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Zahlen und Fakten
Dept. für Innere Medizin
Abteilung Nephrologie

Nephrologie


Prof. Dr. med.
Rudolf P. Wüthrich
Abteilungsleiter
Mit der Neubesetzung des Lehrstuhls für Nephrologie an der Universität Zürich per 1.1.2004 konnte die Abteilung Nephrologie des UniversitätsSpitals Zürich neu gestaltet werden. Im Namen der Neubesetzung dieser Professur konnte die Nephrologie personell wie auch bezüglich ihrer Infrastruktur ausgebaut werden. Es wurde zusätzlich eine neue Leitende Arztstelle geschaffen. Die Dialysestation konnte um zwei zusätzliche Behandlungsplätze erweitert werden. Entsprechend wurden auch zusätzliche Pflegestellen für die Dialysestation geschaffen. Ein neues Ultraschallgerät, zusätzliche Dialyse- und Informatikgeräte konnten angeschafft werden, so dass die Abteilung bezüglich apparativer Ausstattung zur Zeit auf dem neusten Stand ist. Dank der personellen Erweiterung sind die Behandlungszahlen der Abteilung Nephrologie im letzten Jahr auch entsprechend gestiegen.


Klinische Tätigkeit

Die wichtigste klinische Tätigkeit der Abteilung Nephrologie beinhaltet die Nachsorge von Patienten nach Nierentransplantation, sowie die Dialysetätigkeit im stationären und im ambulanten Bereich. Wegen den ausgezeichneten Transplantationsfrequenzen im letzten Jahr konnten überdurchschnittlich viele zusätzliche Konsultationen bei Patienten nach Nierentransplantation durchgeführt werden. Es ist eine Leistungssteigerung von 10% bei der Zahl der ambulanten
Konsultationen aufzuweisen. Die Zahl der externen Zuweisungen ist ebenfalls angestiegen im Berichtsjahr.

Dank den baulichen Verbesserungen und der personellen Erweiterung im Bereich der Hämodialysestation konnte die Behandlung von komplexen stationären Patienten, wie auch vieler ambulanter Patienten wesentlich verbessert werden. Im Verlaufe des Jahres 2004 wurde neu auch die Lipidapherese räumlich der Hämodialysestation zugeteilt. Erfreulich war auch der stetige Anstieg der Konsultationen für Patienten mit Peritonealdialyse.

Der Konsiliardienst hatte ebenfalls eine rege Tätigkeit. Nebst der gemeinsamen stationären Betreuung von frisch nierentransplantierten Patienten hat die Abteilung Nephrologie auf verschiedensten Kliniken des Universitätsspitals wichtige konsiliarische Dienste geleistet. Dank des neuen Ultraschallgerätes konnte die Zahl der Nierenbiopsien auch erhöht werden.

Das Leistungsangebot des Urinlabors wurde im Berichtsjahr redimensioniert. Es wird zur Zeit nur noch die nephrologische Urinsediment-Diagnostik angeboten. Die früher durchgeführten klinischen Chemieuntersuchungen werden nun vollumfänglich im Institut für klinische Chemie durchgeführt.

Ende Jahr wurde vom Regierungsrat ein Baukredit von Fr. 3’550’000.- bewilligt um die gesamte Abteilung Nephrologie, inklusive Dialysestation, im Jahr 2005 vom OST A-Trakt in den WEST B-Trakt zu verlegen. Dadurch sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sich die Abteilung Nephrologie bezüglich der Qualität der Infrastruktur auf ein neues Niveau begeben kann.


Lehre, Fort- und Weiterbildung

Alle ärztlichen Mitarbeiter der Abteilung Nephrologie waren in zahlreichen Aus-, Weiter- und Forbildungsveranstaltungen aktiv beteiligt. Zahlreiche internationale Experten wurden für state-of-the art-Vorträge eingeladen. Abteilungsintern wurden verschiedene Weiterbildungs-Kolloquien für FMH-Anwärter eingeführt, so die zweimal wöchentlich stattfindende Vorstellung von Problemfällen, die strukturierte Assistenten-Weiterbildung und die Diskussion von neuen Artikeln.


Forschung

Von der Abteilung Nephrologie werden zahlreiche klinische Studien im Bereich der Transplantationsmedizin und des chronischen Nierenversagens betreut. Die mit den grossen Multizenter-Studien verbundene administrative Arbeit war sehr intensiv und musste personell und auch räumlich neu organisiert werden.

Die Laborforschung wurde vollumfänglich an das Physiologische Institut der Universität Zürich-Irchel verlagert, wo für die Abteilung Nephrologie ein grosses nephrologisches Forschungslabor neu eingerichtet werden konnte. Dort werden zur Zeit 3 verschiedene Projekte, welche durch Drittmittel des Schweizerischen Nationalfonds unterstützt werden, bearbeitet. Es ist geplant, dass am Universitätsspital ein zusätzlicher Raum für die klinische Laborforschung im Rahmen des ZKF zur Verfügung gestellt wird.


Personelles

Per 1.1.2004 wurde die Professur für Nephrologie an der Universität Zürich neu besetzt mit Herrn Prof. Dr. Rudolf P. Wüthrich, welcher gleichzeitig die Leitung der Abteilung Nephrologie übernommen hat. Die neu geschaffene Leitende Arztstelle wurde mit Herrn Prof. Dr. Hans-Peter Marti besetzt. Nach Weggang von Dr. Marco Miozzari, Oberarzt i.V., ist Dr. Andreas Serra als neuer Oberarzt zum ärztlichen Team gestossen.


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