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Zahlen und Fakten
Sozialdienst

Susann Egli
Dipl. Sozialarbeiterin HFS
Leiterin Sozialdienst
Im vergangenen Jahr feierte der Sozialdienst sein 75-jähriges Bestehen. Ein Rückblick zeigt auf, dass sich die sozialen Problemstellungen seither wenig verändert haben. Komplexer geworden sind jedoch die Fragestellungen. Eine Arbeitsgruppe analysierte im Speziellen die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen.


75 Jahre Sozialdienst UniversitätsSpital

Im September feierte der Sozialdienst sein 75jähriges Bestehen in einem offiziellen Rahmen. Dr. Christiane Roth, Spitaldirektorin, hielt in ihrer Ansprache fest, dass der Sozialdienst neben dem ärztlichen Dienst, der Pflege und der Seelsorge ein wichtiges Standbein im Spitalbetrieb einnimmt. Der Präsident des Schweizerischen Fachverbandes Sozialdienst in Spitälern sprach zum Thema «Die Bedeutung des Sozialen und der Sozialen Arbeit im Genesungsprozess».
Erstmals wurde im Jahre 1928 eine Fürsorgerin an der dermatologischen Klinik angestellt. Sie hatte damals den Auftrag, sich um die sozialen Probleme von Patientinnen und Patienten zu kümmern, welche an einer Geschlechtskrankheit leideten.
Darauf erfolgte ein rascher Ausbau des damaligen Fürsorgedienstes, welcher dann 1972 in Sozialdienst umbenannt wurde. Die Anzahl Patientenberatungen sind seitdem laufend angestiegen. Ein Rückblick auf die vergangenen 75 Jahre hat gezeigt , dass sich die sozialen Problemstellungen von damals zu heute nicht wesentlich verändert haben. Die Fragestellungen wurden jedoch zunehmend komplexer und der administrative Aufwand hat stark zugenommen. Dies vor allem auch in der Zusammenarbeit mit den Sozialversicherungen.


Spitalaustrittsplanung

Neben psychosozialen Beratungen, nimmt die Organisation von Spitalaustritten einen grossen Anteil in der täglichen Arbeit des Sozialdienstes ein. Dabei ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Krankenkassen notwendig. Durch den allgemeinen Kostendruck im Gesundheitwesen sind Kostengutsprachen für Rehabilitationsaufenthalte nicht mehr eine Selbstverständlichkeit. Der Abklärungs- und Administrationsaufwand ist gegenüber früheren Zeiten deutlich gestiegen. Der Mehraufwand einerseits und die daraus resultierenden Fragen und Probleme veranlassten zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen der Spitalleitung, der Leitung des Sozialdienstes und den Krankenkassen. Eine Arbeitsgruppe erarbeitete vorerst für den Bereich Chirurgie Vorschläge, wie Arbeitsabläufe möglichst effizient gestaltet werden können. Es zeigte sich schnell, dass ein regelmässiger Informationsaustausch unumgänglich ist.


Portraits

Seraina Fliri
Dipl. Sozialarbeiterin HFS
Gruppenleiterin
Sozialdienst
Marlen Glatthard
Dipl. Sozialpädagogin HFS
Stellvertreterin Leitung
und Gruppenleiterin
Sozialdienst

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