Seit 2020 fliegt man am grössten Flughafen der Schweiz nicht nur ab – man kehrt von dort sogar gesund zurück! Im Oktober vor fünf Jahren eröffnete das Universitätsspital Zürich (USZ) sein ambulantes Gesundheitszentrum am Flughafen Zürich, im neuen Quartier The Circle. Fünf Jahre ambulante Gesundheitsversorgung – ein Rückblick voller Zahlen, Freiwilligeneinsätze, Dialysen – und Elefanten.
Ein Drittel aller ambulanten Besuche des USZ erfolgt heute am Standort Flughafen. Und so wurde neulich sogar ein «Millionär» gekürt: Seit der Eröffnung im Oktober 2020 wurden nämlich über eine Million Patientinnen und Patienten am USZ-Flughafen behandelt – in mehr als 20 Fachrichtungen, vom Schwindelzentrum über das Dialysezentrum bis zur Labordiagnostik.
Ein paar Zahlen zu fünf Jahren USZ-Flughafen:
- Über 240’000 Blutentnahmen – das entspricht dem Blutvolumen einer mittleren Elefantenherde.
- 40’000 Therapien in der medizinischen Tagesklinik – theoretisch wurde also die gesamte Einwohnerschaft der beiden grössten Flughafenanrainer Kloten und Opfikon einmal behandelt.
- Rund 26’000 Dialysen (Blutwäschen) mit Blick auf das Rollfeld – so viele Zyklen wie Starts und Landungen während der Zürcher Sommerferien.
- 18’000 Anästhesien – genug, um den stärksten Zürileu mehrfach sanft ins Land der Träume zu begleiten.
- Mehr als 5’000 Einsätze des Freiwilligendienstes, die zeigen, dass Menschlichkeit und Medizin wunderbar zusammenpassen.
- 14 Millionen Quadratmeter Bodenfläche, die gereinigt wurden – das entspricht ungefähr 2’000 Fussballfeldern.
Die Zukunft der ambulanten Versorgung
Hinter diesen Zahlen stehen Mitarbeitende, die sich Tag für Tag unermüdlich engagieren – Ärztinnen und Ärzte, Pflege- und MPA-Fachpersonen, Fachpersonen aus dem Facility Management und dem administrativen Bereich sowie Freiwillige und vielen weiteren Berufsgruppen. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass sich die Patientinnen und Patienten rundum aufgehoben fühlen.
Der Standort am Flughafen ist ein beliebter Arbeitsort – nicht zuletzt dank des ambulanten Angebots, das geregelte Arbeitszeiten ohne Nacht- oder Wochenendschichten ermöglicht. Hier trifft interdisziplinäre Zusammenarbeit auf modernste Infrastruktur. Die Mitarbeitenden ermöglichen Spitzenmedizin und setzen sich mit Herzblut für das Wohl der Patientinnen und Patienten ein – und können dabei sogar lächeln, während andere in die Ferien fliegen.