Arbeitsschwerpunkte: Betriebsoptimierung und Sanierungsprogramm 2004 |
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Dr. Christiane Roth Spitaldirektorin |
Prof. Thomas Pasch Ärztlicher Direktor |
Barbara Brühwiler Pflegedirektorin |
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Mit dem Betriebsoptimierungsprojekt «fit!» und den Vorbereitungsmassnahmen für das Sanierungsprogramm 2004 standen im Geschäftsjahr 2003 zwei bedeutende Arbeitsschwerpunkte im Vordergrund. Das Betriebsoptimierungsprojekt «fit!» beinhaltete eine Vielzahl von Projekten zu Prozessen und Strukturen, deren Ergebnisse rasch umgesetzt werden konnten. Im zweiten Halbjahr standen die Vorbereitungsmassnahmen für das Sanierungsprogramm 2004 im Brennpunkt der Aktivitäten. Weitere nicht planbare Geschäfte, wie beispielsweise Massnahmen zu klinikspezifischen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregenden Vorfälle wurden in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsleitung und dem medizinischen Dekanat getroffen oder eingeleitet, nahmen allerdings viel Zeit und Kraft in Anspruch.
Betriebsoptimierungsprojekt "fit!"
Das Anfang 2001 mit der externen Firma Kienbaum gestartete Betriebsoptimierungsprojekt «fit!» wurde planungsgemäss im Geschäftsjahr 2003 abgeschlossen. Das Projekt umfasste insgesamt 23 Teilprojekte.
In einer ersten Phase wurden die Führungsstrukturen des Spitals mit eindeutigen Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klar definiert. Ziel war, eine wirtschaftliche Führung und eine zielbezogene Steuerung des UniversitätsSpitals zu ermöglichen. Die neuen Managementstrukturen wurden mit der Verabschiedung der regierungsrätlichen Verordnung über die Führungsstruktur des USZ am 19. Dezember 2001 auf eine Grundlage gestellt, welche die Effektivität und Effizienz der Führungsarbeit der Unternehmensleitung signifikant steigerte.
Parallel zur Umsetzung der Führungsstrukturen wurde die Stabsstellen der Spital-, der Pflege- und der Ärztlichen Direktion neu organisiert. Koordinationsprobleme konnten beseitigt werden und die Basis für eine bedarfsgerechte und zielgerichtete Unterstützung der Unternehmensleitung wurde geschaffen.
Die strukturbildende Einheit «Klinik» wurde belassen, jedoch wurde eine neue Möglichkeit der Zusammenarbeit geschaffen. Gemeinsam mit anderen Kliniken können nun virtuelle Organisationsformen gebildet werden, ohne die eindeutige Zuordnung von Verantwortlichkeiten zu vernachlässigen. Bis heute sind drei solche Kompetenzzentren am UniversitätsSpital Zürich entstanden. Mit den ebenfalls neu strukturierten Klinikleitungen, nun aus Klinikdirektor, Leitung Pflege und Klinikmanager bestehend, wurden Geschäftsreglemente erarbeitet und von der Spitalleitung per 1. Januar 2004 in Kraft gesetzt. Das Organisationsstatut der Klinik- und Institutsdirektorenkonferenz und die Geschäftsreglemente der Ärztlichen Direktion sowie der Pflegedirektion konnten von der Spitalleitung auf den gleichen Zeitpunkt genehmigt werden.
Die im Vorjahr begonnene Reorganisation im Pflegedienst bewirkte eine Verflachung der Hierarchien und eine homogene Gestaltung der Führungsbereiche. Dieser Prozess wird noch bis 2006 dauern.
Das Teilprojekt Facility Management umfasste den Betrieb und die Gebäudeverwaltung mit den Bereichen Ökonomie und Technik. Diese Projektarbeit hat allerdings nicht zu den von der Spitalleitung erwarteten Resultaten geführt und musste aus der fit!-Projektorganisation herausgelöst werden. Das Teilprojekt wurde mit einer anderweitigen externer Beratung neu aufgegleist. Die Reorganisation im Betrieb ist somit auf gutem Wege, aber noch im Gange.
