Die FICUS-Studie (Family Support Intervention in Intensive Care Units) erforscht die Wirksamkeit eines Familien-Unterstützungsprogramms auf die Qualität der Versorgung, das familiale Krankheitsmanagement und die psychische Gesundheit von Angehörigen schwer erkrankter oder verunfallter Personen.
Die multizentrische Studie wurde von Prof. Dr. Rahel Naef, Zentrum Klinische Pflegewissenschaft geleitet und unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Institut für Intensivmedizin am USZ umgesetzt.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Unterstützungsprogramm wirksam ist: Es führt zu einer leicht erhöhten allgemeinen Zufriedenheit der Angehörigen mit der Versorgung und Betreuung als Familie auf Intensivstationen und einer höheren Zufriedenheit mit der Beteiligung in Entscheidungsprozessen. Familien, welche dieses Unterstützungsprogramm erhalten haben, erfuhren eine deutlich verbesserte Kommunikationsqualität und Unterstützung im Umgang mit der Situation als Familie.
Gerne teilen wir die Publikation von Prof. Rahel Naef et al. mit Ihnen.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.ficus.uzh.ch
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