Das USZ der Zukunft wird konkret

Das Architekturbüro Christ & Gantenbein hat den Architekturwettbewerb USZ Kernareal gewonnen, der in Form eines Studienauftrags durchgeführt worden ist. Das Siegerprojekt hat die hohen Anforderungen vollumfänglich erfüllt und das Beurteilungsgremium restlos überzeugt. Zwischen dem 9. Januar und 8. Februar 2019 werden das Siegerprojekt sowie die Lösungen der weiteren sechs Planerteams in einer öffentlich zugänglichen Ausstellung gezeigt. Für Interessierte werden Führungen angeboten.

​Gärten, Höfe, Terrassen und Verbindungswege, die zum Verweilen einladen: Das von den Architekten Christ & Gantenbein entworfene Ensemble bietet vielfältige Räume, in denen sich Menschen wohl fühlen können. In der ersten Etappe besteht der Neubau aus zwei Gebäuden, die später durch drei zusätzliche ergänzt werden.

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Blick vom Park aus gesehen. Die historischen Bauten und die Neubauten stehen im Dialog mit einander, bleiben in ihrem architektonischen Ausdruck jedoch eigenständig.

Stimmige Gebäudeproportionen
Die Masse der Baukörper unterschreitet den möglichen Rahmen des Gestaltungsplans deutlich. Sie ist angemessen im Verhältnis zu den historischen Bestandsbauten und zu den angrenzenden Nachbarsbauten. Durch die ähnliche Gebäudehöhe erzeugt das zum Spitalgarten vorgerückte Kopfgebäude an der Gloriastrasse ein sinnvolles Gegenüber zum bestehenden Bettenhaus.

Die architektonische Erscheinung der Neubauten ist wesentlich geprägt durch die Freistellung der tragenden Stützen, welche den Fassaden eine Filigranität und räumliche Tiefe verleihen. Diese Fassadengestaltung versteht sich als Antwort auf die bestehenden Bauten von Häfeli Moser Steiger. Die historischen Bauten und die Neubauten stehen im Dialog, bleiben aber in ihrem architektonischen Ausdruck eigenständig.

Einfach zu durchqueren
Die Freiräume zwischen den Häusern ermöglichen es, das Spitalareal einfach zu durchqueren und zu den anderen Institutionen zu gelangen. Das neue Spital bietet interessante Orte, um sich zu begegnen – zum Beispiel Lounges in den Verbindungsstücken zwischen den Häusern, Grünräume und Cafés.

Dass die Gebäude auf einem gemeinsamen Sockel zu liegen kommen, bietet für den Spitalbetrieb Vorteile. Die Architektur ermöglicht attraktive Arbeitsplätze und helle Patientenzimmer. Diese sind mit Holz ausgekleidet, was eine angenehme natürliche Atmosphäre schafft und einen gewollten Kontrast zu den Hightech-Geräten im Spital setzt.

Beurteilungsgremium restlos überzeugt
Das Projekt (mehr Informationen dazu im Dossier «bauliche Gesamterneuerung») hat das Beurteilungsgremium auf der ganzen Linie überzeugt, weil es vorbildlich die komplexe Aufgabe erfüllt, ein in Betrieb stehendes Spital für Versorgung, Forschung und Lehre zu planen. Dabei galt es nicht nur die funktionalen und betrieblichen Anforderungen der modernen Medizin zu berücksichtigen. Die Planer waren ebenso gefordert, auf die bestehenden historischen Bauten Rücksicht zu nehmen und einen attraktiven Stadtraum zu schaffen.

Ausstellung im Trakt NORD2
Im Eingangsbereich des Trakts NORD2 an der Frauenklinikstrasse 24 sind zwischen dem 9. Januar und dem 8. Februar 2019 die Arbeiten aller sieben Planerteams ausgestellt, die am zweistufigen Studienauftrag teilgenommen haben. Der Fokus liegt auf dem Siegerprojekt der Architekten Christ & Gantenbein. Öffnungszeiten: 9. Januar bis 8. Februar 2019, Mo – So, 6 bis 20 Uhr.

USZ-Fachpersonen führen Interessierte durch die Ausstellung:
• Samstag, 19.1.2019 / 10.30 – 11.30 Uhr
• Samstag, 26.1.2019 / 10.30 – 11.30 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

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Die Pflegezimmer sind mit Holz ausgekleidet und bieten eine angenehme Atmosphäre.






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Das künftige USZ-Spitalareal lässt sich einfach durchqueren und bietet attraktive öffentliche Räume






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