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Klinik für Gynäkologie
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Prof. Dr. med. Daniel Fink Klinikdirektor | Am 31. August 2004 wurde Prof. Urs Haller emeritiert und im Rahmen eines Abschiedssymposiums mit internationalen Referenten am 4.11.2004 gebührend verabschiedet. Prof. Daniel Fink konnte nahtlos am 1. September 2004 seine Nachfolge antreten. Zeitgleich fand die Renovation des Operationstraktes ihren Abschluss. Ebenso wurde das Instrumentarium für die laparoskopischen Eingriffe mit der Anschaffung der Endo-Eye-Optiken verfeinert. Dies erlaubt, neben den bisherigen Schwerpunkten gynäkologische Onkologie und Senologie (Brustzentrum), eine weitere Schwerpunktbildung in minimal-invasiver Chirurgie. Das Akkreditierungsverfahren des Brustzentrums durch die Europäische Kommission EUSOMA (European Society of Mastology) setzte sich fort und wird aller Voraussicht nach Anfangs 2005 zur ersten EUSOMA-Zertifizierung in Europa führen. Im Berichtsjahr fand auch die Renovation der gynäkologischen Poliklinik ihren Abschluss. Damit können die diversen Spezialsprechstunden in einer patientenfreundlichen Umgebung gehalten werden. Die Fortbildungsveranstaltungen wurden weiterhin über Teleconferencing live nach Aarau, Basel, Bellinzona, Brig, Meran, St. Gallen, Sursee, Thun und Winterthur übertragen sowie auch über das Internet angeboten.
Klinische Tätigkeit Prof. Dr. Daniel Fink
Das Jahr 2004 war für die Klinik für Gynäkologie ein ereignisreiches Jahr und brachte viele Veränderungen und Herausforderungen mit sich. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bedanken. Im Namen der Klinik wünsche ich Prof. Urs Haller für seinen wohl verdienten Ruhestand alles Gute, Musse, weiterhin Originalität und insbesondere eine gute Gesundheit.
Dienstleistungen Klinik Prof. Dr. Daniel Fink; PD Dr. Mathias Fehr, LA; Dr. Stephanie von Orelli, LA
Brustzentrum In der Abklärung und Therapie von Patientinnen mit Brustkrebs bestehen internationale Bestrebungen, die Qualität der Versorgung durch die Bildung von Brustzentren zu steigern. Die European Society of Mastology (EUSOMA) publizierte als erste interdisziplinäre Organisation Qualitätskriterien und Mindestanforderungen für ein Brustzentrum. Nicht zuletzt auch auf Druck der Krankenkassen wurden seit Juli 2003 in Deutschland 50 Brustzentren nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie zertifiziert. Die Klinik für Gynäkologie überschritt 2004 die von der EUSOMA für ein Brustzentrum geforderte Mindestanzahl an neu diagnostizierten Mammakarzinompatientinnen pro Jahr und leitete unverzüglich das Zertifizierungsverfahren ein. Da dieses das erste Akkreditierungsverfahren der EUSOMA europaweit ist, dauert es über ein Jahr, bis das Zertifizierungsverfahren abgeschlossen ist. Die Qualitätsziele sind sehr hoch gesteckt und betreffen sämtliche involvierten Disziplinen wie die Radiologie, Pathologie und Pflege. Sie werden in einem Jahr anlässlich eines Audit erneut überprüft. Aller Voraussicht nach wird diese Akkreditierung Anfangs 2005 abgeschlossen sein.
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| Das Brustzentrum. |
Minimal-invasive Chirurgie Laparoskopische Operationen wurden bereits in den 80er Jahren in der Gynäkologie eingeführt. Heute gelten die laparoskopische Therapie der Extrauteringravidität sowie der benignen Adnextumore als Standardverfahren. In den letzten Jahren hat sich auch die laparoskopische Hysterektomie durchgesetzt und verdrängt zunehmend die abdominale Gebärmutterentfernung. Das Instrumentarium für die laparoskopischen Eingriffe wurde gleichzeitig erweitert und verfeinert. Die neuste Entwicklung ist eine Kamera an der Spitze der Laparoskopie-Optik (Endo-Eye), welche dank Autofokussierung ungleich schärfere Bilder erzeugt als die herkömmlichen Stab-Optiken mit einer ausserhalb der Bauchhöhle angebrachten Kamera.
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| Kamera an der Spitze der Laparoskopie-Optik (Endo-Eye). |
Im Rahmen des Umbaus unseres Operationstraktes hatten wir die Gelegenheit, die an der Decke angebrachten Laparoskopietürme und Deckenmonitore mit dieser neuen Technologie auszustatten.
So ist es uns nun möglich, jeden intraoperativen Befund in höchster Qualität digital fotodokumentiert oder mittels digitalem Video festzuhalten. Die digitalen Bilder werden in der klinikinternen Bilddatenbank archiviert und können am Rapport, Tumorboard oder während dem postoperativen Patientengespräch von jedem Computer in der Klinik abgerufen und demonstriert werden. Dank optimalem Ausbildungsbildmaterial, verbesserter Optik und ergonomischen Deckenmonitoren ist die Ausbildung unserer Assistenzärztinnen und -ärzte in der Technik der laparoskopischen Hysterektomie ein realistisches Ziel geworden.
