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Burnout: Studie zum Effekt von Burnout auf die kardiovaskuläre Gesundheit bei Ärzten

Untersuchung der kardiovaskulären Gesundheit mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und CT (Computertomographie) bei männlichen Ärzten mit/ohne Burnout.

Allgemeine Informationen zum Projekt

Dieses Projekt ist organisiert durch: Prof. Dr. med. Roland von Känel (Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik) und PD Dr. med. Aju Pazhenkottil (Klinik für Nuklearmedizin und Kardiologie) und findet am Universitätsspital Zürich statt. Die Dauer des Projekts beträgt drei Jahre (Januar 2019 bis Dezember 2021). Dieses Projekt wird so durchgeführt, wie es die Gesetze in der Schweiz vorschreiben. Die zuständige Ethikkommission hat dieses Projekt geprüft und bewilligt.

Ziel des Projekts

Das Projekt zielt darauf ab, bei Ärzten mit und ohne Burnout am Universitätsspital Zürich mittels Positionen-Emissions-Tomographie (PET), einer Computer-Tomographie (CT) sowie verschiedenen Biomarkern und einem mentalen Stresstest das kardiovaskuläre und kardiometabolische Risiko zu bestimmen. Die Ergebnisse können wertvolle Hinweise und Ansatzpunkte für die Früherkennung von Durchblutungsstörungen des Herzens bei chronischem Stress liefern. Konkret könnten Ärzte mit Burnout beispielsweise frühzeitig aufgeklärt und im Aufbau von präventiven Strategien von gesundheitsfördernden Massnahmen unterstützt werden. Bisher gibt es keine Studie, die spezifisch Ärzte hinsichtlich ihrer koronaren Gesundheit untersucht hat, welche an einem Burnout erkrankt sind.

Auswahl

  1. Männliche Ärzte, die unter einem arbeitsbezogenen Burnout leiden
  2. Männliche gesunde Ärzte

Als teilnehmende Person müssen zudem folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Beruf: Arzt
  • Alter zwischen 28 und 65 Jahre
  • Seit mind. 5 Jahren Nichtraucher
  • Seit mind. 6 Monaten Stress am Arbeitsplatz und eine ungewöhnliche Erschöpfung
  • Ausschlusskriterien: bestehende Herzkrankheit, Hypercholesterinämie, Diabetes (Typ I oder II), Hypertonie,systolischer und/oder diastolischer Blutdruck >160/100 mmHg, Body Mass Index >35 kg/m2, Alkoholkonsum ≥ 4 Standarddrinkstäglich, Medikamente zur Cholesterinsenkung oder Blutdrucksenkung oder gegen Zuckerkrankheit, Allergie gegen Adenosinoder Kontrastmittel sowie eine ernsthafte schwere Erkrankung.

Ablauf

Zunächst wird anhand eines 20-minütigen Telefoninterviews abgeklärt, ob die Interessenten an der Studie teilnehmen können. Danach wird ein Termin für die Untersuchung festgelegt. Am festgelegten Termin findet im Universitätsspital Zürich in der Klinik für Nuklearmedizin die PET- Untersuchung des Herzens statt, zusammen mit einer Blutentnahme zur Bestimmung kardiometabolischer Risikofaktoren. Anschliessend erhalten die Probanden ein leichtes Frühstück. Danach wird ein psychologischer Stresstest durchgeführt, bei dem regelmässig die Cortisolwerte im Speichel, der Blutdruck, die Herzrate und kardiovaskuläre Biomarker gemessen werden. Danach werden mehrere psychometrische Fragebögen ausgefüllt. Zum Schluss werden die Probanden nochmals zur Klinik für Nuklearmedizin begleitet und erhalten dort eine CT- Untersuchung. Nach der gesamten Untersuchung erhalten die Probanden eine Gutschrift für ein Mittagessen. Die Untersuchung dauert insgesamt ca. 5 Stunden. Nach 1 und 3 Jahren werden die Probanden schriftlich kontaktiert und füllen nochmals Fragebögen (15-20 Minuten) über Ihren psychischen und körperlichen Gesundheitszustand, ihre Lebensqualität und über etwaig aufgetretene gesundheitliche Ereignisse aus.

Projektleitung

Roland von Känel, Prof. Dr. med.

Klinikdirektor, Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik

Spezialgebiete: Stress, Stressbiologie und Stressfolgekrankheiten, Weltweit hochrangiger Experte für "Psychologischer Stress", Psychokardiologie
Tel. +41 44 255 52 51

Aju Paul Pazhenkottil, PD Dr. med.

Oberarzt meV, Klinik für Nuklearmedizin
Oberarzt, Klinik für Kardiologie
Oberarzt, Herzzentrum
Oberarzt, Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik

Spezialgebiete: Kardiale Bildgebung, Echokardiographie, Psychokardiologie
Tel. +41 44 255 39 50

Kontaktinformationen

Dr. phil. Mary Princip

Tel. +41 44 255 52 52

Behandelnder Fachbereich

Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik