Breadcrumb Navigation

COPD: Atemanalyse bei exazerbierter COPD

In einer vorgängigen Studie konnten wir zeigen, dass sich die Ausatemluft von Patienten mit häufigen akuten Verschlechterungen der Atembeschwerden und des Hustens (COPD-Exazerbationen) von denen mit weniger häufigeren akuten Zustandsverschlechterungen (COPD-Exazerbation) unterscheidet.

Ziel der Studie

Mittels Massenspektrometrie möchten wir versuchen verschiedene Moleküle zu identifizieren und zu bestimmen, wie sich diese Moleküle während und nach einer Exazerbation verändern. Diese Untersuchung soll wichtige Erkenntnisse zum weiteren Verständnis der COPD liefern und dazu beitragen, durch Bestimmung von Atemmolekülmustern zukünftig besser auf Exazerbationen reagieren zu können und neue Ansätze für eine medikamentöse Therapie zu finden.

Wer kann teilnehmen?

Alle Personen mit einer akuten, diagnostizierten COPD-Exazerbation.

Ablauf

Die Ausatemluft wird mittels eines Massenspektrometers analysiert. Hierfür blasen die Probanden mehrmals sanft in ein Massenspektrometer. Vorgängig erfolgt ein Screening, welches der Abklärung der Eignung für die Studienteilnahme dient (Krankengeschichte, kurzer Fragebogen und ev. Lungenfunktion). Die erste Messung findet während einer COPD-Exazerbation und die zweite Messung ca. 8 Wochen danach, während stabilem Zustand, statt.

Kontakt

Klinik für Pneumologie
Prof. Dr. med. Malcolm Kohler
Universitätsspital Zürich
Rämistrasse 100
8091 Zürich

Tel. +41 44 255 37 46

Behandelnder Fachbereich

Klinik für Pneumologie