe Rekonstruktionen mit mikrovaskulären Gewebetransplantationen.
In der Ohrchirurgie wurden neben plastischen und rekonstruktiven Eingriffen an der Ohrmuschel vor allem mikrochirurgische Eingriffe am Mittelohr infolge Trommelfellperforation oder Mittelohrschwerhörigkeit durchgeführt. Die Anzahl Cochlea-Implantationen nahm im vergangenen Jahr erneut zu. Damit ist für das Cochlea-Implantationszentrum die Belastung durch Betreuung der Patienten erneut angestiegen.

Operation einer Cochlea-Implantation

Die Nasenchirurgie erfolgt meistens endonasal und wird mittels Endoskopie unterstützt. Gerade für diese Chirurgie wird zur Entfernung von Tumoren der Nasennebenhöhle zur optimalen Planung der Chirurgie und zur Reduktion von Komplikationen gerne das Navigationssystem eingesetzt. Bei der Kehlkopfchirurgie werden mikrochirurgische Operationen häufig unter Zuhilfenahme des CO2-Lasers durchgeführt. Auch spezielle stimmverbessernde Operationen und Rekonstruktionen des Kehlkopfes bei Missbildungen oder Verletzungen wurden vermehrt durchgeführt.
Weitere Schwerpunkte bilden die Schilddrüsen- und die Speicheldrüsen-Chirurgie. Bei der Schilddrüsen-Chirurgie wird besonders auf die Schonung des Nervus recurrens (Stimmbandnerv) geachtet. Dafür wird konsequent und mit Erfolg das Stimmlippen-Monitoring eingesetzt und die Lähmungsrate konnte unter 1 % gehalten werden. Jährlich werden 80 Operationen an der Parotis mit Darstellung des Gesichtsnervs und wenn nötig entsprechender Rekonstruktion durchgeführt.

Um alle Aufgaben erfolgreich durchführen zu können, benötigt es eine gute Kooperation zwischen der Ärzteschaft, den Operationssaalverantwortlichen, der Abteilung (Pflege) sowie der Administration. Die im Jahre 2003 durchgeführten Projekte verbesserten diese Schnittstellen merklich.


Audiologie
Dr. T. Spillmann

Die Abteilung für klinische Audiologie und Pädoaudiologie (Leitung: Dr. T. Spillmann / Dr. D. Veraguth) setzt sich dafür ein, dass Hörstörungen in jedem Lebensalter möglichst frühzeitig medizinisch und technisch-audiometrisch erfasst werden. 30 Kinder (Vorjahr 16) zwischen drei Monaten und zehn Jahren (mittleres Alter 55 Monate [Vorjahr 47]) wurden erstmalig als schwerhörig oder taub diagnostiziert und mussten mit Hörgeräten und/oder Cochleaimplantaten versorgt werden. Die pädoaudiologische Hörgerätespezialistin hat sieben (Vorjahr: sechs) dieser Kinder an unserer Klinik mit Hörgeräten versorgt. Diese Leistung wird ausschliesslich in der ORL-Klinik angeboten. Fünf dieser sieben Kinder waren jünger als 18 Monate, das heisst in einem Alter, in dem die prothetische Hörversorgung sehr viel Intuition und Erfahrung braucht. Rehabilitationen sind nur in optimaler Zusammenarbeit zwischen medizinischen, audiologischen und pädagogisch-therapeutischen Spezialisten in- und ausserhalb der Klinik realisierbar.
Wichtige Ereignisse im vergangenen Jahr waren der Informationsmorgen für Eltern und Betreuungspersonen von Atresie-Kindern (22.3.2003) und das CI-Fest mit Implantat-Trägern und deren Angehörigen vom 30.8.2003, an dem über 350 Personen teilnahmen.

Hörscreening bei einem Kleinkind

Auch wenn das Jubiläum fast unbemerkt abgelaufen ist, soll hier noch einmal daran erinnert werden: Im Berichtsjahr sind es zehn Jahre, seit die ORL-Klinik in die neuen Räume des NORD2-Traktes im USZ umgezogen ist. Die Audiometrie stand auf der Gewinnerseite dieses Wechsels, konnte sie doch ihr Raumprogramm gut verdreifachen. Die Kapazität konnte seither kontinuierlich gesteigert werden, was vor allem der Forschung, dem CI-Programm und der Pädoaudiologie zugute gekommen ist. Es ist aber unverkennbar, dass dieser Profit auch seine Schattenseite hat, da die organisatorische Arbeit massiv zugenommen hat. Höher werdende Anforderungen an die Kundenfreundlichkeit und wachsende Ansprüche der Patienten, aber auch die immer schwierigere Terminplanungen der Ärzte für die audiometrischen Spezialuntersuchungen stellen an einen produktiven Betrieb ihre Anforderungen, obwohl die Gesamtfrequenz gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben ist.


