Durch ein angepasstes Verhalten und medikamentöse Behandlung lässt sich heutzutage gut mit dieser Störung des körpereigenen Stoffwechsels umgehen.
Medikamentöse Behandlung
Der Schwerpunkt der AATM-Behandlung liegt auf der Linderung der Symptome mit Bronchodilatatoren (Medikament, das die Atemwege erweitert) oder entzündungshemmenden Medikamenten. Für bestimmte Patientinnen und Patienten mit schwerem AATM gibt es auch die Möglichkeit einer Substitutionstherapie, bei der das fehlende AAT-Protein regelmässig über eine Infusion verabreicht wird.
Lebensstilanpassungen
Betroffene können auch einiges selbst im Alltag tun, um ihre Beschwerden zu lindern:
- Rauchfreies Leben: Verzichten Sie vollständig auf das Rauchen und meiden Sie Passivrauch.
- Luftqualität: Stellen Sie sicher, dass Sie in einer Umgebung mit guter Luftqualität leben. Vermeiden Sie Staub, Abgase und andere Schadstoffe.
- Bewegung im Freien: Integrieren Sie regelmässige körperliche Aktivitäten an der frischen Luft in Ihren Alltag.
- Gewichtsmanagement: Halten Sie ein gesundes Körpergewicht, um Ihre allgemeine Gesundheit zu unterstützen.
- Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung, die Ihr Immunsystem stärkt.
- Infektionsschutz: Vermeiden Sie Erkältungskrankheiten und lassen Sie sich gegen Grippe und Pneumokokken impfen.
- Stressreduktion: Minimieren Sie psychischen, sozialen und beruflichen Stress, um Ihr Wohlbefinden zu fördern.
Die Expertinnen und Experten des USZ unterstützen Sie auch bei Anpassungen des Lebensstil, um für Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse die beste Behandlung zu garantieren. Betroffene erhalten ausserdem Unterstützung durch die Patientenorganisation „Alpha-1„.