Editorial
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Dr. Christiane Roth Spitaldirektorin |
Das Jahr 2004 stand nicht nur im Zeichen der planmässig erwarteten Aufgaben, es gab auch viele unerwartete Ereignisse, die das Spital bewegten und mich, die Spitalleitung und viele Mitarbeitende forderten. Eines der aufreibendsten Ereignisse war sicherlich die missglückte Herztransplantation im Frühjahr. Die nachfolgende, öffentlich geführte Diskussion um die Spitzenmedizin sowie die Position des UniversitätsSpitals Zürich war sehr intensiv. Mehrfach mussten in kurzfristig anberaumten Sitzungen neue Strategien für das Krisenmanagement diskutiert und entschieden werden. Viele dieser Krisensitzungen haben in meinem Büro stattgefunden. Wichtig war für mich in dieser Zeit, dass die Umgebung, in der viele dieser wichtigen Entscheidungen getroffen wurden, nicht nur funktionell ist, sondern auch emotionell stimmte. Die Bilder in meinem Büro haben mich durch dieses turbulente Jahr begleitet und mir Lebensfreude in schwierigen Stunden geschenkt. Sie illustrieren deshalb den diesjährigen Jahresbericht. Zum einen, weil schwierige Situationen in einem emotional unterstützenden Umfeld besser gemeistert werden können, zum anderen weil Krisen immer auch Chance und Hoffnung bedeuten. Dafür, dass diese Prozesse stattfinden konnten sowie für die wertvolle Unterstützung im vergangenen Jahr bedanke ich mich herzlich.