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Einfluss der Beziehungsqualität auf die Verarbeitung von Emotionen bei Menschen mit und ohne belastenden Kindheitserfahrungen

Die Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik des Universitätsspitals Zürich (USZ) untersucht in einer wissenschaftlichen Studie, wie sich die Beziehungsqualität auf die Verarbeitung von Emotionen auswirkt und welche Rolle dabei belastende Erfahrungen in der Kindheit spielen. Die Ergebnisse könnten Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Therapien liefern.

Ablauf und Zeitaufwand

Sie erhalten die Studieninformationen per E-Mail. In einem Telefongespräch (ca. 15 min.) beantworten wir Ihnen allfällige Fragen/Unklarheiten und klären gemeinsam mit Ihnen ab, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Die Studie besteht aus drei Teilen

  • Untersuchung 1: Sie füllen Fragebögen zu Ihrer Kindheit sowie zu traumatischen Erfahrungen aus und beantworten Fragen zu psychischen Belastungen. (am USZ, ca. 2 Stunden)
  • Untersuchung 2: Sie füllen von zuhause aus Fragebögen (z.B. zu Ihrer Stimmung) aus. (ca. 30 min.)
  • Untersuchung 3: Sie bearbeiten Aufgaben zum Erkennen von Emotionen in Gesichtsausdrücken, während wir Ihre Atmung, die Herzaktivität und die Aktivität eines Gesichtsmuskels messen. Zusätzlich werden Sie eine kurze Übung zur Vorstellungskraft (=Imaginationsübung) absolvieren. (am USZ, ca. 2,5 Stunden).

Voraussetzungen zur Teilnahme

Sie haben eine enge Bezugsperson (z.B. Partnerin oder Partner, Schwester oder Bruder, Freund oder Freundin, usw.) auf welche folgende Aussage zutrifft:

“Die Bezugsperson ist jede Person, auf die Sie sich immer verlassen können, von der Sie am meisten Unterstützung erhalten und von der Sie nicht getrennt sein möchten.”

Es können zwei Gruppen von Personen teilnehmen:

  1. Personen, welche keine belastenden Kindheitserfahrungen (z.B. Missbrauch, Vernachlässigung) gemacht haben
  2. Personen, welche in der Kindheit belastende Ereignisse erlebt haben (z.B. die Eltern kümmerten sich nicht um einen; körperliche, sexuelle oder emotionale Gewalt, usw.)

Falls Sie zudem

  • zwischen 18 und 65 Jahren alt
  • keine Probleme im Umgang mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten haben
  • nicht schwanger sind
  • keine Hörprobleme haben und nicht Träger eines Hörgerätes sind
  • eine normale (oder durch eine Brille oder Kontaktlinsen korrigierte) Sehfähigkeit haben

kommen Sie für eine Teilnahme in Frage.

Entschädigung

Für Ihre Teilnahme erhalten Sie CHF 20.– pro Stunde.

Datenschutz

Ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Falls Sie nach der Kontaktaufnahme entscheiden, nicht teilzunehmen, werden alle Ihre Daten unverzüglich gelöscht.

Leitung

Sind Sie interessiert? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Universitätsspital Zürich
Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik
Prof. Dr. Monique Pfaltz
Studienleitung
Haldenbachstrasse 18
8091 Zürich

Tel. +41 79 238 76 93

Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Studie können wir Ihnen keine psychotherapeutische Behandlung oder Beratung anbieten. Bei Bedarf können wir Ihnen weiterhelfen, indem wir Ihnen Kontakte für einen Therapieplatz vermitteln.

Behandelnder Fachbereich

Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik