trafen sich im Berichtsjahr zu zwei Sitzungen.
Es wurden die laufenden Schulgeschäfte gemäss dem
Reglement bearbeitet.
Im Berichtsjahr wurden folgende Unterrichtsleistungen
erbracht:
Der Einzelunterricht erfolgte durch die Schulleiterin
und Dozentinnen. Inhaltlich ging es dabei um individuelles,
praxisorientiertes Transferlernen, um die Begleitung beim
Erstellen der schriftlichen Arbeiten und um Standortgespräche
bezüglich dem Lernprozess im Hinblick auf die Zielerreichung.
Durch den Unterricht im Schulzimmer wurden bei den Kursen
10, 11 und 12 die Lerninhalte des Weiterbildungsprogrammes
vermittelt.
Für die AusbildnerInnen in der Praxis von
Kurs 12 fand im Berichtsjahr eine gemeinsame Einführungsveranstaltung
statt. Weitere Kontakte zwischen der Schulleiterin und den
AusbildnerInnen erfolgten situativ und bedarfsorientiert.
Die Schulleitung dankt allen herzlich, welche
im Berichtsjahr und darüber hinaus durch ihr Engagement
und ihre Mitarbeit zum Gelingen der Höheren Fachausbildung
in Pflege Stufe 1 beigetragen haben.
Im Berichtsjahr haben neun
Frauen und drei Männer die Höhere Fachausbildung
in Pflege Stufe 1, am USZ, mit Erfolg abgeschlossen.
Das Jahr 2003 war erneut
geprägt von diversen wichtigen inhaltlichen und organisatorischen
Veränderungen in den vier Weiterbildungs-programmen Anästhesie-,
Intensiv-, Notfall- und Operationspflege.
Aufgrund zweier krankheitsbedingter längerer
Ausfälle im Lehrerteam mussten die Programmleitung Anästhesiepflege
sowie die Schulleitung während dem gesamten Jahr eine
massive Mehrarbeit leisten.
An dieser Stelle möchten wir ihnen recht herzlich danken
für ihren enormen Einsatz.
Im Laufe des zweiten Halbjahres wurden die Weiterbildungsprogramme
Anästhesie-, Intensiv-, Notfall- und Operationspflege
in das neu geschaffene Bildungszentrum UniversitätsSpital
Zürich integriert.
Aufgrund dieser organisatorischen Veränderung ergaben
sich diverse personelle Umstrukturierungen im administrativ-organisatorischen
sowie im schulischen Bereich.
Das Funktionendiagramm muss überarbeitet und Arbeitsabläufe
adaptiert werden.
Theoretische Weiterbildung
Die Auswertung des theoretisch-modularen Angebotes
zeigt, dass das modulare Weiterbildungsangebot von den Absolventinnen
und Absolventen als gut bis sehr gut beurteilt wird.
Grundmodule
Bis auf das Grundmodul 4 wurden alle Grundmodule
von den Lernenden als praxisrelevant und inhaltlich interessant
beschrieben.
Das Grundmodul 4 wird von allen Lernenden als zu wenig praxisorientiert
bezeichnet.
Die inhaltliche und methodisch-didaktische Überarbeitung
des Grundmoduls 4 ist bereits initiiert.
Fachmodule Anästhesiepflege
Die Absolventinnen und Absolventen bezeichneten
die Fachmodule als inhaltlich relevant für ihren Praxisalltag.
Das Fachmodul 5 mit Schwerpunkt ACL wird von den Lernenden
als exzellent bezeichnet.
Fachmodule Intensivpflege
Alle Fachmodule des Bereiches Intensivpflege
wurden im 2002 inhaltlich sowie in Bezug auf deren Angebotszeitpunkt
überarbeitet. Die im Jahr 2003 durchgeführte Fachmodulevaluation
hat ergeben, dass die Absolventinnen und Absolventen das neue
Angebot als gut bis sehr gut beurteilen.
Fachmodule Operationspflege
Die Fachmodulüberarbeitung des Bereichs
Operationspflege wurde im Februar 2003 abgeschlossen. Die
ersten inhaltlich neu konzipierten Fachmodule wurden bereits
angeboten.
Die Absolventinnen und Absolventen beurteilten das neue Angebot
als gut bis sehr gut.