Neurootologie
Dr. S. Hegemann

Zusammen mit der Neurologischen Klinik wurde die Eröffnung eines interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen (ZSG) vorbereitet. Hier werden ab Januar 2004 Patienten mit entsprechenden Symptomen gemeinsam von Neurologen und ORL-Ärzten betreut. Das Konzept ist in der Schweiz bisher einmalig und verspricht eine deutliche Verbesserung der Patientenversorgung.


Klinische Logopädie
Frau E. Gruner

Das Berichtsjahr war ein Jahr des Umbruchs. Aus organisatorischen Gründen und aus Gründen der Kundenfreundlichkeit wurde das Sekretariat in unmittelbare Nähe der Wartezone verlegt. Dieser Wechsel zog eine Raumrochade auf der ganzen Abteilung nach sich.
Im Jahr 2003 wurden auf der Abteilung Klinische Logopädie 1’392 (2002: 1’481) Patienten und Patientinnen abgeklärt und/oder behandelt. Davon waren 746 Kinder (2002: 771) und 646 Jugendliche und Erwachsene (2002: 710). Die Anzahl der Konsultationen betrug im Berichtsjahr 3’905 (2002: 4’554). Pro Patient wurden durchschnittlich 2,8 (Vorjahr 3,1) Konsultationen erteilt. Der zeitliche Aufwand pro Konsultation bewegt sich zwischen einer halben Stunde und drei Stunden, letzteres bei Erstabklärungen.

Frau N. Wild arbeitete im Berichtsjahr an der Weiterentwicklung des logopädischen prä- und postoperativen CI-Abklärungsverfahrens. Dies basiert auf ihrer klinisch-logopädischen Diplomarbeit «Klinisch-logopädische Abklärung von CI-Kindern im Alter von 6 bis 24 Monaten». Ausschlaggebend war, dass durch das Neugeborenenhörscreening die kongenitalen Hörstörungen bei Kindern schon in den ersten Tagen nach der Geburt festgestellt werden können und Kinder mit einer hochgradigen oder an Taubheit grenzender Hörstörung schon sehr früh für eine Cochlea Implantation in Frage kommen. Dies hat zur Folge, dass deren Sprachentwicklungsstand präoperativ oft schon vor dem 1. Lebensjahr geprüft werden muss, um anschliessend postoperative Aussagen über den sprachlichen Entwicklungsverlauf nach der Cochlea Implantation machen zu können. Da es international für diese Kleinstkinder keine standardisierte logopädische CI-Abklärungsverfahren gibt, wurde in der erwähnten Diplomarbeit für die genannte Alterskategorie ein klinisch-logopädisches Abklärungsverfahren entwickelt. Dieses Verfahren wird nun auch für ältere Kinder angepasst. Hierzu werden teilweise (nicht-) normierte, altersentsprechende Sprachabklärungstest verwendet. Im Moment umfasst es die logopädische Abklärungszeitspanne von sechs Monaten bis zum siebten Lebensjahr. Ziel dieser Abklärungen ist es einerseits durch eine genaue Datenanalyse zu interessanten statistischen Aussagen zu kommen, welche in Zukunft auch frühe prognostische Aussagen über intra- und interindividuelle Sprachentwicklungsverläufe von CI-Kindern erlauben werden. Andererseits erhofft man sich davon eine gezielte individuelle Sprachförderung, die aufgrund regelmässiger logopädischer CI-Abklärungen zur gegebenen Zeit diskutiert und eingeleitet werden können.

Die beiden Studentinnen des Nachdiplomstudienganges in klinischer Logopädie bestanden erfolgreich ihre Abschlussprüfungen im Herbst 2003. Beide wurden im Laufe des Jahres als ständige Mitarbeiterinnen angestellt. Das Projekt zur Reorganisation und Neupositionierung des Nachdiplomstudienganges in klinischer Logopädie wurde von der Spitalleitung im Mai 2003 zur weiteren Bearbeitung frei gegeben. Obwohl mehrere ernsthafte Bewerbungen vorliegen, werden aufgrund der geplanten Umstrukturierung des Weiterbildungsangebotes vorläufig keine neuen Interessenten aufgenommen.


Reorganisationsprojekte
Frau C. Benz

Medizinisch-technische Abteilung
Die Untersuchungseinheiten Audiometrie, Pädoaudiologie, Cochlea-Implantat-Abklärungen, Vestibularis und Rhinomanometrie wurden Ende Jahr zu einer organisatorischen Einheit zusammengefasst. In diesem Zusammenhang wurde für die medizinisch-technische Abteilung ein gemeinsames Sekretariat geschaffen. Ziel war es, die medizinisch-technischen Mitarbeitenden von administrativen und organisatorischen Tätigkeiten zu entlasten, damit diese mehr Kapazität für ihre jeweilige Kernaufgabe haben. Um den Zusammenhalt innerhalb der neuen Abteilung zu stärken, wurde monatlich eine gemeinsame Sitzung durchgeführt. An den Sitzungen wurden Themen wie Betriebszeiten, Raumnutzungen, gegenseitige Stellvertretung usw. behandelt.

Homepage
Im Februar 2003 hat das UniversitätsSpital seine neue Homepage aufgeschaltet. Als erste Klinik konnte die ORL-Klinik Mitte April 2003 ihre Homepage im neuen Design aufschalten (www.orl.unispital.ch). Diesem Akt gingen intensive Vorbereitungsarbeiten unter der Leitung einer engagierten Arbeitsgruppe und unter Beizug einer Homepage-Fachfrau voraus. Hilfreich war, dass die ORL-Klinik bereits seit Jahren über eine eigene Homepage verfügte und die ORL-Informatiker über entsprechendes Fachwissen haben.
Im Anschluss an dieses Erfolgserlebnis wurde auch das ORL-Intranet einem neuen Design unterzogen. Darauf zur Verfügung stehende klinikweit gültige Informationen, Weisungen, Vorlagen, Anleitungen, Terminpläne usw. sind nur für Mitarbeitende der ORL-Klinik bestimmt. Für die Betreuung und die Publikation ist die Klinikmanagerin zuständig.

Empfangsorganisation
«Der Empfang der ORL-Klinik ist unsere Visitenkarte» und «Der Patient hat nur eine Anlaufstelle»: Diese beiden Vorgaben konnten Mitte Jahr dank einer neuen Empfangsorganisation umgesetzt werden. Mussten sich bisher ambulante Patienten an zwei Stellen anmelden, wird das Anmeldeverfahren heute in einem Vorgang an einem Ort erledigt.

Neu ist der Empfang - bei gleichem Personalbestand - nun durchgehend besetzt. Das Personal des Empfangteams ist zuständig für die Telefonzentrale, die Disposition der ambulanten Patienten und die Sprechstundenvorbereitung. Mit dieser Arbeitszuteilung liegt die Drehscheibenfunktion Telefon, Disposition und Empfang innerhalb eines Teams.

Empfang ORL-Klinik

Informatikprojekte
Ein weiteres grösseres Projekt umfasste die USZ-weite Einführung der Leistungserfassung nach Tarmed, und das von der ORL-Klinikleitung angeordnete Projekt einer elektronischen KG und der elektronischen Archivierung.
Für die Leistungserfassung nach Tarmed mussten u.a. die Untersuchungskabinen der Poliklinik mit der entsprechenden Hardware ausgerüstet und die Netzwerk-Verkabelung erstellt werden.
Mit der Vernetzung aller Untersuchungsplätze wurde auch bereits die strukturelle Grundlage für das Projekt der elektronischen KG geschaffen. Ziel der elektronischen KG ist vor allem, die Verfügbarkeit der KG für mehrere zeitgleich tätigen Akteure zu verbessern. Vom Zeitalter der papierlosen KG ist auch die ORL-Klinik noch weit entfernt. Mit der erhöhten Verfügbarkeit elektronischer KG entfallen personalaufwändige Such- und Ablagevorgänge. Nächstes Jahr wird das Projekt mit den Themen «einscannen von externen Dokumenten» und die «Einführung digitaler Verlaufsnotizen» fortgeführt.
Technisch ist die ORL-Klinik bezüglich Einscannen von Dokumenten gut ausgerüstet. Mit der Einführung der elektronischen Archivierung wurde ein leistungsstarker Scanner angeschafft. Seit Mitte 2003 entfällt das Verfilmen von Krankengeschichten und die damit verbundenen Kosten für die Verfilmung.


Forschung

Tumorchirurgie der Hals- und Kopfregion
PD Dr. S. Stöckli

Validierungsstudien der Sentinel-Lymphknoten Biopsie
Die Validierungsstudien der Sentinel-Lymphknoten Biopsie bei oralen und oropharyngealen Plattenepithelkarzinomen wurden erfolgreich abgeschlossen und die Technik in die tägliche Routine übernommen. Damit gehört Zürich weltweit zu den ersten Zentren, die diese neue minimal invasive Technologie im klinischen Alltag anwenden.

Positronen Emmissions Tomographie
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Nuklearmedizin des USZ wurde die Positronen Emmissions Tomographie für die Diagnostik und die Nachsorge von ORL-Karzinomen evaluiert. Die Kombination dieser funktionellen Technik mit der strukturellen Bildgebung der Computertomographie in einem Gerät erlaubt die Information beider Technologien zu kombinieren. Zürich gehört weltweit zu den ersten Zentren, die über diese Technologie verfügen und klinisch routinemässig anwenden. Die in der interdisziplinären Zusammenarbeit erworbenen Erkenntnisse erlauben es nun, diese neue Technik zur verbesserten Diagnostik und Nachsorge von Patienten mit ORL-Karzinomen einzusetzen.

Mulitzentrische Studie
Die Datenerhebung einer nationalen, multizentrischen Studie zur longitudinalen Erfassung der Lebensqualität von Patienten mit ORL-Karzinomen vor und in verschiedenen Abständen nach Therapie wurde nach dreijähriger Rekrutierungsphase abgeschlossen. Es konnten rund 250 Patienten in die Studie eingeschlossen werden, was einem der weltweit grössten Kollektive zu dieser Fragestellung entspricht. Die Daten werden im Jahre 2004 ausgewertet und publiziert.

Innenohrforschungslabor
Dr. D. Bodmer

Das Jahr 2003 war von großen Veränderungen gekennzeichnet. Das Innenohrforschungslabor wurde vollständig umstrukturiert und die bestehende Infrastruktur wurde mit einem molekularbiologischen Labor ergänzt.

Daneben konnte auch ein Fluoreszenzmikroskop angeschafft werden, welches immunhistochemische Analysen mittels fluoreszenzmarkierten Antikörpern erlaubt. Hauptschwerpunkt unserer Forschung stellen die molekularen Grundlagen der Haarzell Degeneration und des Haarzelltodes dar. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für funktionelle Genomik der Universität/ETH konnten wir die Genexpression in geschädigten Haarzellen studieren. Weitere Projekte studieren die Rolle von Transkriptionsfaktoren bei der Haarzellapoptose. Darüber hinaus sind wir auch an den molekularen Grundlagen des Hörprozesses interessiert. Ein Projekt befasst sich mit Prestin, dem Motorprotein der äußeren Haarzellen. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Dual-System Biotech durchgeführt. Schlussendlich haben wir auch eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der klinischen Pharmakologie USZ bei der wir Transportproteine im Innenohr suchen. Unterstützt wird unsere Forschung u.a. durch den Forschungskredit 2002&2003 der Universität Zürich.

Mittelohrforschung
Dr. A. Huber

Das Ziel der Mittelohrmechanik ist die Verbesserung von Diagnostik und Therapie bei Schalleitungsschwerhörigkeit. Die Arbeitsgruppe hat im Frühling mit D. Sequeira einen neuen Mitarbeiter dazu gewonnen, der das Projekt «The influence of complex stapes vibration patterns on hearing in guinea pigs» betreut und durch den Schweizerischer National Fonds finanziert ist. In einer monatlichen Sitzung werden aktuelle Projekte disziplinüberschreitend diskutiert. Enge Zusammenarbeit besteht mit dem mechanischen Institut B der Universität Stuttgart und der «Massachusetts eye and ear infirmary» der «Harvard medical school» in Boston. Gleich zwei Dissertationen wurden in diesem Jahr abgeschlossen von Dr. M. Ferrazzini und Dr. U. Willi. Am dritten internationalen Symposium für «Middle Ear Mechanics in Research and Otology» wurden die laufenden Projekte vorgestellt. Die Gruppe hat zusammen mit Dr. A. Eiber aus Stuttgart das Kongresspräsidium für das nächste Treffen 2006 übernommen.