Wichtige Teilprojekte wie Leistungserfassung, finanzielle Steuerung, Controlling, Ressourcenoptimierung in den Bereichen Operationsabteilungen, Intensivstationen, Bettendisposition und Patienteneintritt sind noch nicht abgeschlossen, jedoch gut auf Kurs. Sie werden nach Abschluss des «fit!»-Projekts Ende 2003 und dem Ausscheiden der Kienbaum Consultants als Projekte der Spitalleitung weitergeführt.
Mit dem Betriebsoptimierungsprojekt «fit!» wurden innerhalb des gesamten Spitals Strukturen geklärt und die Transparenz bezüglich Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung optimiert. Neben dem Strukturwandel wurde auch ein Kulturwandel initiiert. Dieser wird indes noch längere Zeit in Anspruch nehmen, so dass die gesamten Auswirkungen der «fit!»-Projekte erst in einigen Jahren analysiert werden können. Mit dem Projekt wurde der notwendige Prozess nachhaltig in Gang gesetzt.
Sanierungsprogramm 2004
Im Sommer 2003 stellte die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich die Auswirkungen des Sanierungsprogramms 2004 für ihren Bereich vor. Auch das UniversitätsSpital war davon betroffen und vom Spital wurde eine Ergebnisverbesserung von über 30 Millionen Franken erwartet. Die nun durch das Sanierungsprogramm ausgelösten Sparanstrengungen wurden im USZ mit einer strukturierten Vorgehensweise und einer eigens dazu geschaffenen Projektorganisation angegangen.
Das Projekt beinhaltete eine Steuergruppe, in der die Spitalleitung und Klinikdirektoren Einsitz nahmen, und einer vorbereitenden Kerngruppe, in der auch eine Vertretung des Personalausschusses mitarbeitete. Das vom Kanton erwartete Sparvolumen liess sich mit Analysen und Vorschlägen, die an der Oberfläche verhaftet bleiben, nicht mehr realisieren. Mittels Workshops und Arbeitsgruppen wurden Sparbereiche identifiziert und Abklärungsaufträge erteilt. Kurzfristig realisierbare Einsparungen wurden beim medizinischen Material, bei den Medikamenten und in der Stabilisierung der Personalausgaben identifiziert. Ende 2003 zeigte sich mit der detaillierten Budgetplanung, dass mit den getroffenen Massnahmen das anvisierte Ziel nicht erreicht werden konnte. Die Spitalleitung verhängte einen Anstellungsstopp. Seither können nur noch Schlüsselstellen bewilligt werden. Diese müssen einem Kriterienraster genügen, welcher die Funktionsfähigkeit des Versorgungsauftrags nicht gefährdet, jedoch Leistungen, die nicht zwingend oder nicht erforderlich sind, abbauen hilft.
Dienstleistungsorientierung
Im Spannungsfeld von universitärem Leistungsauftrag mit Lehre und Forschung, einem breiten medizinischen Versorgungsauftrag, dem zunehmendem Kostendruck und der sich verändernden Erwartungshaltung der Patientinnen und Patienten ist ein Kulturwandel des Spitalpersonals unabdingbar. Das tradierte Berufsverständnis, aufgrund von hoher Fachkompetenz am besten zu wissen, was für den Patienten gut sei, führt zunehmend zu Konflikten. Die Kranken sind mündig geworden; die Mediziner haben den Status der Allwissenheit verloren. Zusätzlich kommt hinzu, dass der moderne Kranke sich insbesondere durch die elektronischen Kommunikationsmedien fundiert informiert hat, bevor er über die Schwelle eines Spitals tritt. Dies bedingt neu ein Ausbalancieren zwischen Übernahme von Verantwortung und Respektierung der Mündigkeit und fordert hohe Kommunikationskompetenzen von Ärztinnen, Ärzten und Pflegefachpersonen. Die Spitalleitung versteht es daher als wichtige Aufgabe, die Mitarbeitenden für einen diesbezüglichen Kulturwandel zu sensibilisieren und dafür geeignete Massnahmen einzuleiten. Weiterbildungsmöglichkeiten - auch direkt am Arbeitsplatz - sollen eine gute Dienstleistung für Patientinnen und Patienten sicherstellen. Die Spitalleitung hat im letzten Jahr ein Kompetenzmodell verabschiedet, welches neu als Leitfaden für die Rekrutierung, Beurteilung und Förderung von Mitarbeitenden dient. Patienten und Bezugspersonen sollen sich nicht nur auf eine fachliche, sondern auch auf eine kommunikative Kompetenz im UniversitätsSpital Zürich verlassen können.
