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Patienten- und Personalbibliothek

Patienten- und Personalbibliothek

Kathrin Hofer
Leiterin
Patienten- und Personalbibliothek

Auch im vergangenen Jahr erhielten wir Bibliothekarinnen viel Lob von Patienten im Zusammenhang mit unserer «fahrenden» Bibliothek. Diese USZ-Dienstleistung wurde sehr geschätzt. Unser aktuelles, sauber aufbereitetes Medienangebot, das Fachwissen und der soziale Spürsinn der Bibliothekarinnen haben uns viel Lob eingetragen. Immer und immer wieder fanden wir neue Wege, um möglichst viele bettlägrige Menschen auf unsere Patientenbibliothek aufmerksam zu machen. Vermehrt stimmten wir unser Angebot auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Patientinnen und Patienten ab.


Auch von Seiten des Personals haben wir viel Zustimmung und Lob für unser Medienangebot und unsere bibliothekarische Tätigkeit erhalten.
Die Schliessung der Patienten- und Personalbibliothek OST G 28 hatte für die Mitarbeiterinnen und -arbeiter der Kernzone grosse Veränderungen in der Gewohnheit der Buchausleihe zur Folge. Für die Leitung der Patienten- und Personalbibliothek war und ist es immer noch wichtig, diese Schliessung möglichst gut - und den Anschluss an die NORD Bibliothek für das ohnehin schon stark geforderte Pflegepersonal möglichst einfach zu organisieren. So wurden verschiedene Dienste im internen Angebot des USZ sehr wichtig. Auch unser im Intranet aufgeschalteter Buchkatalog http://patientenbibliothek.usz.ch/ erwies sich bald als sehr gute Investition.
Unschätzbare Dienste leisteten diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns auf lesefreudige Patienten und Patientinnen speziell aufmerksam machten, oder den kranken Menschen auf die Besuche der fahrenden Bibliothek hinwiesen.

Personelles

Leider ging Ende Januar 2004 die Leiterin der Patienten- und Personalbibliothek USZ, Ursula Binder, in Pension und mit ihr ein grosses bibliothekarisches Wissen. Wir vermissen unsere einfühlsame Kollegin sehr.

Am 1.2.04 übernahm Kathrin Hofer die Gesamtleitung der Bibliothek.

Vereinbarung
Zwischen dem UniversitätsSpital Zürich und der Stiftung Bibliomedia Schweiz in Solothurn wurde im November 2004 eine Vereinbarung betreffend der Patienten- und Personalbibliothek unterzeichnet.

Zahlen und Erklärungen

Ausleihen
Laut Mediotheksverwaltung wurden 2004 gesamthaft 11’330 ausgeliehene Medien registriert. Dazu kommen noch ca. 1’000 nicht registrierte. Es konnten beim Rückerfassen des Medienbestandes aus finanziellen und organisatorischen Gründen nicht alle fremdsprachigen Bücher in das Bibliotheksprogramm aufgenommen werden. Ausgeliehen werden diese dennoch.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde in der Patientenausleihe ein leichter Rückgang festgestellt. Beim Personal hingegen sind die Ausleihen im gleichen Zeitraum gestiegen.

Ausgeschiede Medien: 1’213 Total
Der Schliessung der Patienten- und Personalbibliothek OST G 28 am 1. Dezember 2004 gingen grosse Aufräumarbeiten voraus. Die Hauptaufgabe der Leiterin bestand darin, den Buchbestand so stark zu reduzieren, dass er im Lagerraum OST V 101 wieder Platz fand. Deshalb wurden sehr viele alte und beinahe ungelesene Bücher ausgeschieden. Die ausgemusterten Bücher aus Kunst und Kultur wurden im Antiquariat angepriesen und verkauft; so fanden sie wieder Aufnahme bei kunstinteressierten Menschen. 

Neu aufgenommene Medien: 538 Total
      
Öffentlichkeitsarbeit

In der Personalzeitschrift PULS fanden unsere Angebote, Mitteilungen und  Buchbesprechungen immer einen guten Platz, so dass die Gewissheit bestand, dass unsere Informationen gelesen werden konnten.

Am 6. Juni 2004 informierte die Leiterin der Patienten- und Personalbibliothek ihre Kolleginnen der Patientenbibliothek Zollikerberg über das eigene Bibliotheksprogramm hier am USZ und das hier gültige Betriebssystem.

Am 9. September 2004 gab die Leiterin sechs Schülern und Schülerinnen der Informations- und Dokumentationsklasse aus Schaffhausen (Stadtbibliothek Schaffhausen) einen Einblick in das besondere Betriebssystem unserer Spitalbibliothek. Die Jugendlichen mussten anschliessend ihren interessant gestalteten Bericht  einer Bewertungskommission von Bibliothekarinnen in der Zentralbibliothek vorstellen.

Weiterbildung

8. März 2004  
Kurs im Bezirksspital Affoltern zum Thema
Alltag der Spitalbibliothekarin - Umgang mit schwierigen Situationen
Referentin: Annina Hess-Cabalzar
Organisation: Zürcher Arbeitsgruppe Spitalbibliotheken ZAS

15. November 2004 
Buchbesprechungsabend in der Buchhandlung Obergass Bücher in Winterthur
Organisation: Zürcher Arbeitsgruppe Spitalbibliotheken ZAS

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