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| Die an der Decke angebrachten Laparoskopietürme und Deckenmonitore erlauben ein ergonomisches Arbeiten. |
Gynäkologische Poliklinik Dr. Judit Pók, LA, Dept. Frauenheilkunde
Nach einer längeren Planungsphase und der Prüfung verschiedener Varianten wurde die Renovation der gesamten Frauenpoliklinik an die Hand genommen und im Jahre 2004 praktisch abgeschlossen. Die Auffrischung hat ausser den Malerarbeiten auch dem Mobiliar gegolten, so dass nun die Räume der Poliklinik heller und dem Zeitgeist entsprechend moderner in Erscheinung treten. Im Rahmen dieser Massnahmen wurden auch die Untersuchungsstühle und die ältesten Kolposkope ersetzt. Während der Renovation erfolgte die Neugliederung der Poliklinik mit der Umverteilung der Untersuchungsräume, was zu einer Vereinfachung der Arbeitsabläufe geführt hat. Nach wie vor sind jedoch die drei ambulanten Bereiche der Gynäkologie, Geburtshilfe und Endokrinologie auf einer Etage vereint. Die renovierte und neu gestaltete Frauenpoliklinik wurde 2004 an einem «Tag der offenen Tür» der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
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| Moderne Untersuchungszimmer in der gynäkologischen Poliklinik. |
Projekte innerhalb der klinischen Tätigkeit Um den Kriterien eines EUSOMA-zertifizierten Brustzentrums zu genügen, bedarf es einer detailliert geführten Datenbank. Der Gold-Standard der Qualitätsmessung ist die Outcome-Messung mit Erfassung der intramammären Rezidive nach brusterhaltender Operation, der Rate an axillären Rezidiven nach Sentinel-Lymphknotenbiopsie und Axilladissektion, der Thoraxwandrezidive und dem Gesamtüberleben. Erfahrungsgemäss dauert es jedoch häufig Jahre, bis diese Ereignisse eintreten, weshalb unsere neu entwickelte Datenbank retrospektiv die Daten aller Brustkrebspatientinnen seit 1992 erfasst. Um die Qualität der Versorgung kurzfristiger überwachen zu können, werden neben den Outcome-Parametern jetzt auch prospektiv die Surrogat-Marker erfasst. Solche Surrogat-Marker sind zum Beispiel: Prozentsatz der Tumoroperationen mit tumorfreien Resektaträndern, Anzahl der benötigten Narkosen bis zum Abschluss der chirurgischen Therapie und die durchschnittliche Anzahl entfernter axillärer Lymphknoten bei axillärer Lymphonodektomie. Das Ziel ist es, dass durch regelmässige interne und externe Audits die Behandlungsresultate im Brustzentrum und im Bereich der Gynäkologischen Onkologie auf höchstem internationalem Niveau gehalten werden können.
Forschung
Klinische Forschung PD Dr. Daniele Perucchini, OA
Immer mehr Frauen brechen in den letzten Jahren das Tabu des «stillen Leidens» und suchen kompetente Hilfe. Abklärung und Beratung von Frauen mit Blasen- und Beckenbodenbeschwerden haben aus Tradition einen wichtigen Stellenwert an unserer Klinik. Neben der Beratung und Abklärung dieser Patientinnen in der Urodynamischen Sprechstunde wurden dieses Jahr erneut die konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten erweitert. Als neue Operationstechnik wurde 1999 das so genannte «Tension free vaginal Tape» (TVT) an unserer Klinik eingeführt. Varianten der Operation, zum Beispiel ein alternativer Operationszugang durch das Foramen obturatum, werden bei ausgewählten Situationen angewendet und deren Resultate gesammelt. An einem sehr gut besuchten Symposium mit Live-Operationen konnten die verschiedenen Kontinenzoperationen von Experten demonstriert und diskutiert werden.
Neue medikamentöse Therapiemöglichkeiten der Belastungsinkontinenz mit Duloxetin wurden im Rahmen einer Phase-III-Studie im klinischen Alltag geprüft. Bei der so genannten Belastungsinkontinenz kommt es zum Abgang von Urin bei körperlicher Tätigkeit, aber auch beim Husten oder Niesen. Es wird geschätzt, dass in der Schweiz über 400000 Frauen an diesem Krankheitsbild leiden. Dieses Medikament eröffnet Frauen, welche nicht operiert werden können - oder wollen - neue therapeutische Optionen. Wir konnten dokumentieren, dass für ein ausgewähltes Patientinnenkollektiv das neue Medikament klar eine hilfreiche Alternative darstellt, wenn andere konservative Massnahmen ausgeschöpft sind, eine operative Therapie nicht erwünscht ist oder ein chirurgischer Eingriff erfolglos war.
Bei Patientinnen, welche an einer überaktiven Blase leiden, hat sich die Injektion von Botulinum-A-Toxin als sehr hilfreich erwiesen. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie konnten die ersten guten Erfahrungen auch im längeren Verlauf bestätigt werden. Damit entwickelt sich diese Therapie an unserer Klinik zu einem weiteren wichtigen «Pfeiler» der Behandlung der überaktiven Blase.
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| Mikroskopisches Bild aus dem Diaphragma urogenitale einer 77-jährigen Frau. Die Biopsie wurde entnommen zur qualitativen und quantitativen Beckenbodenanalyse. |
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie, der Klinik für Viszeralchirurgie und der Physiotherapie wurde gepflegt und intensiviert. Unsere Klinik nimmt neu an einem interdisziplinären Kolloquium für komplexe Fälle teil («KIDS-POP»-Treffen - Kontinenz Inkontinenz DefäkationsStörungen - Pelvic Organ Prolaps). Dabei werden die Fälle von Patientinnen mit komplexer Beckenbodensymptomatik gemeinsam mit Physiotherapeutinnen, Gastroenterologen, Chirurgen und Radiologen mit dem Ziel einer optimierten Therapie diskutiert.
Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Anatomie der Universität Zürich wurde im Jahre 2004 weiter intensiviert mit der Absicht, einerseits das Verständnis der Beckenboden-Anatomie zu fördern und damit die Ausbildung der Assistentinnen und Assistenten in der Weiterbildung zu verbessern und anderseits um Grundlagenforschung am Beckenboden in enger Zusammenarbeit mit den Anatomen durchzuführen. In einem Projekt haben wir uns mit der Morphometrie des Diaphragma urogenitale beschäftigt.
Grundlagenforschung Prof. Dr. rer. nat. Heinrich Walt, Leiter Forschung; Dr. phil. II André Fedier, stv. Leiter Forschung
Durch die Forschungsaktivitäten im Bereich der Grundlagenforschung konnten wir sowohl Fortschritte in den laufenden Forschungsprojekten erzielen, als auch neue Forschungsvorhaben angehen. Die Analyse von Resistenzmechanismen in der Gynäkologischen Onkologie, die Pathobiologie von Zilien und die Photodynamische Medizin bilden dabei die Schwerpunkte unserer Forschungsaktivitäten.
Resistenzmechanismen in der Gynäkologischen Onkologie Einer der Schwerpunkte im Bereich «Resistenzmechanismen in der Gynäkologischen Onkologie» war der Untersuchung der Auswirkungen von Mutationen in Genen, welche DNA-Reparaturprozesse steuern, auf die Sensitivität gegenüber Chemotherapeutika in Tumorzellen gewidmet. Von besonderem Interesse sind Prozesse wie DNA Mismatch Repair (MMR) und die Reparatur von DNA-Doppelstrangbrüchen. Durch unsere Studien konnten Chemotherapeutika identifiziert werden, welche in MMR-defizienten Zellen mit einem Resistenzphänotyp einhergehen, oder welche in ATM- oder BRCA1-defizienten Zellen mit einem Hypersensitivitätsphänotyp assoziiert sind. Im Rahmen einer Dissertation wurde der Effekt von MMR-Mutationen auf die Wirksamkeit einer neuen liposomalen Formulierung von Cisplatin untersucht. Ein von der Hartmann-Müller Stiftung unterstütztes Forschungsprojekt untersucht die Rolle von Claspin in der MMR-vermittelten DNA-Schadensantwort. Claspin könnte ein Faktor sein, welcher die MMR-abhängige Erkennung von DNA-Schädigungen mit der Steuerung des Zellzyklus verbindet. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Suche nach molekularen und pharmakologischen Möglichkeiten zur Umgehung oder Verhinderung von Resistenzen in Tumorzellen. Ziel ist es, mit Hilfe von so genannten «Small Molecule Chemicals» und «RNA interference» die Sensitivität von resistenten Tumorzellen positiv zu beeinflussen, d.h. die Resistenz solcher Zellen aufzuheben. Mögliche Zielkandidaten sind u.a. die Akt/Protein Kinase B (Akt/PKB) und das Heat Shock Protein 90 (HSP90), welche beide in Tumoren oft (über-)aktiviert sind. Ein entsprechendes dreijähriges Forschungsprojekt (The role of Akt/PKB and HSP90 in modulating DNA mismatch repair-dependent drug sensitivity in tumor cells; SNF-Nr. 31-105300/1) wird vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Vom Einsatz von spezifischen Hemmern für Akt/PKB oder HSP90 versprechen wir uns, einerseits eine mögliche Re-sensibilisierung spezifisch von (resistenten) MMR-defizienten Zellen zu finden und andererseits Aufschlüsse zu gewinnen über mögliche Verbindungen zwischen MMR-vermittelter Antwort nach DNA-Schädigungen und Akt/PKB oder HSP90.
Pathobiologie von Zilien Das von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) unterstützte Projekt (Nr. 6146.3) wurde fortgesetzt. Dabei geht es um die Entwicklung eines berührungsfreien und daher weniger invasiven Systems zum Nachweis der Zilienschlagfrequenz. Während sich unsere Partner vom Institut für Angewandte Physik der Universität Bern speziell auf die Entwicklung der Hardware konzentrierten, war unsere Aktivität der primären Kultivierung von zilientragenden Epithelien aus dem Respirationstrakt gewidmet. Als wichtiges Zwischenziel werden die mit dem traditionellen Gerät (Videomikroskopie) gewonnen Zilienschlagfrequenz-Daten mit denjenigen des neu entwickelten berührungsfreien Messsystems verglichen.
Photodynamische Medizin Aus früheren Untersuchungen haben wir gelernt, dass oral angewendete Aminolävulinsäure, welche die Synthese von Protoporphyrin IX (Pp IX) stimuliert, zusammen mit Johanniskrautextrakt (einem Antidepressivum, das die lichtaktive Komponente Hyperizin enthält) zu starker Phototoxizität der Patientin führt. Mittels humanen, endometrialen Adenokarzinomzellen wurden in der Berichtsperiode in vitro Versuche unternommen, um die Hintergründe dieses biologischen Verhaltens zu erforschen. Erste Resultate zeigen, dass möglicherweise PpIX und Hyperizin voneinander unabhängig ihren phototoxischen Effekt erzeugen.