Leistungserfassung und Tarmed
Auf den 1. Januar 2004 wurde in allen Schweizer Spitälern der für ambulante Leistungen geltende neue Abrechnungsmodus Tarmed in Kraft gesetzt. Die Umstellung auf Tarmed erforderte zahlreiche zeit- und kostenintensive Vorarbeiten zur Erfassung aller abrechnungsrelevanten ambulanten Leistungen, eine Anpassung der Fakturierung sowie eine informatikunterstützte flächendeckende Verfügbarkeit des Klinikinformationssystems KISIM. Die neue Vorgehensweise mit Tarmed bringt durch die direkte Erfassungsmöglichkeit am Ort der Leistungserbringung eine echte Optimierung.
Departemente und Kliniken
Im Departement Frauenheilkunde wurde durch Probleme mit Wartezeiten für Patientinnen, Kapazitätsengpässe im ärztlichen Dienst, komplizierte Abläufe und eine unbefriedigende Nutzung der Infrastruktur noch vor der Lancierung des «fit!»-Projekts ein Optimierungsprojekt initiiert und im Jahr 2003 erfolgreich abgeschlossen. Als Resultat dieses Projekts wurde in der Frauenpoliklinik eine strategische Zielsetzung formuliert, ein Zweierführungsgremium aus je einer Leitungsstelle Ärztlicher Dienst und Pflegedienst gebildet, die ärztliche Organisation optimiert, die Supervision für Assistenzärzte eingeführt und die Räumlichkeiten sanft renoviert.
Im Departement Chirurgie resultierte aus einer im Vorjahr durchgeführten Strukturanalyse die Aufwertung der Abteilung Thoraxchirurgie zu einer Klinik. Die vorgegebene Kostenneutralität konnte weitgehend durch die Umdisposition vorhandener Ressourcen erfüllt werden. Die neue Klinik für Thoraxchirurgie wird durch Prof. Walter Weder geleitet, um im Jahr 2004 umbenannt.
Seit Jahren hat die Anästhesie und Intensivmedizin für herzchirurgische Patienten im USZ aufgrund der sehr guten wissenschaftlichen und klinischen Leistungen einen hohen Stellenwert und eine europaweite Ausstrahlung. Der bisherige Bereich Anästhesie für die Herz- und Gefässchirurgie wurde daher zu einer neuen Abteilung zusammengefasst, bleibt aber Teil des Instituts für Anästhesiologie unter dessen Direktor Prof. Thomas Pasch. Die Bildung der neuen Abteilung löste keinen Bedarf an zusätzlichen Ressourcen aus. Prof. Edith Schmid wurde zur Leiterin der neu geschaffenen Abteilung Kardioanästhesie befördert.
Die Kritik an der im Jahr 1996 begonnenen klinischen Impfstudie bei Hautkrebs in fortgeschrittenem und metastasierenden Stadium wurde 2003 in die Öffentlichkeit getragen. Daraufhin wurden in Absprache von Spital- und Universitätsleitung sämtliche Impfstudien sistiert und Massnahmen eingeleitet, um die erhobenen Vorwürfe aufzuklären, sowie die nötigen Schritte zur Korrektur fehlerhafter Abläufe und unklarer Verantwortlichkeiten veranlasst.
