Dermatologie
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Prof. Dr. med. Günter Burg Klinikdirektor | Die Einführung der Leistungserfassung in der Poliklinik, die Etablierung der neuen Leitungen der Allergiestation und des Dermatopathologischen Labors, die Einführung eines Fehlermeldesystems auf der Station sowie die Ausrichtung der Forschung «Translational Research» bildeten die Schwerpunk-te unserer Klinik im Jahr 2004. Die Abrechnung unter Tarmed bedingte eine tiefgreifende Reorgani-sation im ambulanten Bereich. Erfreulicherweise verzeichneten wir dennoch nur minim weniger Konsultationen, und sämtliche Spezialsprechstunden konnten weitergeführt werden.
Anspruchsvolle Weiter- und Fortbildungen, insbesondere die International Skin Cancer Conference im Juli diesen Jahres, stellten das gesamte Klinikteam vor grosse, aber befriedigende Herausforderungen. Der Tag der offenen Tür der Allergiestation im Mai sowie die Medienorientierung im Juni über das neue Dermatologische Atelier für Camouflage setzten interessante und motivierende Akzente in der Öffentlichkeitsarbeit.
Klinische Tätigkeit Prof. Dr. Günter Burg, Prof. Dr. Reinhard Dummer, Catherine Frey-Blanc
Poliklinik Die ersten Wochen dieses Jahres waren in der Poliklinik geprägt von der Umstellung auf die Leistungserfassung und -abrechnung nach Tarmed. Über 80000 ambulante Konsultationen wurden abgerechnet. Der neue Erfassungsmodus ist aufwändiger, da alle Einzelleistungen erfasst und abgerechnet werden müssen, und nicht wie bisher mit Fallpauschalen abgegolten werden. Durch den administrativen Mehraufwand erhöhte sich auch die durchschnittliche Behandlungszeit pro Patient. Die Umstellung erfolgte dank der umsichtigen und sorgfältigen Vorbereitung durch den Oberarzt, Dr. Leo Schärer, beeindruckend rasch und reibungslos . Das breite Sprechstundenangebot konnte beibehalten und ergänzt werden. Anfang Jahr wurde das Atelier für dermatologisches Make-Up/Camouflage eröffnet, welches ein professioneller Visagist leitet. Patientinnen und Patienten mit entstellenden Narben oder störenden Hautveränderungen infolge einer Krankheit lernen, wie mit geringem Aufwand die betroffenen Hautpartie abgedeckt werden kann. Wichtig ist der interdisziplinäre Charakter - wir erhalten Zuweisungen seitens der ORL-Klinik, der Klinik für Kieferchirurgie, der Klinik für Wiederherstellungschirurgie des USZ sowie von niedergelassenen Ärzten.
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| Team «Lichtabteilung» bei der Arbeit. |
Allergiestation PD Dr. Barbara Ballmer-Weber übernahm die Leitung des Epikutantestlabors. Die bereits enge Zusammenarbeit mit der Allergiestation wurde weiter vertieft.
Neu führt die Allergiestation bei Insektengiftallergien die Einleitungsphase der Immuntherapie mittels Ultrarush erfolgreich auf ambulanter Basis durch. Diese patientenfreundliche und gleichzeitig kostensparende neue Modalität ermöglichte annähernd eine Verdoppelung der Behandlungen.
Dermatohistopathologie Nachdem PD Dr. Werner Kempf, unser langjähriger Leiter der Dermatohisto-pathologie, die Klinik verlassen hatte, übernahm Oberarzt Dr. Leo Schärer die Leitung. Innerhalb kurzer Zeit hatte er sich sehr gut eingearbeitet, so dass die Professionalität des Labors gewährleistet werden konnte. Dies ist insofern von grosser Bedeutung, als es sich hier um einen stark umworbenen Markt handelt.
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| Dr. Leo Schärer am Mikoskop. |
Projekte innerhalb klinischer Tätigkeit
«Raum-Teilung» mit dem Zentrum für Klinische Forschung Wegen der allgemeinen Raumknappheit, erklärte sich die Dermatologische Klinik bereit, drei Zimmer dem Zentrum für Klinische Forschung zur flexiblen Raumnutzung zu überlassen. Dies führte in der Dermatologischen Klinik zu einer Reduktion der Bettenzahl im stationären und teilstationären Bereich und verlangte von der Klinik organisatorische Flexibilität. So musste z.B. eine Bestrahlungseinheit von der Tagesklinik in die Lichtabteilung verlegt werden, damit Raum für einen neuen ambulanten Behandlungsplatz geschaffen werden konnte.