Fachmodule Notfallpflege
Die Fachmodulevaluation des Bereichs Notfallpflege
hat ergeben, dass von den Absolventinnen und Absolventen eine
hohe Lerntaxonomie verlangt wird. Das Fachmodulangebot wird
jedoch von allen als gut bis sehr gut beurteilt.
Praktische Weiterbildung
Die praktische Weiterbildung erfolgte in mehreren
Fachbereichen, bzw. auf mehreren Stationen.
Praktische Weiterbildung Intensivpflege
Die Qualität der praktischen Weiterbildung
konnte erhalten werden. Die Lernenden sind mit den diversen
Einsatzorten sehr zufrieden.
Praktische Weiterbildung Operationspflege
Für die praktische Weiterbildung wurde
ein neues Einsatzverfahren konzipiert. Die Lernbegleitung
durch die Praxisausbildner sowie durch die pädagogischen
Lehrkräfte in der Praxis wurde verstärkt. Die Betreuungsintensität
ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in allen Praktikumsorten
gleichwertig implementiert. Trotzdem schätzen die Lernenden
die diversen zielorientierten, abwechslungsreichen Praktikumseinsätze
sehr.
Praktische Weiterbildung Anästhesiepflege
In der Praktikumsauswertung 2002 empfanden die
Lernenden die Begleitung auf manchen Anästhesieabteilungen
als minimal und wünschten sich mehr Präsenz und
Beratung durch die Schule. Die diesjährige Praktikumsevaluation
hat ergeben, dass die Lernenden die intensivierte Betreuung
durch die Praxisausbildner und die Berufsschullehrkraft in
der Praxis als positiv erleben.
Praktische Weiterbildung Notfallpflege
Die praktische Weiterbildung im Bereich Notfallpflege
wird von den Lernenden als vielseitig und spannend bezeichnet.
Es wird sehr geschätzt, dass auch interne und externe
Fremdpraktiken in die Weiterbildung integriert sind.
Praktikumsplätze
Als Praktikumsplätze konnten genutzt werden:
Intensivstationen:
Unfallchirurgie
Viszeralchirurgie
Herz- und Gefässchirurgie
Neurochirurgie
Innere Medizin
Brandverletzungen
Operationsabteilungen:
Ohren-, Nasen-, Halschirurgie
Neurochirurgie
Urologie
Gynäkologie
Notfall
Wiederherstellungschirurgie
Thoraxchirurgie
Viszeralchirurgie
Herzchirurgie
Kieferchirurgie
Anästhesieabteilungen:
Neurochirurgie
Urologie
Gynäkologie
Ohren-, Nasen-, Halschirurgie
Augenchirurgie
Notfall
Wiederherstellungschirurgie
Thoraxchirurgie
Viszeralchirurgie
Herzchirurgie
Universitätsklinik Balgrist
Kinderspital Zürich
Spital Horgen
Spital Lachen
Notfallstation:
Aufwachraum
Verbands-/ Gipszimmer
Intensivstationen USZ
Kinderspital Zürich
Psych. Universitätsklinik Burghölzli
Weiterbildungsabbruch
12 Weiterbildungsteilnehmerinnen und Weiterbildungsteilnehmer
haben ihre Ausbildung vorzeitig abge-brochen.
Gründe für den vorzeitigen Abbruch waren:
- Überforderung durch die Anforderung
im Berufsalltag
- Familiäre Gründe
- Persönliche Gründe
- Nicht-Promotion
Abschlussprüfungen
Das Konzept der Abschlussprüfungen hat
sich im Berichtsjahr wieder positiv bestätigt. Die SBK-Prüfungsexpertinnen
und -experten bestätigten in allen Prüfungsberichten,
dass der Wissensstand der Examinierten hoch sei und die Notengebung
objektiv und korrekt gehandhabt werde.
Leider hat im Bereich Anästhesie ein Examenkandidat die
praktische Abschlussprüfung nicht bestanden.
Bewerbungs- und Rekrutierungssituation
Für den Bereich Operationspflege erweist
sich der Rekrutie-rungsmarkt in der Schweiz weiterhin als
ausgetrocknet. Die Anzahl der an der Weiterbildung Interessierten
aus den Nicht-EU-Ländern hingegen hat erneut zugenommen.