Innerhalb der Psychiatrischen Poliklinik konnten die Unstimmigkeiten bezüglich der Zuständigkeiten und der Nutzung von Ressourcen zwischen dem Direktor Prof. Ulrich Schnyder und dem Leiter der Psychosozialen Medizin Prof. Claus Buddeberg durch eine von beiden Seiten akzeptierte Lösung beigelegt werden. Die Spitalleitung hat entschieden, die Abteilung Psychosoziale Medizin direkt der Ärztlichen Direktion zu unterstellen. Sie hat ihr neue Räumlichkeiten an der Haldenbachstrasse zugewiesen. Trotz der Irritationen war die Versorgung der Patientinnen und Patienten jederzeit gewährleistet.
Führung in ausserordentlichen Lagen
Aufgrund der Ereignisse in New York, dem Attentat auf das Zuger Kantonsparlament, dem Brand im Gotthardtunnel, der SARS-Epidemie und der Anthraxanschläge hat die Spitalleitung beschlossen, das bestehende Katastrophenkonzept zu überprüfen. Das UniversitätsSpital Zürich verfügt bereits über eine gut eingespielte KATA-Organisation für Grossereignisse mit hohem Patientenaufkommen. Was noch fehlte, war einerseits eine übergeordnete Führungsstruktur, welche die Spitalleitung in ihrer Führungsrolle unterstützt und anderseits ein Führungskonzept, welches sich nicht nur auf Gross- und Grösstereignisse ausrichtet, sondern auch eine ereignisadäquate Bewältigungsorganisation in abgestuften Krisensituationen vorsieht. Als erste Sofortmassnahme wurden zwei Räume als Kriseninterventionszentrum mit entsprechender technischer Infrastruktur so eingerichtet, dass sie jederzeit betriebsbereit sind. Das ebenfalls neu geschaffene Organisations- und Führungshandbuch sieht einen Kern- und Leitungsstab vor und ermöglicht die Bewältigung einer ausserordentlichen Lage mit einer effizienten und zielgerichtet operierenden Krisenorganisation. Stabsmitglieder aus den Bereichen Medizin, Pflege, Betrieb und dem Care Team bilden den Kernstab, welcher bei Eskalation des Ereignisses durch den Leitungsstab modular erweitert werden und bei Bedarf die Geschützte Operationsstelle (GOPS) übernehmen kann. Auf eine möglichst offene, transparente, schnelle interne und externe Information und Kommunikation wird dabei vermehrt Wert gelegt. Der Projektabschluss ist für 2005 geplant.
Koordination der USZ-Weiterbildungsaktivitäten
In der Strategie des USZ nimmt die Weiterbildung einen hohen Stellenwert ein. Die Spitalleitung setzt sich sehr dafür ein, dass sich das USZ in der Aus-, Weiter- und Fortbildung auch im Bereich der nichtärztlichen Berufe im Gesundheitswesen engagiert. Im Jahr 2002 wurden die fünf Gesundheitsschulen am USZ - die Schule für Ernährungsberatung, MTRA, Physiotherapie, TOA und die Hebammenschule - aus der Zuständigkeit der Gesundheitsdirektion herausgelöst und neu der Bildungsdirektion unterstellt. Doch auch nach dieser Neuunterstellung verblieben im USZ wichtige Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, deren Aktivitäten zu koordinieren und in einer integrierten Organisationsstruktur zusammenzufassen waren. Die Schaffung eines Bildungszentrums (BUZ) wurde mit den betroffenen Einrichtungen vorbereitet und von der Spitalleitung auf Beginn des zweiten Semesters 2003 verabschiedet. Durch das BUZ können Synergien beim Einsatz von Personal und Infrastrukturen erzielt werden und eine an den Bedürfnissen des Betriebs und des Personals ausgerichtete Bildung wird sichergestellt. Geleitet wird das BUZ von Carla Bühler.
E-Health-Strategie
Das USZ bietet in Zusammenarbeit mit der Universitätskinderklinik, der Orthopädischen Universitätsklinik Balgrist und mit dem Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich eine medizinische Internet-Online-Beratung, das sogenannte E-Health an. Das Team von Online-Ärztinnen und -Ärzten arbeitet eng mit den Fachspezialisten der Kliniken und Institute zusammen. Die E-Health-Strategie wurde als Teilbereich der Informatikstrategie am USZ erarbeitet. Die Aufgaben und die Organisation der E-Health-Geschäftsstelle wurden im Jahr 2003 in einem Reglement geregelt.