Labor für Experimentelle Audiologie
PD Dr. N. Dillier

Im Labor für experimentelle Audiologie arbeitet ein interdisziplinär zusammengesetztes Team, bestehend aus Ingenieuren, Physikern, Naturwissenschaftlern, Informatikern und Hörspezialisten an klinisch und wissenschaftlich relevanten Problemstellungen und pflegt einen intensiven Austausch mit anderen Forschergruppen im nationalen und internationalen Rahmen. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich insbesondere mit den Eigenschaften und der Funktionsweise des menschlichen Gehörs und sucht nach verbesserten Möglichkeiten zur Behandlung von Hörstörungen mit medizin-technischen Verfahren und Instrumenten.

Die klinische Tätigkeit umfasst insbesondere Abklärungen, intraoperative elektrophysiologische Messungen sowie die Geräteanpassung und Nachbetreuung von hochgradig schwerhörigen und vollständig tauben Kindern und erwachsenen Patienten mit implantierbaren Neurostimulatoren (Cochlea- und Hirnstammimplantate) und implantierbaren Hörgeräten.

Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Jahre 2003 waren die Erprobung neuartiger Sprachcodierungsverfahren sowie Experimente zur Untersuchung des Hörens von Musik und des Erkennens von musikalischen Instrumenten mit Cochlea-Implantaten, die Weiterentwicklung der Methodik elektrophysiologischer Messungen der Nervenaktivität bei elektrischer Stimulation (NRT - neurale Reizantwort-Telemetrie) als Grundlage für eine zuverlässigere und genauere Anpassung der Sprachprozessoren vor allem bei Kleinkindern, Untersuchungen zur Verbesserung digitaler Hörgeräte-Algorithmen und deren individualisierte Anpassung mit psychoakustischen Methoden, Verfahren zur automatischen Störgeräusch-Erkennung und -Reduktion, die Evaluation der bilateralen (beidseitigen) Versorgung mit Cochlea-Implantaten bei Erwachsenen bezüglich Richtungswahrnehmung und Sprachverständlichkeit in Ruhe und im Störlärm sowie die Untersuchung und Modellierung der Vibrationen und Schwingungen der Mittelohrstrukturen mittels Laser-Interferometrie und finiten Elementen-Modellen (FEM) im Hinblick auf ein vertiefteres Verständnis der Schallübertragung und die Entwicklung wirksamerer Mittelohrprothesen.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für biomedizinische Technik der ETH und Universität Zürich und dem Neurowissenschafts-Zentrum der Universität und ETH Zürich konnten drei Dissertationen (ein Ingenieur, ein Physiker, ein Naturwissenschaftler) sowie eine Nachdiplomarbeit in Medizinphysik und eine Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit der Akademie für Hörgeräteakustik in Lübeck erfolgreich abgeschlossen werden. Auch mit Industriepartnern wurde in verschiedenen Projekten eine fruchtbringende Zusammenarbeit fortgeführt.

Rhinologie
Dr. D. Holzmann

In der Rhinologie konnte eine Forschungszusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Allergie und Asthmaforschung in Davos hergestellt werden. Im Zentrum des Interesses beider Institutionen liegt die Pathophysiologie der chronischen Rhinosinusitis. In einer prospektiven Studie sollen in den nächsten 2 Jahren Mechanismen der Apoptose und T-Cell-Regulation bei Patienten mit Chronischer Rhinosinusitis untersucht werden. Das Forschungsteam erhofft sich mehr Aufschlüsse über die Pathophysiologie und der Chronischen Rhinosinusitis zu erhalten. In einem zweiten Projekt sollen B-Zellregulationsmechanismen an lymphatischem Gewebe untersucht werden.
In der mittlerweile etablierten Zusammenarbeit mit der Allergiestation (Dr. P. Schmid-Grendelmeier) konnten wichtige klinische Studien mit rekombinanten Allergenen bei Patienten mit allergischer Rhinitis abgeschlossen werden.
In der klinischen Forschung wurde 2003 die Rhinoliquorrhoe fokussiert, wobei der Wert der Antibiotika in der Prävention der aszendierenden Meningitis und die Pathophysiologie der primär spontanen Rhinoliquorrhoe untersucht wurden.