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| Osteosarkomzellen (Knochentumor) mit hell fluoreszierendem Farbstoff (Photosensibilisator) im Zytoplasma. |
Photodynamische Karzinomtherapie bei Tierpatienten In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Frau Prof. B. Kaser-Hotz vom Institut für Veterinärmedizin wurde die photodynamische Behandlung von Tierpatienten, besonders Katzen mit Plattenepithelkarzinomen im Gesichtsbereich, weiter etabliert. Eine Zusammenfassung dieser Arbeit wurde im Rahmen der Jahresversammlung der Union Schweizerischer Gesellschaften für Experimentelle Biologie, am 27. Februar 2004 in Fribourg mit dem Preis für das beste Poster ausgezeichnet.
Entwicklung eines flexiblen textilen Lichtverteilers für die photodynamische Therapie. Die neuartige Bauweise dieses stoffähnlichen und leuchtfähigen Gebildes erlaubt den Einsatz der photodynamischen Therapie auch bei topographisch schwierigen Oberflächen (z.B. Hautfalten, Erhebungen, Vertiefungen). Dieses Projekt wird von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI, Nr. 6298.1) unterstützt und der Lichtverteiler wurde bereits mehrfach präklinisch angewendet. Wir bereiten derzeit einen ersten Einsatz in der Klinik vor.
Lehre VAM (Virtuelle Ausbildungsplattform Medizin) GYN Dr. Hans-Christoph Maag, E-Learning Beauftragter
Im Umfeld der Veränderungen der Universitätsbudgets lief Ende 2003 die ICT-Förderung der Universität für GYNÄKOLOGIE ONLINE (VAMGyn) aus und die Medizinische Fakultät Zürich konnte kein finanzielles Engagement eingehen. Die Produktion von E-Learning für Medizinstudierende war angesichts solcher Sparmassnahmen in Frage gestellt und musste an anderen Lehrstühlen der Fakultät als Folge eingestellt werden. Stimuliert durch den Staatsexamensjahrgang 2004, welcher GYNÄKOLOGIE ONLINE als «durchdachtes Konzept mit Vorbildcharakter» beurteilte, das «aus der effizienten Vorbereitung aufs Staatsexamen nicht mehr wegzudenken ist», wurde das zweiköpfige VAMGyn-Produktionsteam im ersten Halbjahr 2004 durch Drittmittel finanziert und weiter beschäftigt. Nur so konnte die Kontinuität der Lehre für den Staatsexamensjahrgang 2004 aufrechterhalten werden. Bis im Sommer 2004 wurden die gynäkologischen Fachinhalte vervollständigt und die bestehenden Themen aktualisiert.
E-Learning hat im Unterricht der Gynäkologie seit mehreren Jahren seinen festen Platz - komplementär zu den Präsenzveranstaltungen. «Blended learning» in den Vorlesungen des 3. und 6. Studienjahres setzte interaktive Akzente durch den Einsatz der Neuen Medien und die klinisch kommentierten Fallbeispiele anhand von Videoclips und Direkt- bzw. Live-Übertragungen aus dem Operationssaal. Während der Vorlesung konnten die Studierenden die ausgedruckte Version der Online-Skripte nutzen. Zur Wissensstandskontrolle vor dem Staatsexamen verwendeten die Studierenden weitere Funktionen von GYNÄKOLOGIE ONLINE (Online-Bildgalerien, Online-Übungsaufgaben). Als Ansprechpartner für Anwenderfragen war in allen Gynäkologie-Vorlesungen ein Vertreter des E-Learning Produktionsteams anwesend.
Während des Tutorats im 4. Studienjahr standen den Studierenden Computer zur Verfügung, welche den Zugang zum Internet und der E-Learning-Angebote gewährleisteten. Jede Tutoratsgruppe wurde von Dr. Hans-Christoph Maag im Umgang mit GYNÄKOLOGIE ONLINE beraten und erhielt von der Bibliothekarin Frau Susanne Gaal eine Einführung in die Online-Literatursuche mittels Medline.
Im Juli 2004 nahm das bisherige VAMGyn-Produktionsteam die Arbeit im zweijährigen Swiss Virtual Campus Projekt «EGONE = Elearning Gynaecology, Obstetrics, Neonatology, Endocrinology» auf. Dieses vom Bund finanzierte multizentrische E-Learning Projekt, dessen Leading House die Universität Zürich ist, vereint nun alle Teilbereiche der Frauenheilkunde. Unter der Leitung von Prof. Urs Haller, der dieses Mandat auch nach seiner Emeritierung weiterführt, entstand ein 16-köpfiges Team von Fachdelegierten der Universitäts-Frauenkliniken Basel, Bern, Lausanne und Zürich zur Erarbeitung eines Fachkonsenses für ein fakultätsübergreifendes E-Learning.
Parallel sicherte das EGONE-Produktionsteam den Betrieb und die Aktualisierung von GYNÄKOLOGIE ONLINE für die Gynäkologie-Vorlesung in Zürich, die seit dem Wintersemester 2004/05 von Prof. Daniel Fink gehalten wird.