Melanom-Board In der Dermatoonkologie etablierte die Klinik eine gemeinsame Diskussions-plattform mit der Klinik für Nuklearmedizin. Das Melanom-Board wurde spezifisch für Patienten mit fortgeschrittenen Melanomen eingerichtet. Im Rahmen dieses Melanom-Boards werden die Ergebnisse des neuen bildgebenden Verfahrens (PET/Computertomographie Fusion) besprochen und die therapeutischen Optionen diskutiert.
Fehlermeldesystem CIRS Auf der Abteilung D führten wir per 1. August das Fehlermeldesystem nach dem Vorbild «Critical Incidence Reporting System» (CIRS) ein. In der Vorbereitungs-phase konstituierte sich das Komitee (Kerstin Nagel, Jeanette Schmid, Dr. sc. nat. Francesca Giuliani von der Qualitätskommission USZ und PD Dr. Jürg Hafner, LA) zur Organisation der Abläufe und Formulierung eines Arbeitsreglements. Dabei konnten wir von den bestehenden Erfahrungen der Abteilung Hämatologie profitieren und wurden durch die direkte Betreuung von Dr. Francesca Giuliani massgeblich unterstützt. Die ersten sechs Anwendungs-Monate brachten sehr wertvolle und teilweise unerwartete Einsichten in fehlerbegünstigende Rahmen-bedingungen und Arbeitsabläufe. Daraus leitete das Komitee- resp. das Team der Abteilung eine ganze Reihe von Massnahmen und Weisungen ab und setzte diese im Alltag um. Das Fehlermeldesystem bietet ein sehr geeignetes Instrument, um Schwachpunkte in den Arbeitsabläufen in sachlicher Weise aufzudecken und kooperativ zwischen Pflege und Ärzten zielführende Lösungen auszuarbeiten.
Forschung
Unsere Klinik versucht, die sogenannte «Translational Research» zu etablieren. Dabei geht es um die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse der Grundlagenforschung wie Immunologie und Molekularbiologie auf aktuelle medizinische Probleme. Erzielte Fortschritte sollen in eine verbesserte medizinische Versorgung der betroffenen Patienten münden. So können mit diesen Methoden z.B. neue prognostische Parameter identifiziert werden, die zu einer prognose-orientierten Nachsorge oder in anderen Fällen auch zu pathophysiologisch orientierten therapeutischen Ansätze führen. Eine qualitativ hochstehende «Translational Research» ist sehr aufwändig. Sie verlangt auf der einen Seite ein breites Verständnis der Grundlagenwissenschaften und auf der anderen Seite genaue Kenntnisse der klinischen Probleme. Sie läuft in einem sehr dynamischen, sozialen und legislativen Umfeld ab. Die Rahmenbedingungen ändern rasch, so dass ständig neue Herausforderungen, auch im administrativen Bereich, auftreten. Erfreulicherweise erkannten in den letzten Jahren mehrere Institutionen, wie z.B. die Schweizer Krebsliga die grundlegende Bedeutung dieses Forschungsbereiches und beginnen, auch Forschungsprojekte der «Translational Research» zu fördern. «Translational Research» ist ein interaktiver interdisziplinärer Ansatz, der mit anspruchsvollen intellektuellen und kommunikativen Aufgaben verbunden ist.
Lehre
Im Zuge der Reform des Medizinstudiums werden im nächsten Jahr die theoretischen Kenntnisse zum Gebiet der Dermatologie in einem Blockkurs vermittelt werden. In Ergänzung zur Vorlesung und zum bisherigen praktischen Gruppenunterricht im 6. Studienjahr bietet das Studium einen ersten einführenden Untersuchungskurs schon im 4. Studienjahr an. Vorgesehen ist, neben Themen aus der Dermatologie und Allergologie eingebettet in Vorlesungszyklen anderer Disziplinen (Innere Medizin, Pädiatrie etc.) zu unterrichten. Damit die Klinik diesem höheren zeitlichen und personellen Aufwand für Lehre und Ausbildung gerecht wird, ist beabsichtigt, niedergelassene Kollegen etwa für praktische Kurse stärker einzubinden. Im Rahmen des virtuellen Campus Schweiz (VCS) und der Virtuellen Ausbildungsplattform Medizin (VAM) ist das E-Learning-Programm DOIT (Dermatology Online with Interactive Technology) im Unterricht der Schweizer Universitäten integriert. Inzwischen steht für die Westschweiz und für einen internationalen Einsatz auch eine französische und englische Version für Studenten weltweit zur Verfügung (SWISDOM).
