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Aktuelle Situation am USZ zu den Patientinnen und Patienten aus Crans-Montana

Grosse Solidarität; enge Zusammenarbeit mit allen Behörden; umfassende Betreuung der Opfer und Angehörigen ist sichergestellt.

Stand Sonntag, 04.01.26

Wir möchten uns von Herzen bei allen Menschen bedanken, die im Zusammenhang mit den Ereignissen in Crans-Montana ihre Unterstützung anbieten oder bereits geleistet haben. Die grosse Solidarität, die vielen Nachrichten und Hinweise auf Hilfeaufrufe sowie das Engagement, betroffene Personen zu identifizieren oder ausfindig zu machen, berühren sehr.

Unsere erfahrenen Teams sind rund um die Uhr im Einsatz, und wir arbeiten eng und zentral koordiniert mit allen Institutionen und Behörden zusammen. Die umfassende und professionelle Betreuung der Opfer sowie der Angehörigen ist sichergestellt. Ebenso verfügt das USZ dank des grossen Engagements aller Beteiligten über ausreichend Personal und Material, um die Versorgung zu gewährleisten.

Uns erreichen sehr viele Nachrichten mit Unterstützungsangeboten. Wir danken Ihnen allen für Ihre Hilfsbereitschaft und Ihr Vertrauen und bitten gleichzeitig um Verständnis, wenn wir nicht auf alle einzelnen Anfragen eingehen können. Bitte konsultieren Sie die Mitteilungen der zuständigen Behörden für Ihre Fragen und Anliegen oder wenden sich direkt an diese Stellen.

Zwischenzeitlich konnten weitere Patientinnen und Patienten in andere hochspezialisierte Kliniken für Brandverletzte verlegt werden. Diese Kliniken verfügen wie das USZ über das Spezialwissen und die Infrastruktur, um schwerstverletzte Patientinnen und Patienten professionell und langfristig zu behandeln. Sechs Patientinnen und Patienten bleiben für die Behandlung am USZ.

Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen, insbesondere bei den Familien und Angehörigen, die durch diesen Brand geliebte Menschen verloren haben. Ihnen wünschen wir viel Kraft, Trost und Zusammenhalt in dieser schweren Zeit.

Stand Freitag, 02.01.26

Alle Patientinnen und Patienten, die infolge des Brandes in der Bar in Crans-Montana schwer verletzt ans USZ gebracht wurden, konnten seit gestern Morgen dank des grossen und durchgehenden Einsatzes und guten Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden, Behörden und Helferinnen und Helfer, medizinisch versorgt werden.

Mit den Angehörigen der Opfer steht das USZ in engem Austausch. Aktuell sind 13 Patientinnen und Patienten am USZ in Behandlung, weitere Verlegungen in andere Spitäler werden derzeit geprüft, sodass sich die spezialisierten Teams nachhaltig auf die lange und schwierige Pflege der schwerstverletzten Personen fokussieren können.

«Die Ereignisse erschüttern uns. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Unsere Teams sind unermüdlich im Einsatz. Die Solidarität und gegenseitige Unterstützung sind in dieser ausserordentlichen Lage einzigartig. Wir bedanken uns von Herzen bei allen Mitarbeitenden und auch bei den anderen Spitälern für die Zusammenarbeit und wünschen allen in dieser herausfordernden Zeit viel Kraft und Energie», sagt Monika Jänicke, CEO und Vorsitzende der Spitaldirektion des USZ.

Helpline für Angehörige

Für Fragen von Angehörigen steht die offizielle Helpline zur Verfügung.

Tel. 0848 112 117

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