Fort- und Weiterbildung Susanne Gaal, Isabel Schmied
Die Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen des Departements Frauenheilkunde finden während des Semesters jeweils am Donnerstagnachmittag von 15.00-18.00 Uhr statt. 200-300 Ärztinnen und Ärzte aus der Region, der Schweiz und dem nahen Ausland besuchen als Teilnehmer diese Veranstaltungen im Grossen Hörsaal NORD 1 live, während die Seminare gleichzeitig über Teleconferencing an Gynäkologinnen und Gynäkologen in Aarau, Basel, Bellinzona, Brig, Meran, St. Gallen, Sursee, Thun und Winterthur ausgestrahlt und für die Mitglieder der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) im Internet angeboten werden.
Die Klinik für Gynäkologie führte 2004 im Rahmen der Fort- und Weiterbildung folgende Seminare durch:
22.01.04 Management der gynäkologischen Präkanzerosen Fr. PD Dr. med. R. Caduff, Zürich Prof. Dr. med. S. Heinzl, Bruderholz Fr. Dr. med. Z. Varga, Zürich Prof. Dr. med. U. Haller und Mitarbeiter der Klinik
22.04.04 Infektionen in der Gynäkologie Prof. Dr. med. M. Altweg, Zürich PD Dr. med. A. Clad, Freiburg Prof. Dr. med. R. Weber, Zürich Prof. Dr. med. U. Haller und Mitarbeiter der Klinik
13.05.04 Gutartige Brusterkrankungen Prof. Dr. med. R. Brun del Re, Bern Prof. Dr. med. R. A. Steiner, Chur Prof. Dr. med. U. Haller und Mitarbeiter der Klinik
27.05.04 Laser-Anwendungen in der Frauenheilkunde: Die Indikationen Prof. Dr. phil. II M. Frenz, Bern Prof. Dr. phil. II K. König, St. Ingbert PD Dr. med. M. Müller, Bern Dr. med. St. Spörri, Freiburg Prof. Dr. med. R. Zimmermann, Zürich Prof. Dr. med. U. Haller und Mitarbeiter der Klinik
17.06.04 Von der Schuldfrage zur Fehlerkultur in der Medizin Risiken, Fehler und Patientensicherheit (Abschiedsvorlesung) Prof. Dr. med. U. Haller, Zürich
01.07.04 Sterilität in der Schweiz - Erlaubtes und Verbotenes Dr. med. C. Engler, Basel Fr. Dr. med. J. Pók, Zürich Dr. med. F. Uhlmann, Basel Dr. med. P. Villars, Zürich Prof. Dr. med. B. Imthurn und Mitarbeiter der Klinik
21.10.04 Screening Prof. Dr. med. B. Steinmann, Zürich Prof. Dr. med. H. U. Bucher, Zürich Prof. Dr. med. D. Fink, Zürich Prof. Dr. med. B. Imthurn, Zürich Prof. Dr. med. R. Zimmermann, Zürich
04.11.04 Abschiedssymposium von Prof. U. Haller Prof. Dr. med. W. Bär, Zürich Prof. Dr. med. H. Hepp, München Prof. Dr. med. W. Jonat, Kiel Fr. Dr. med. C. Roth, Zürich Prof. Dr. med. R. A. Steiner, Chur Fr. Dr. med. B. von Castelberg, Zürich Prof. Dr. theol. H. Weder, Zürich Prof. Dr. med. D. Fink, Zürich
16.12.04 Jahresschlussfortbildung 2004: Highlights aus den Kliniken Prof. Dr. med. H.U. Bucher, Zürich Prof. Dr. med. D. Fink, Zürich Prof. Dr. med. B. Imthurn, Zürich Prof. Dr. med. R. Zimmermann, Zürich
Folgende Antrittsvorlesungen wurden von Mitarbeitern der Klinik für Gynäkologie in der Aula der Universität Zürich gehalten:
29.03.04 Antrittsvorlesung von Herrn PD Dr. med. René Hornung Behandlung von Krebs durch Kräuter ins richtige Licht gerückt
28.06.04 Antrittsvorlesung von Herrn PD Dr. med. Daniele Perucchini Harninkontinenz und Beckenbodenschwäche der Frau: Hilfe und Hoffnung für ein stilles, häufiges Leiden
Während des Semesters fanden unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. H. Walt regelmässig die interdisziplinären Seminarvorlesungen "Gynäkologische Forschung: Neue Ergebnisse" jeweils dienstags von 17.00 - 17.45 Uhr statt. Sie befassten sich mit aktuellen Themen im Zusammenhang mit der Gynäkologischen Forschung.