Fort- und Weiterbildung
Für die Weiterbildung für Assistentinnen und Assistenten richtete die Klinik nach Rücksprache mit den Vertretern der Assistenten neu eine abteilungsdefinierte Weiterbildung ein. Einmal wöchentlich trifft sich der zuständige Abteilungsleiter mit den ihm bzw. ihr zugeteilten Assistenten zu einer problemorientierten interaktiven Fortbildung. Diese Form wird von den Assistenten vor allem wegen der Praxisnähe und dem hohen Informationsgehalt geschätzt.
Für die Fortbildung der niedergelassene Kollegen führten wir eine Vielzahl von einstündigen und sechs grossen mehrstündigen Fortbildungen zu den Themen «Haut und Darm/Gastroenterologie», «Allergie Aktuell VII; Urtikaria: Management in der Praxis», «Psychosomatik und somatopsychische Aspekte der Haut», «Eosinophile im Jahr 2004», «Narben», «Ekzeme/Protein-Kontakt-Dermatitis», und «Melanozytäre Naevi und Melanom» durch. Bei jeder dieser Veranstaltungen verzeichneten wir jeweils zwischen 150 und 300 niedergelassene Kollegen.
Weiter organisierte die Klinik fünf Workshops für die neu zugelassene photodynamische Therapie (PDT), wobei es um die praktische Anwendung und praxisnahe Vermittlung dieser neuen Therapieoption ging. Zahlreiche niedergelassene Kollegen besuchten diese Workshops. Besonders positiv bewertet wurde der offene Gedankenaustausch in der Kleingruppe.
Kongresse und Symposien
Im Juli 2004 richtete die Dermatologische Klinik einen grossen internationalen Kongress über Hautkrebserkrankungen aus. An dieser Veranstaltung, die in den Räumlichkeiten der ETH stattfand, nahmen mehr als 600 Teilnehmer aus 33 Ländern teil. Auf höchstem Niveau diskutierten Experten die Fortschritte in Pathogenese, in Prävention und Therapie maligner Hauterkrankungen und stellten neueste therapeutische Ansätze vor.
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| International Skin Cancer Conference 2004. |
Öffentlichkeitsarbeit
Tag der offenen Tür Unter dem Motto «Allergisch - (k)ein Grund zum Verzweifeln» stellte sich die Allergiestation am 7. Mai 2004 anlässlich eines Tags der Offenen Tür der Öffentlichkeit vor. Ziel war es aufzuzeigen, dass umfassend informierte und eigenverantwortliche Patientinnen und Patienten mit ihrer Allergie meist gut zu Gange kommen. Mit grossem Engagement führten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Besucher durch einen spannenden und vielseitigen Parcours - von den Diagnostik-Laboratorien, zu Hinweisen wie Allergene zu meiden sind, bis zur Schilderung der Behandlungen. Der Aufwand hatte sich gelohnt, fanden sich doch über 500 Interessierte ein, was sich für alle Beteiligten als sehr motivierend auswirkte. Der Anlass gipfelte in einem rege besuchten Podiumsgespräch moderiert von Daniela Biedermann/SF DRS. Freundlicherweise standen nebst unserer Leitung der Allergiestation auch unsere engsten ärztlichen Ansprechpartner aus der ORL-Klinik und Pneumologie Rede und Antwort. So gelang es, eindrücklich den interdisziplinären Charakter der Arbeit im USZ darzustellen.
Medienorientierung Am 3. Juni informierte die Klinik die Presse über das neue bei uns angesiedelte Atelier für dermatologisches Make-Up/Camouflage (s. Abschnitt «Dienstleistungen»). Auch hier konnten wir auf die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den Partnern aus anderen Abteilungen zählen: Gemeinsam mit ärztlichen Vertretern der Kieferchirurgie und der ORL-Klinik stellten wir den Medien Patienten vor, für die eine Camouflage angezeigt ist. Der breite Rücklauf an Medienmitteilungen bestätigte uns das Potenzial der neuen Dienstleistung.
Skin Cancer Conference Anlässlich der International Skin Cancer Conference führten wir in zwei Medien-Roundtable ausführliche Gespräche mit zahlreichen Journalisten. Diese Öffentlichkeitsarbeit schlug sich nieder in über 30 Beiträgen in namhaften, auch internationalen, Printmedien sowie in den wichtigsten nationalen elektronischen Medien.