Neurootologie
Dr. S. Hegemann

Mit dem Vestibulo-okulomotorischen Labor der Neurologischen Klinik wurden Forschungsprojekte für vestibuläre Grundlagenforschung und klinische Forschung vorbereitet. Grundlagenschwerpunkt ist die Bedeutung von Fehlersignalen für die Ausbildung schneller Adaptationsprozesse und die Auswirkungen ihrer experimentellen Beeinflussung auf die vestibulookulären Reflexe und das subjektive Schwindelerleben. Klinische Studien sollen sich mit der Differentialdiagnose von M. Ménière und Migräne beschäftigen und Empfehlungen zur Diagnostik erarbeiten.


Lehre

Die Hauptvorlesung in Otorhinolaryngologie wird im 4. Jahr des Medizinstudiums gehalten. Diese Vorlesung ist sehr beliebt und wird auch gut besucht. Der praktische Untersuchungskurs für die ORL wird im 3. Studienjahr und der praktische Kurs mit Patienten im 6. Studienjahr durchgeführt und sehr gut besucht. Das Repetitorium am Ende des 6. Studienjahres ist verständlicherweise ebenfalls sehr beliebt.

Für Ärzte der ORL-Klinik und praktizierende Hals-Nasen-Ohren-Ärzte der erweiterten Region Zürich werden regelmässig am Donnerstag Fortbildungskurse durchgeführt.

Von Oktober bis Dezember weilte eine Gastärztin aus London an der Klinik. Ebenso besuchten während dem ganzen Jahr regelmässig Fachärzte aus verschiedensten Ländern die Klinik. Unterassistenten aus Deutschland schätzen die Möglichkeit, an unserer Klinik ein 3 monatiges Praktikum absolvieren zu können.

PD Dr. Sandro Stöckli hat am Annual Meeting der American Academy of Otolaryngology vom September 2003 in Orlando, Florida zwei Instructional Courses einerseits zum Thema der endoskopischen Therapie des Zenker’schen Divertikels, anderseits zum Thema der Sentinel-Lymphknoten Biopsie bei Kopf- und Halsmalignomen gegeben.


Fort- und Weiterbildung

Der praktische Operationskurs für endonasale Chirurgie für Anfänger vom 1.10.2003 in Zusammenarbeit mit dem anatomischen Institut der Universität Zürich war ein Erfolg. Ebenso konnte am 2. und 3. Oktober 2003 zusammen mit der Arbeitsgruppe Hals- und Gesichtschirurgie der Schweizerischen ORL-Gesellschaft und dem Anatomischen Institut der Universität Zürich ein weiterer Kurs in Hals- und Gesichtschirurgie für Fortgeschrittene (20 Teilnehmer) erfolgreich durchgeführt werden.

Der beliebte Audiometrie-Kurs für ORL-Ärzte und Arztgehilfinnen wurde wiederum zweimal durchgeführt. Die Entwicklungsarbeiten an einem elektronischen Trainingsprogramm als praktische Ausbildungshilfe wurden begonnen, um die Audiometrie in Klinik und Praxis auf einen höheren Qualitäts-Stand zu bringen.


Kongresse und Symposien

Die Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie war vom 12. - 13. September 2003 Gastgeber für die «2nd International Conference on Sentinel Node Biopsy for Mucosal Head and Neck Cancer» (chairman: PD Dr. Sandro Stöckli). Zur Diskussion dieses brandaktuellen Themas fanden sich über 80 Teilnehmer aus 20 verschiedenen Ländern ein. In der «free paper session» wurden neueste technische Weiterentwicklungen und Resultate klinischer Studien vorgetragen. Insgesamt konnte die Zuverlässigkeit der Sentinel-Lymphknoten Biopsie auch für die Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle und des Oropharynx bestätigt werden. In verschiedenen «key note lectures» und Rundtischdiskussionen wurde im Hinblick auf anstehende multizentrische und multinationale prospektive Studien ein Konsensus bezüglich der Methodik erreicht. Insgesamt war die Konferenz äusserst erfolgreich und hat ein enorm positives internationales Echo ausgelöst. Die Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie gilt als einer der Pioniere in der Anwendung dieser Technik bei Kopf-Hals-Malignomen.