13.01.04 Molecular Control of Oocyte to Embryo Transition in Mammals Prof. D. Solter, Max-Planck-Institut für Immunbiologie, Freiburg im Breisgau
20.01.04 Journal Club Dr. L. Bachmann, Horten Zentrum, UniversitätsSpital Zürich
27.01.04 Late Effects in Radiation Oncology: Can we predict? PD Dr. M. Ozsahin, Department of Radiation Oncology, CHUV, Lausanne
06.04.04 Optical Physics Applied to Cancer Detection Dr. M. ODwyer, Department of Physics and Astronomy, University of Glasgow
20.04.04 Photodynamische Detektion des metastasierten Sentinel-Lymphknotens beim Mammakarzinom Dr. Kathrin Frei, Universitäts-Frauenklinik, Inselspital, Bern
27.04.04 Lebensqualität: Patientenorientierte Outcomes Dr. M. Puhan, Horten Zentrum, UniversitätsSpital Zürich
04.05.04 Ductoskopie: Neue Perspektiven für die Frühdiagnostik intraduktaler Neoplasien PD Dr. M. Hünerbein, Klinik für Chirurgie und Chirurgische Onkologie, Charité, Universitätsmedizin Berlin
11.05.04 Tumor-Lymphatic Interactions and Implications for Metastasis Prof. Melody Swartz, Institute for Biological Engineering and Biotechnology, EPFL, Lausanne
18.05.04 Yeast-based Interactive Proteomic Approaches: An Update Prof. I. Stagljar, Functional Genomics, Institute of Vet. Biochemistry and Molecular Biology, University of Zurich-Irchel
25.05.04 und 08.06.04 Probevorträge SGGG-Kongress 2004, Interlaken Mitarbeiter der Klinik für Gynäkologie, UniversitätsSpital Zürich
01.06.04 Fluoreszenzdiagnostik und Photodynamische Therapie in der Dermatologie Dr. R.-M. Szeimies, Klinik für Dermatologie, Universität Regensburg
15.06.04 Von der USZ-Bibliothek zum neuen Medizinischen Lernzentrum der Universität Zürich Frau Anna Schlosser, Leiterin der UniversitätsSpital-Bibliothek Zürich
17.06.04 Offene Tür der Forschungsabteilung Gynäkologie Departement Frauenheilkunde, UniversitätsSpital Zürich
22.06.04 Aktueller Stand und Zuständigkeiten der laufenden klinischen Studien PD Dr. M. Fehr, Klinik für Gynäkologie, UniversitätsSpital Zürich
29.06.04 Mistel-Therapie in der Onkologie Prof. R. Saller, Abteilung Naturheilkunde, UniversitätsSpital Zürich
02.11.04 Gewebechip-Technologie in der gynäkologischen Forschung Prof. H. Moch, Institut für Klinische Pathologie, UniversitätsSpital Zürich
09.11.04 Therapeutic angiogenesis with growth factors and cells Dr. A. Zisch, Klinik für Geburtshilfe, UniversitätsSpital Zürich
16.11.04 Neue Tumorantigene als Targets für Immuntherapien PD Dr. D. Jäger, Klinik und Poliklinik für Onkologie, UniversitätsSpital Zürich
23.11.04 Photodynamische Palliation des Mammakarzinoms - past and future Prof. S. Schmidt, Klinikum der Philipps-Universität Marburg, Marburg und Dr. S. Spaniol, Biolitec AG, Jena
30.11.04 Parallelen zwischen Wundheilung und Krebs am Beispiel des Wachstums- und Differenzierungsfaktors Activin Prof. Sabine Werner, Institut für Zellbiologie, ETH Zürich
07.12.04 Stammzelltherapie bei Harninkontinenz Prof. H. Strasser, Universitäts-Klinik für Urologie, Innsbruck
14.12.04 Genetische Forschung am epithelialen Ovarialkarzinom - Ergebnisse und Eindrücke eines Forschungsaufenthaltes am Garvan Institute of Medical Research, Sydney, Australien Fr. Dr. Viola Heinzelmann-Schwarz, Departement Frauenheilkunde, Klinik für Gynäkologie, UniversitätsSpital Zürich
Kongresse und Symposien Susanne Gaal, Isabel Schmied
Dieses Jahr wurden durch die Klinik für Gynäkologie folgende Kongresse und Tagungen im Grossen Hörsaal NORD 1 organisiert:
26.02. - 28.02.04 Kongress: Gynäkologie Update 2004 - Indikationsqualität in der gynäkologischen Endoskopie - Neue Methoden und Qualitätsstandards in der Senologie - Neue Inkontinenzeingriffe: Stellenwert und Qualitätsstandards Renommierte Referenten aus dem In- und Ausland: u.a. Prof. L. Cataliotti, Florenz; Prof. J. de Leval, Liège; Prof. M. Degueldre, Brüssel; Prof. W. Jonat, Kiel; Prof. J. Keckstein, Villach; Prof. R. Kreienberg, Ulm; Prof. W. Lichtenegger, Berlin Life-Übertragungen operative Gynäkologie 23.03.2004 Tagung: Aus Fehlern wird man klug - Incident Reporting - Risk Management - Kostensenkung 12.06.2004 Symposium: Urogynäkologie - Gynäkourologie In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. D. Hauri, Klinik für Urologie, USZ
Ebenso konnten wir dieses Jahr wieder zusammen mit der Physiotherapie des UniversitätsSpitals zwei voll besuchte Ausbildungskurse für je 20 Physiotherapeutinnen, welche sich auf Beckenboden-Therapie spezialisieren wollen, anbieten und mit Erfolg durchführen (Pelvitrain-Kurse).
Zudem waren unsere Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Gynäkologie mit zahlreichen Beiträgen am Jahreskongress der SGGG vom 24. bis 26. Juni 2004 in Interlaken vertreten.
Öffentlichkeitsarbeit Dr. Judit Pók, LA, Dept. Frauenheilkunde
Im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit wurden verschiedenste Anfragen von Journalisten für die Tagespresse entsprechend der jeweiligen Aktualität beantwortet. Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Gynäkologie stellten sich für Interviews im Radio und Fernsehen zur Verfügung. Ferner wurden für die Öffentlichkeit an verschiedenen Orten Vorträge zu Frauenthemen gehalten.