Informationsbroschüren für Patienten Im Jahr 2003 entschied sich die Klinik, über die wichtigsten Krankheitsbilder klinikeigene Broschüren zu gestalten. Dies mit dem Ziel, Patienten unabhängig und objektiv über ihre Krankheit zu informieren. Die bereits im Vorjahr erstellten Broschüren über Hautkrebs und Basaliom ergänzten wir im Laufe des Jahres 2004 mit drei neuen Versionen über «Neurodermitis», «Psoriasis» und «Melanom». Eine weitere Broschüre über aktinische Keratosen ist in Arbeit. Auch niedergelassenen Haut- und Hausärzten stellen wir die Broschüren fürs Wartezimmer zur Verfügung; diesen Service nehmen einige unserer Zuweiser rege in Anspruch.
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| Informationsbroschüren für Patienten. |
Pflegedienst Walter Keller, Leitung Pflege
Bettenstationen Per 1. September legten wir die beiden Abteilungen Derm EI und Derm E II zusammen. Anna G. Dudek, bis anhin für die Abteilung EII zuständig, übernahm als Abteilungsleiterin die Gesamtleitung der Etage E. Das Nachtwacheteam wurde auf den 1. Oktober aufgeteilt und in den bestehenden Abteilungen E und D integriert.
Im Stock Derm D führte die Klinik das Fehlermanagement ein. Dr. Francesca Giuliani (Qualitätskoordinatorin) unterstützte die Abteilung bei der Einführung. Am 15. Juli fand für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dermatologie eine Kick-off Veranstaltung statt. s. auch Abschnitt «Projekte innerhalb klinischer Tätigkeiten».
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| «Auf Station». |
Tagesklinik In der Tagesklinik ist die Nachfrage nach wie vor gross und die personellen Ressourcen sind knapp. Zugunsten der stationären Patientenbetreuung musste die Pflegeleitung Prioritäten treffen. Bei entsprechenden personellen Ressourcen könnten wieder mehr Patientinnen und Patienten in der Tagesklinik aufgenommen werden.
Am 19. Oktober integrierte die Klinikleitung die Sprechstunde für immunsupprimierte Patienten in die Abteilung E, wobei die Patientenbetreuung, insbesondere die Administration, das Pflegeteam der Tagesklinik zeitlich stark beansprucht.
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| «Salben-Behandlung auf der Tagesklinik». |
Durch Extraaufwand bei der Organisation von Studienpatienten konnten die sich ergebenden Probleme gelöst werden. Ob es sinnvoll und effizient ist, eine Study Nurse für Koordination der Betreuung einzustellen, wird sich im nächsten Jahr abzeichnen.
Badeabteilung Die Anzahl der Medizinischen Teilbäder und der «Scabiestherapien» nahm zu, wobei insgesamt die Anzahl der Anwendungen in der Badeabteilung rückläufig ist.
Poliklinik Die Einzel-Leistungserfassung unter Tarmed und die Fotodokumentation mit der Digitalkamera läuft gut. Um die Qualität und Effizienz in der täglichen Pflege von Patientinnen und Patienten mit Ulzera crurum zu verbessern, arbeitet die Poliklinik eng und gut mit der Wundberatung des USZ unter der Leitung von Claudia Preisig zusammen.
Durch die kontinuierliche Weiterbildung konnte das Fachwissen der Pflegenden auf dem neusten Stand gehalten werden.
Die Unterlagen über Kompressionstherapie und Zinkleimverband wurden von der Pflege zusammen mit PD Dr. med. Jürg Hafner erarbeitet. Sie sind im Intranet unter Pflegerichtlinien für das Team jederzeit abrufbar. Die administrative Arbeit nahm stark zu; die Verbandszimmer sind gut ausgelastet und oft überlastet.
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| Anmeldung. |
Allergiestation Dank einer Supervision stärkte sich der Teamgeist und die Motivation in eine sehr befriedigende Richtung.
Henk Lauvenberg, Abteilungsleiter der Allergiestation, nahm im September an der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie in Aachen teil.
Operative Eingriffsräume Die Leistungserfassung von ambulanten Patienten mittels Tarmed ist einwandfrei. Die gute Zusammenarbeit im Team und die Zufriedenheit der Patienten waren für das ganze Team eine schöne Erfahrung.
An manchen Tagen gibt es zuwenig, an anderen Tagen zuviel Arbeit für das Pflegeteam. Der optimierte Einsatzplan des zuständigen Oberarztes wird sich im folgenden Jahr zum Positiven auswirken.
