Ein schwieriges Jahr für den Freiwilligendienst
Im vergangenen Jahr sahen sich die Freiwilligen mit der Restrukturierung in der Patientenaufnahme NORD konfrontiert. Dabei zeigte sich, dass die IDEM-Mitarbeiterinnen sehr unterschiedlich auf die damit verbundenen Veränderungen reagierten.
Optimierung des stationären Patienteneintrittes
Ziel der Restrukturierung war es, eine optimale Kundenorientierung beim Spitaleintritt zu gewährleisten und damit die allgemeine Patientenzufriedenheit zu erhöhen. Der dadurch entstandene kliniknahe Patientenempfang führte dazu, dass die Freiwilligen die Patientinnen und Patienten nicht mehr wie bis anhin an einer Zentralstelle empfangen und betreuen konnten. Des weiteren wurden die Patientinnen und Patienten direkt und ohne lange Wartezeiten auf die Station begleitet, da neu alle mit dem Spitalaufenthalt verbundenen Fragen weitgehend im Vorfeld abgeklärt wurden. Was sich für die Patientinnen und Patienten als grosse Verbesserung herausstellte, wurde von einigen Freiwilligen weniger gut aufgenommen. Durch die kürzeren Eintrittszeiten der Patientinnen und Patienten sahen einige Freiwillige ihre angestammten Aufgaben in Gefahr und entschieden sich, aus dem IDEM-Dienst auszutreten. Die verbleibenden Freiwilligen sehen in der Restrukturierung jedoch auch neue Chancen. Sie freuen sich, dass ihre Arbeit durch die Veränderungen wieder frische Impulse erhält.
Rekrutieren von Freiwilligen
Im vergangenen Jahr verliessen 34 Mitarbeiterinnen den Freiwilligendienst. 30 % der Frauen wechselten in eine andere Institution, 40 % schieden aus Gesundheits- oder Altersgründen aus und 30 % gaben die Restrukturierung als Austrittsgrund an. Auf die Ausschreibungen in den beiden Kirchenblättern melden sich in der Regel genügend Freiwillige, um die Abgänge ersetzen zu können. Künftig erhalten neue Mitarbeiterinnen eine verbesserte Einführung und die Einarbeitungszeit wird verlängert. Des weiteren wird das künftige Auswahlverfahren angepasst. Die geleisteten Arbeitsstunden sind trotz der Abgänge mit 20000 in etwa gleich geblieben und das ist eine tolle Leistung unserer Freiwilligen im USZ.