Klinikmanagement lic.rer.pol. Charlotte Werthemann, Klinikmanagerin
Per Anfang 2004 wurde im gesamten Spital das neue Tarifsystem Tarmed für den ambulanten Bereich eingeführt. Trotz der disziplinierten Erfassung seitens der Ärzte wurde das Controlling der Leistungserfassung zu einem wesentlichen Bestandteil der Arbeiten im Klinikmanagement. Wie schon im Vorjahr hat auch in diesem Jahr die Zahl der Anfragen von Krankenkassen weiter zugenommen. Von allen Berufsgruppen in der Klinik wird dieser Mehraufwand zuverlässig und rasch erledigt.
Der Klinikdirektorenwechsel im Spätsommer 2004 ist auch aus organisatorischer Sicht reibungslos über die Bühne gegangen. Das Geschäftsreglement der Klinik für Gynäkologie wurde aktualisiert und die Klinikleitungssitzungen finden wie bisher einmal pro Woche statt.
Pflegedienst
Stationärer Bereich Margrit Schneebeli, Leiterin Pflege
«Veränderungen, Gewohntes verlassen und offen sein für Neues» könnte als Motto für das vergangene Jahr stehen.
Mit dem Entscheid der Pflegedirektion zur Einführung der Bezugspflege im USZ hat sich die Abteilung P nach den Erfahrungen mit dem Palliativkonzept als eine der Pilotabteilungen in das Projekt eingebracht. Bei Spitaleintritt wird den Patientinnen eine Bezugspflegeperson zugeteilt. Diese plant auf Grund der erhobenen Pflegeanamnese und zusammen mit der Patientin die benötigten Pflegemassnahmen und die Interventionen. Die Pflegefachfrau kann so noch individueller auf die Bedürfnisse der Patientin eingehen und mit ihr die Pflegeinterventionen und auch den Austritt planen. Daraus entsteht ein persönliches Verhältnis zwischen der Patientin und ihrer Pflegefachperson.
Für die Einführung der Bezugspflege mussten Grundlagen und Inhalte für die Abteilung erarbeitet werden. Diese basieren auf den vom Pflegedienst USZ vorgegebenen Rahmenbedingungen. Vor dem Start im Mai 2004 machten sich die diplomierten Pflegefachfrauen der Abteilung P in Schulungen mit den Inhalten und der neuen Verantwortung vertraut.
Die Rückmeldungen der Patientinnen sind positiv und auch die Pflegefachfrauen konnten sich nach anfänglicher Skepsis mit diesem neuen Pflegesystem anfreunden.
In der Führung gab es sowohl für die Mitarbeiterinnen der Abteilung P wie auch für die Wochenklinik Veränderungen. Frau Janine Engler-Weisskopf und Frau Isabella Blum teilen sich die Aufgaben der Abteilungsleiterin in einem sog. Job-Sharing. Die Wochenklinik wurde von Frau Vlasta Hardegger übernommen, die bereits die Privatabteilung im Q leitet.
Der Entscheid der Spitalleitung, die beiden Wochenkliniken Gynäkologie und Urologie zwecks besserer Bettenauslastung zusammenzulegen, löste bei den Pflegenden Unsicherheit und Ängste aus. In vielen Gesprächen konnten Lösungen gefunden werden, so dass kurz vor Weihnachten für alle Mitarbeiterinnen der zukünftige Arbeitsplatz feststand.
Die Mitarbeiterinnen haben die Veränderungen mitgetragen, haben Gewohntes verlassen und sich für Neues geöffnet. Für dieses «Mitgehen und Mitdenken» danke ich ihnen ganz herzlich.
Gynäkologische Poliklinik Susanna Wittek, Leiterin Pflege Geburtshilfe und Poliklinik des Departements Frauenheilkunde
Die im Jahr 2003 geplante und begonnene Renovation der Departements Frauenpoliklinik wurde in den ersten Wochen des Jahres 2004 weitergeführt. Hindernisse im Zusammenhang mit der Renovation haben auch im neuen Jahr die Arbeit der Pflegenden beeinflusst und zum Teil erschwert. So mussten Situationen spontan gelöst werden, bei welchen zum Beispiel das zu beziehende Sprechzimmer noch nicht fertig renoviert war, die notwendigen Möbel noch nicht eingetroffen sind oder die elektronischen Geräte noch nicht betriebsbereit waren.
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Erstaunlich, was sich unter den Deckenplatten versteckt. |
Zügelkisten einpacken, Zügelkisten auspacken. |
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Mit viel Engagement, Kreativität und Geduld sind diese Situationen durch alle beteiligten Personen gelöst worden, so dass der Betrieb auf der Frauenpoliklinik fast reibungslos weiterlaufen konnte. Einige Anpassungen sind jedoch noch pendent. Ende Mai konnten alle an der Renovation beteiligten Personen auf den erfolgreichen Abschluss anstossen.
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Gynäkologische Poliklinik nach der Renovation. |
Neu renovierter Warteraum der Frauenpoliklinik. |
| Die ambulante Arzttarifierung (Tarmed) ist nach einer intensiven Vorbereitungszeit am 1. Januar 2004 gut gestartet. Vorübergehend aufgetretene Schwierigkeiten und Probleme sind erkannt und kontinuierlich gelöst worden.
Das Thema der Tagung für die Pflegefachfrauen war dem Thema der eigenen Gesundheit gewidmet. An einem eintägigen Seminar wurden die Pflegefachfrauen durch die Firma Omida über die theoretischen Hintergründe der Homöopathie geschult. Zum Abschluss des Tages konnten alle Teilnehmerinnen selbst eine homöopathische Potenz herstellen, welche für den privaten Gebrauch benutzt werden konnte.
Ende Jahr sind die Pflegefachfrauen während einer Informationsveranstaltung über die Ausbildung der zukünftigen Lernenden der Grundausbildung, Fachangestellte im Gesundheitswesen (FaGe), informiert worden. Sie werden im Januar des kommenden Jahres ihre Ausbildung auf der Poliklinik des Departements Frauenheilkunde beginnen.
Für die geleistete Arbeit im vergangen Jahr bedanke ich mich bei allen Pflegefachfrauen der gynäkologischen Poliklinik von ganzem Herzen.
Publikationen
Personelles Der Universitätsrat hat Prof. Daniel Fink per 1. September 2004 auf den Lehrstuhl für Gynäkologie mit gleichzeitigem Direktorium der Klinik für Gynäkologie berufen.
PD Dr. Mathias Fehr wurde per 1. Juni 2004 zum Leitenden Arzt und Frau Dr. Stephanie von Orelli per 1. September 2004 zur Leitenden Ärztin befördert.
Frau Dr. Claudia Hutzli wurde per 1. Juni 2004 zur Oberärztin befördert.
Dr. phil. II André Fedier wurde per 1. September 2004 zum Oberassistenten und stellvertretenden Leiter der Forschungsabteilung befördert.
PD Dr. Pius Wyss verliess per 31. Mai 2004 die Klinik für Gynäkologie um eine Praxis zu eröffnen.
Auszeichnungen
Anlässlich der Jahrestagung vom 11. Juni 2004 wurde Prof. Dr. Urs Haller die Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (ÖGGG) verliehen.
Anlässlich der Generalversammlung vom 24. Juni 2004 wurde Prof. Dr. Urs Haller die Ehrenmitgliedschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) verliehen.
Frau Dr. med. Viola Heinzelmann-Schwarz erhielt den diesjährigen Forschungspreis der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) (CHF 20000.-) für ihre wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel: Overexpression of the cell adhesion molecules DDR1, claudin 3 and Ep-CAM in metastatic ovarian epithelium and ovarian cancer. Ziel der Studie war die Identifizierung hochregulierter Gene beim Ovarialkarzinom im Vergleich zum normalen Ovar. Mittels Mikroarray-Technik konnten 271 Kandidaten-Gene identifiziert werden. Diese wurden mit Hilfe einer Datenbank mit 13 publizierten Studien verglichen. 69 Gene konnten identifiziert werden, die innerhalb dieser 14 unabhängigen Mikroarray-Studien statistisch signifikant waren. Viele der identifizierten Gene sind in die Kommunikation epithelialer Zellen involviert, wovon Ep-CAM, Claudin 3 und DDR1 mittels Immunohistochemie in 158 Tumoren und 12 normalen Ovarien untersucht und ihre Expression mit bekannten Genen wie CA125 verglichen wurden. Es zeigte sich eine Hochregulierung aller 3 Gene bereits im metaplastischen Epithel von Inklusionszysten sowie in allen Tumorstadien.
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| Urkunde des SGG-Preises 2004. |
Im Rahmen der Jahresversammlung der Union Schweizerischer Gesellschaften für Experimentelle Biologie, am 27. Februar 2004 in Fribourg wurde Julia Buchholz mit dem Preis für das beste Poster ausgezeichnet.
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Eckdaten | |
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Stationär Stationäre Austritte Operative Eingriffe Pflegetage Aufenthaltsdauer/Tag |
2004 2466 3897 12352 5.4 |
2003 2310 3645 12103 5.4 |
Ambulante Notfälle Notfälle Tag Notfälle Nacht/Wochenende auf der Station P Notfälle Total |
1047 2405 3452
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1012 2590 3602
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Ambulante Konsultationen Poliklinik/amb. Sprechstunde/Spezialsprechstunden Tagestherapie Brustzentrum Konsultationen Total |
14600 2090 199 16889
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14894 1876 202 16972
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Gesamtotal |
22807 |
22884 |
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Forschungsschwerpunkte
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Margrit Schneebeli Leiterin Pflege* |
lic.rer.pol. Charlotte Werthemann Klinikmanagerin* |
Susanna Wittek Leiterin Pflege Poliklinik Departement |
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PD Dr. med. Mathias Fehr Leitender Arzt |
Dr. med. Judit Pók Leitende Ärztin Poliklinik |
Dr. med. Stephanie von Orelli Leitende Ärztin |
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Prof. Dr. rer. nat. Heinrich Walt Leiter Forschung |
Dr. phil. II André Fedier stv. Leiter Forschung |
PD Dr. med. Daniele Perucchini Oberarzt |
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PD Dr. med. René Hornung Oberarzt |
Dr. med. Claudia Hutzli Oberärztin |
Dr. med. Christina Schlatter Oberärztin |
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Dr. med. Christoph Schneider Oberarzt |
Dr. med. Stéphane Welti Oberarzt |
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* Klinikleitung |
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