Lichtabteilung Für das kleine Team in der Lichtabteilung war das Jahr 2004 ein Jahr der Veränderung in personeller und organisatorischer Hinsicht. Viel Geduld, Verständnis und Aufrichtigkeit, vor allem aber Toleranz wurde dem 4-köpfigen Team abverlangt. Das positive Feedback und die gute Zusammenarbeit mit allen wird geschätzt. Die engen Arbeitsverhältnisse erschweren den Tagesablauf. Eine Überprüfung der Raumverhältnisse ist vorgesehen.
Fortbildung Pflege Die Fortbildung und die Pflegeentwicklung werden in der neuen Form der drei bestehenden Arbeitsgruppen von Barbara Steffen (Pflegeexpertin HöFa 2) und Frank Sommerfeld (HöFa 2 in Ausbildung) und den Abteilungsleiterinnen weitergeführt.
- AG für dermatoonkologische Belange
- AG Hautveränderungen mit den Schwerpunkten: Neurodermitis, Psoriasis und Juckreiz.
- AG Wundbehandlung, die sich speziell mit dem Ulcus cruris und der dazu gehörenden Problematik befasst.
Dank der umsichtigen Organisation von Herrn Sommerfeld hielten Ärzte der Dermatologischen Klinik zu den Themen der jeweiligen Arbeitsgruppen Weiterbildungen. Die Veranstaltungen stiessen bei den Pflegemitarbeitern der Dermatologie auf ein sehr positives Echo.
Zur Stärkung der Pflegekompetenz begann auch in diesem Jahr eine Pflegefachfrau mit dem HöFa 1 Kurs für Palliativ-Pflege. Im November nahmen vier Mitarbeiterinnen am europäischen ESNN-Kongress für Pflegepersonal in Florenz teil.
Personelles
Im Jahr 2004 wurde PD Dr. Barbara Ballmer-Weber zur Leitenden Ärztin a.i., Dr. Günther Hofbauer, Dr. Leo Schärer, Dr. Severin Läuchli und Dr. Jivko Kamarchev zu Oberärzten ernannt.
Sieben unserer Assistenzärzte/-ärztinnen absolvierten erfolgreich die Facharztprüfung FMH für Dermatologie/Venerologie und ein Assistenzarzt sowie ein Leitender Arzt a.i. bestanden die Facharztprüfung FMH für Allergologie/Immunologie.
Auszeichnungen
Die Schweizerische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (SGDV) verlieh an ihrer Jahresversammlung vom 29. Oktober in Basel den Roche-Pharma-Preis an Dr. Mirjana Urosevic für ihre hervorragende Forschungsarbeit in der Dermatologie.
PD Dr. med. Peter Schmid-Grendelmeier, Leiter der Allergiestation, und PD PhD Udo Döbbeling, Molekularbiologe, wurden habilitiert für Dermatologie und Venerologie bzw. für experimentelle Dermatologie. Zur Erforschung epidermaler Stammzellen sprach die Kommission für Forschungskredite der Universität Zürich Dr. Antonio Cozzio einen Betrag von Fr. 100000 zu.
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Eckdaten | |
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Medizinisches Angebot Komplette dermatologische und venerologische ambulante Versorgung einschliesslich:
- Allergologie
- Phlebologie
- Dermato-Onkologie
- Andrologie
- Berufsdermatologie
- Trichologie
- Laser-,
Röntgen-, Foto-, Kryo-, fotodynamische und operative Therapie
- ästhetische Dermatologie
- teilstationäre Behandlung, stationäre Behandlung
- Dermatohistologie mit Melanom- und Lymphomreferenzzentrum
- Diagnostik bei Geschlechtskrankheiten
- Atelier für dermatologisches Make-Up/Camouflage.
Forschungs-Schwerpunkte Allergologische Diagnostik und Therapie. Molekularbiologie, Immunpathogenese und Immuntherapie von Hauttumoren, vor allem des Melanoms und der kutanen Lymphome, Immunpathogenese der Psoriasis.
Anzahl Mitarbeitende: 174 (inklusive Teilzeit-Mitarbeitende) | |
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Anna Dudek Stationsleiterin |
Walter Keller Leiter Pflege |
Dr. med. Leo Schärer Oberarzt Leiter Dermatopathologie |
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Elisabeth Oberholzer Labor Dermatopathologie |
Liisa Wechsler-Savinainen Abteilungsleiterin Pflege Poliklinik |
Prof. Dr. med. Reinhard Dummer Leitender Arzt |
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Dr. med. Günther Hofbauer Oberarzt |
Catherine Frey-Blanc Klinikmanagerin |
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| Veronica Feroce und Khünsang Khampa; Chefsekretariat. |
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