Instrumenten-Management-System, Pilotbeschaffung
Bei Patienten mit Verdacht auf eine Creutzfeldt-Jakob-Krankheit besteht die Vorschrift, dass nach einer Kontamination der chirurgischen Instrumente mit Prionen ganze Einheiten aus Sicherheitsgründen entsorgt werden müssen. Das chirurgische Instrumentarium am USZ ist weder vollständig inventarisiert noch ist eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und eine Zuordnung der Instrumente zu einem bestimmten Eingriff möglich. Ohne Rückverfolgbarkeit betrifft eine allfällige Kontamination alle benutzten Instrumentensets einer Operationseinheit und verursacht somit enorme Kosten.
Neu auf dem Markt angebotene Instrumenten-Management-Systeme ermöglichen die Rückverfolgbarkeit der Aufbereitung chirurgischer Instrumente. Das USZ testet nun in einem Pilotprojekt ein solches System.
Gleichberechtigte Nachwuchsförderung
Über die Hälfte aller Medizinstudierenden sind zwar Frauen, doch gibt es im USZ nur rund 10% Ärztinnen in leitenden Positionen. Um langfristig den qualifizierten Berufsnachwuchs sicher zu stellen, wurde für eine gleichberechtigte Nachwuchsförderung aufgrund einer im Jahr 2000 durchgeführten Umfrage ein 10-Punkte-Massnahmenkatalog erarbeitet. Dieser Katalog schaffte die Grundlage für die ersten drei Teilprojekte «Mentoring», «Kinderbetreuung» und «Alternative Arbeitszeitmodelle».
Im Teilprojekt Mentoring, welches eine strukturierte Förderung für Assistenzärztinnen und -ärzte beabsichtigt und eine Unterstützung der Berufslaufbahn bewirkt, wurde im Jahr 2003 ein Informationsabend durchgeführt. Dadurch konnten weitere Mentoringgruppen gebildet werden. Die bisherigen Erfahrungen am USZ wurden an nationalen Fachtagungen vorgestellt und Kontakte zu den Gleichstellungsbeauftragten der Medizinischen Fakultäten in Basel und Bern geknüpft.
Im Projekt Kinderkrippe gab eine betriebswirtschaftliche Analyse der USZ-Krippe den Anstoss zur einer Reorganisation mit externer beratender Unterstützung. Ziel der Umstrukturierung ist, eine optimale Auslastung der verfügbaren Ressourcen zu erzielen und gleichzeitig den Bedürfnissen der Eltern besser entsprechen zu können. Im Teilprojekt «Alternative Arbeitszeitmodelle» wurde im Jahr 2003 eine Arbeitsgruppe gegründet, welche zum Ziel hat, eine IST- Analyse aller möglichen Arbeitszeitmodelle am USZ durchzuführen.
PIZ-Preis
Der im letzten Jahr neu geschaffene PiZ-Preis «Patient im Zentrum» prämiert hervorragende interdisziplinäre Projekte am USZ, die einen nachweisbaren und nachhaltigen Nutzen für die Patientinnen und Patienten zeigen und Abläufe und Kooperationen innerhalb des Betreuungsnetzwerks verbessern. Der gemeinsam vom USZ und von AstraZeneca ausgeschriebene Preis zeichnet innovative und engagierte Projektgruppen aus.
Das Besondere am PiZ-Preis liegt in der Bedingung, dass erstens ein konkreter Nutzen für die Patienten resultieren muss und dass zweitens dieser Nutzen auch belegt werden muss. Der erstmals verliehene mit
20 000 Franken dotierte Preis ging je zur Hälfte an die Projektgruppen Neonatologie mit dem Beitrag «Infant Handling» und an die Pneumologie mit dem Projekt «Interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit Ateminsuffizienz durch Muskeldystrophie». Mit einem Anerkennungspreis von je 1000 Franken wurden die Projekte «Internistisches Notfallzimmer» und «Ambulanter Bereich Augenklinik» ausgezeichnet.
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