Öffentlichkeitsarbeit

Am 30. August 2003 hat das Cochlea-Implant (CI)-Team der ORL-Klinik alle kleinen und grossen CI-Trägerinnen und CI-Träger zum bereits zur Tradition gewordenen Grillfest in die Curlinghalle Dübendorf eingeladen. Das Angebot, sich an Ständen über technisches Zubehör, Therapieangebote verschiedener Institutionen sowie Eltern- und CI-Träger-Organisationen zu informieren, wurde rege benützt. Die 350 Festbesucher nutzen den Anlass zum ungezwungenen Austausch mit Fachpersonen und Betroffenen. Die grosse anwesende Kinderschar freute sich an einer Zauberdarbietung und verschiedenen Spielangeboten. Die Mitglieder des CI-Teams sowie weitere Mitarbeitende der ORL-Klinik bewirteten ihre Gäste selber in bester Feststimmung am Buffet und Grill.

CI-Fest in Dübendorf


Pflegedienst
Frau U. Haas

2003 war ein arbeitsreiches, interessantes und erfolgreiches Jahr der Veränderungen, in dem viele Projekte initiiert und durchgeführt wurden.
Die Mitarbeitenden beteiligten sich an diversen USZ- und klinikinternen Projekten, von denen einige Meilensteine erwähnt werden:

Stationäres Eintrittsmanagement
Die Ziele dieses USZ Projektes waren die Schaffung einheitlicher Eintrittsmodalitäten. Das heisst die stationär eintretenden Patienten sollten wenn möglich direkt oder mit nur einer Anlaufstelle den Abteilungen zugewiesen werden.
Die Eintrittsmodalitäten wurden so angepasst, dass vor dem Spitalaufenthalt die Kostendeckung geklärt ist, die nötigen Unterlagen am Empfangsschalter bereit liegen und der Patient mit diesen bereitgestellten Unterlagen direkt auf die Abteilung gehen kann.

Interdisziplinäre stationäre Bettendisposition
Im Projekt interdisziplinäre stationäre Bettendisposition im NORD2 mit zusätzlicher Klinik aus der Nord-Zone erwiesen sich die mehrjährigen Erfahrungen in der interdisziplinären Bettenbelegung mit der Augenklinik von grossem Nutzen.
Beide Projekte konnten Dank der hervorragenden Unterstützung der ORL - Patientendisposition für die Patienten mit sehr gutem Erfolg implementiert werden.

Projekt NORD2
Im Rahmen des Projekts NORD2 erfolgte die Unterstellung der Operations-Bereiche von der Augen- und ORL- Klinik unter eine Abteilungsleitung und übergangsweise unter die Gesamtleitung der Leitung Pflege ORL. Per 1.1.2004 wird der OP C NORD2 der Leitung Pflege OP/USZ unterstellt. Unter der Federführung der externen Beraterfirma Kienbaum erarbeitete eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe ein OP-Betriebsreglement für den OP C NORD2, das im Jahr 2004 in Kraft tritt. Eine Optimierung der Arbeitsabläufe, sowie eine bessere Ressourcennutzung erfolgen durch die Einführung des Betriebsreglements und die Zusammenführung unter einer Leitung.
Ein weiteres wichtiges Ressourcenprojekt ist die Zusammenführung der ORL - Überwachungseinheit F NORD2 mit dem Aufwachraum der Anästhesie C NORD2. Dieses Projekt wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2004 beendet.

Am 1. Dezember 2003 veränderten sich auch die Unterstellungsverhältnisse der Pflegedienstmitarbeitenden. Die Leitung Pflege Augen- und ORL-Klinik war ab diesem Zeitpunkt für die Bettenstationen und die Polikliniken beider Fachbereiche verantwortlich. Die Zusammenführung der unterschiedlichen Kulturen, Anpassung der Abläufe und die interdisziplinäre Bettenbewirtschaftung ist eine herausfordernde und spannende Arbeit für alle Beteiligten, welche mit grossem Engagement aufgenommen wurde.

Die Schwerpunkte der ORL- Abteilungsziele 2003 lagen auf den Themen Qualitätsverbesserung in der Patientenpflege und -Betreuung, interpersonelle Kommunikation sowie in der Förderung der Eigenverantwortung. Die Mitarbeitenden engagierten sich in den unterschiedlichen Projekten und Arbeitsgruppen.
Seit Mitte des Jahres moderieren speziell geschulte Mitarbeitende die monatlichen Patientenfallbesprechungen in der Abteilung selbst. Dabei werden sie von einer Mitarbeiterin des ZEFP (Zentrum für Entwicklung und Forschung in der Pflege) gecoacht.

