Auch nach dreissig Jahren im Beruf ist Andrea noch fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten der Radiologie. Am USZ hat sie den richtigen Ort gefunden, um mit neuester Technologie zur Spitzenmedizin beizutragen.
Warum sollte man die Ausbildung zur Radiologiefachperson am USZ machen?
Wir bieten unseren Studierenden eine lebendige Lernumgebung mit guter Betreuung und viel Austausch mit ihren Mitstudierenden. Sie bekommen Einblicke in alle Facetten der Radiologie, arbeiten mit der neuesten Technologie, sehen ein breites Spektrum an Spezialfällen, die es an anderen Orten nicht gibt – und das alles unter einem Dach. Dafür kommen auch Studierende von anderen Spitälern zu uns ins Praktikum.
Du selbst bist extra aus Deutschland in die Schweiz zurückgekehrt, um am USZ zu arbeiten.
Ja. Ich war bereits 2001 am USZ. Schon damals gab es hier die neuesten Bestrahlungstechnologien. Da mein Mann beruflich ein spannendes Projekt erhielt, zog ich zurück nach Deutschland. So richtig konnte ich mich dort aber nicht mehr mit dem Gesundheitswesen identifizieren und wollte wieder zurück ans USZ. Dafür bin ich zuerst gependelt und habe 1,5 Jahre eine Fernbeziehung geführt. Die Rückkehr nach Zürich und an das USZ war eine der klügsten Entscheidungen meines Lebens. Hier arbeite ich mit den Besten zusammen und trage meinen Teil zur Spitzenmedizin bei.
Du begleitest unsere Studierenden als Bildungsverantwortliche. Was macht dir daran besonders Spass?
Die facettenreichen Persönlichkeiten der Studierenden kennenzulernen, ihre unterschiedlichen Lernstile zu erkennen und sie individuell zu fördern. Es ist sehr bereichernd, sie auf ihrem Weg zu kompetenten, reflektierten Radiologiefachpersonen zu begleiten und nach drei Jahren Ausbildung zu sehen, wie sie sich entwickelt haben.
Du bist schon seit 30 Jahren in der Radiologie tätig. Was hat deine Faszination über all die Jahre erhalten?
Unser Fachbereich steht nie still. Es gibt immer bessere Geräte mit genauerer Bildgebung und gezielterer Strahlendosis. Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten und unser Beruf bleibt dadurch spannend. Auch mein Alltag ist sehr vielseitig. Ich wechsle, zum Teil täglich, innerhalb von Computertomographie zu Röntgen oder Magnetresonanztomographie. Die Bereiche Diagnostik, Nuklear- und Strahlentherapie sind komplett verschieden und einzigartig. Da ich als Radiologiefachperson in allen Fachrichtungen ausgebildet bin können wir überall arbeiten. Mir wird nie langweilig.
Was wünschst du dir für die Zukunft der Radiologie?
Dass der Beruf Radiologiefachperson sichtbarer wird und unsere fundierte Ausbildung bekannter. Dass unser Beitrag zur Gesundheit der Patientinnen und Patienten, sei es durch Technologie oder die empathische Betreuung, mehr Gewicht erhält. Und dass wir weiterhin innovative Technologien nutzen, wie beispielsweise künstliche Intelligenz, um die Patientinnen und Patienten noch besser behandeln zu können .