Das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS, vormals PCOS) kann den Hormonhaushalt und den Stoffwechsel beeinflussen. Häufig wirkt das Hormon Insulin bei Frauen mit PMOS nicht ausreichend. Dadurch kann der Körper Zucker schlechter verarbeiten. Wie sich der Zuckerstoffwechsel bei Frauen mit PMOS unmittelbar nach einer Zuckeraufnahme verändert, ist jedoch noch nicht vollständig verstanden.
Ziel der Studie
Wir möchten detailliert untersuchen, wie sich der Stofffwechsel nach einer Zuckerbelastung bei Frauen mit PMOS verändert. Dazu vergleichen wir Frauen mit PMOS und gesunde Frauen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, PMOS besser zu verstehen und langfristig die medizinische Betreuung betroffener Frauen zu verbessern.
Wer kann teilnehmen?
Sie sind zwischen 18 und 35 Jahre alt und gehören zu einer der folgenden Gruppen: 1. Sie haben ein PMOS und einen Body-Mass-Index (BMI) zwischen 18,5 und 39,9 kg/m². 2. Sie haben kein PMOS, einen BMI zwischen 18,5 und 39,9 kg/m², nehmen keine Hormone und haben seit mindestens drei Monaten einen regelmässigen Menstruationszyklus von 21 bis 35 Tagen. Zudem verfügen Sie über gute Deutsch- oder Englischkenntnisse.
Ablauf
Die Studie findet an drei Terminen statt: einem Telefonat, einem Screening und einem Testtag. Während des Telefonats (ca. 20 Minuten) erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Studie und können Ihre Fragen stellen. Beim Screening (ca. 40 Minuten) wird abgeklärt, ob Sie für eine Teilnahme geeignet sind. Am Testtag kommen Sie nüchtern zu uns. Nach einer ersten Blutentnahme trinken Sie eine Zuckerlösung. Zwei Stunden später erfolgt eine zweite Blutentnahme. Dadurch können wir untersuchen, wie Ihr Körper auf die Zuckerbelastung reagiert. Der Testtag dauert insgesamt etwa 120 Minuten.
Entschädigung
Keine
Original Studienname
Metabolic Flexibility in PMOS - METFLEX
BASEC-Nummer
2025-00909
Sponsoren
Universitätsspital Zürich