Nachdem 2003 die Vorstudie «Subjektive Lebensqualität und Pflegebedürfnisse von Patienten und Patienten mit bösartigen Tumoren im Mundhöhlen-, Pharynx- und Larynxbereich» abgeschlossen wurde, erarbeiteten sechs Mitarbeiterinnen des Pflegedienstes in Zusammenarbeit mit einer Masterabsolventin der Universität Maastricht und dem ZEFP ein Beratungskonzept. In diesem Zusammenhang wurde das von der Universität Witten-Herdecke ausgearbeitete Schulungsprogramm von Patienten und deren Angehörigen im selbständigen Umgang mit dem Tracheostoma unter besonderer Berücksichtigung laryngektomierter Patienten an die Bedürfnisse dieser Patientengruppe der Züricher ORL- Klinik angepasst. Seit Dezember 2003 läuft eine Testphase. Die Evaluation dieses Schulungskonzeptes findet in der ersten Hälfte 2004 parallel in Zürich und in deutschen HNO- Kliniken statt. Dieses Projekt forderte und förderte eine engere Zusammenarbeit mit den Betroffenen und diversen Institutionen ausserhalb des USZ.

Die Interdisziplinarität in der Zusammenarbeit, der Bettenauslastung sowie in der Nutzung der räumlichen Infrastrukturen und der personellen Ressourcen waren ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil des Arbeitsalltages. Die Anzahl der Pflegetage und der Operationen, sowie Patientenverweildauer und die durchschnittliche Bettenbelegung stiegen auch 2003 leicht an. Die auf der Abteilung durchgeführte Patientenbefragung zu Patientenzufriedenheit, Pflegevisite, Bedürfnisse der Patienten wahr- und ernst nehmen sowie die USZ-offiziellen Patientenrückmeldungen zeigten, dass ORL- Patienten mit ihrem stationären Aufenthalt subjektiv zufrieden waren. Dies gelang nur dank dem hervorragenden Einsatz aller Mitarbeitenden.


Personelles

PD Dr. Sandro Stöckli wurde per Januar 2003 die Funktion eines Leitenden Arztes übertragen. Er übernahm die Leitung der Onkologie. Er ist für die Behandlung der Tumoren und die rekonstruktive Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich verantwortlich.

Für die Leitung des interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen konnte Dr. Stefan Hegemann gewonnen werden. Er verfügt sowohl über einen Facharzttitel in Otorhinolaryngologie wie einen in Neurologie. Neben der Sicherstellung der Patientenversorgung wird er Forschungsprojekte initiieren und durchführen.


Publikationen


Eckdaten
Medizinische Schwerpunkte
Funktionserhaltende Chirurgie von Hals- und Gesichtstumoren inklusive Schädelbasis.
Mikrochirurgie des Ohres, der Schädelbasis, der Nase und der Nasennebenhöhlen sowie des Kehlkopfes.
Plastisch-rekonstruktive Chirurgie im Hals- und Gesichtsbereich.
Abklärung von Hör-, Stimm-, Sprach- und Schluckstörungen.

Forschung
Implantierbare Hörgeräte und Cochlea- sowie Hirnstamm-Implantate.
Mittelohrmechanik.
Degeneration und Regeneration Innenohr und Nasenschleimhaut.
Molekuläre Aspekte von Mundhöhlen- und Pharynxkarzinomen.

Anzahl Mitarbeitende
Ärzte: 31
Pflege: 70
MTT: 16
Verwaltung: 2


Portraits

Prof. Dr. med.
Peter Manuel Ott
Leitung Poliklinik
Prof. Dr. med.
Benno Weber
Leitender Arzt
Dr. med.
Sandro Stöckli
Leitender Arzt
PD Dr. sc. techn.
Norbert Dillier
Leitung exp. Audiologie
Erika Gruner
Leitung
Klinische Logopädie
Denise Minet
Leitung
Administrationszentrum
Ursula Haas
Leitung Pflege
Mitglied Klinikleitung
Cornelia Benz
Klinikmanagerin
Mitglied Klinikleitung

Pomcany's Zürich © UniversitätsSpital Zürich