Aus formalen Gründen können diese Anfragen jedoch
nicht positiv beantwortet werden.
Lehrerschaft
Insgesamt unterrichteten rund 15 Dozentinnen
und Dozenten in den Bereichen Intensiv-, Operations-, Anästhesie-
und Notfallpflege.
Wir danken allen Dozentinnen und Dozenten für ihre Mitarbeit
und wünschen ihnen viel Freude und Be-friedigung in der
weiteren Lehrtätigkeit.
Wegen mutterschafts- und krankheitsbedingtem Ausfall mussten
während 10 Monaten die Aufgaben von Frau M. Wyss sowie
Frau V. Bürgi zusätzlich von Herrn A. Scherrer und
Frau C. Bühler übernommen werden.
Werbung
Im Verlauf des Berichtsjahres fanden folgende
Berufsorientierungen und andere Anlässe zur Präsentation
der Berufe statt:
- Teilnahme am Kantonalen Schnuppertag
der Gesundheitsberufe, Berufsvorstellung der Bereiche Anästhesie-,
In-tensiv-, Notfall- und Operationspflege
- Monatliche Berufsorientierungen über
die Weiterbildungen in Anästhesie-, Intensiv-, Notfall-
und Operationspflege am UniversitätsSpital Zürich
- Vierteljährliche Berufsorientierung
für Grundausbildungen über die Berufsbilder Anästhesie-,
In-tensiv-, Notfall- und Operationspflege d
- Teilnahme an der Informationsveranstaltung
für angehende Berufsberater
- Teilnahme an der Bildungsmesse im Hauptbahnhof
Zürich
- Präsenz mit Schulprospekten am SBK-Kongress
- Präsenz mit Schulprospekten an der
Tagung der Pflegeexperten in Zürich
- Präsenz mit Schulprospekten am interdisziplinären
Pflegesymposium in Zürich
- Präsenz mit Schulprospekten bei
der Berufsberatung SRK Zürich, Schaffhausen, Glarus
und Graubünden
Projekte
Folgende Projekte wurden an der Schule durchgeführt:
- Überarbeitung des EDV-Einsatzes
für die Schuladministration
- Überarbeitung der Fachmodule Operationspflege
- Überarbeitung der Prüfungskriterien
für das praktische Abschlussexamen im Bereich Operationspflege
- Erarbeitung einer Einsatzplanung der
praktischen Weiterbildung im Bereich Operationspflege im
UniversitätsSpital Zürich
- Überarbeitung der praktischen Prüfungsform
im Bereich Intensivpflege. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
An folgenden externen Projekten waren wir beteiligt:
- Reanimationskonzept für das UniversitätsSpital
Zürich
- Ein Rahmencurriculum für alle Intensivpflegeweiterbildungsstätten.
Das Projekt ist in der Vernehmlassung im SBK.
- Ein Rahmencurriculum für alle Anästhesiepflegeweiterbildungsstätten.
Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
- Schaffung eines Bildungszentrums im UniversitätsSpital
Zürich. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
Veränderungsprozess
Wie zu Beginn erwähnt bestimmten strukturelle
und organisatorische Veränderungen das Berichtsjahr 2003.
Vieles wurde umstrukturiert und initiiert. Der Schulalltag
war geprägt von operativen Schulaufgaben, von bildungs-
und betriebsoptimierenden und personellen Problematiken.
Der Veränderungsprozess wird uns sicher auch im kommenden
Jahr noch stark prägen und beschäftigen. Die einzelnen
organisatorischen, strukturellen, ideologischen und personellen
Veränderungen im neu geschaffenen Bildungszentrum UniversitätsSpital
Zürich müssen sorgfältig erarbeitet und implementiert
werden.
Trotz dieser Herausforderung ist die Schule weiterhin bestrebt,
die Weiterbildungsziele in fachlicher, methodischer und sozialer
Kompetenz auf einer hohen Stufe zu erfüllen.
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Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter
der Schule für Anästhesie-, Intensiv-, Notfall-
und Operationspflege
Hinter Reihe von links nach rechts:
Marlies Heuberger, Astrid Engel, Kerstin Boakye, Margrith
Kündig, Alfons Scherrer. Vordere Reihe von
links nach rechts:
Rosemarie Baumgartner, Ida Tarbernig, Carla Bühler |