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Geflüchtete Menschen haben ein höheres Risiko, psychische Probleme zu entwickeln, oft wegen traumatischer Erlebnisse, Isolation, Armut und Diskriminierung. Diese Probleme werden häufig nicht erkannt, was es den Betroffenen schwer macht, sich in der Schwei

Geflüchtete Menschen haben ein höheres Risiko, psychische Probleme zu entwickeln, oft wegen traumatischer Erlebnisse, Isolation, Armut und Diskriminierung. Diese Probleme werden häufig nicht erkannt, was es den Betroffenen schwer macht, sich in der Schweiz zu integrieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Programm namens „Problem Management Plus“ (PM+) entwickelt, das den Geflüchteten hilft, ihre psychische Gesundheit zu verbessern, indem sie Unterstützung von anderen Peers in ihrer eigenen Sprache erhalten. PM+ ist einfach zugänglich, benötigt wenig Ressourcen und hat sich in mehreren Ländern, auch in der Schweiz, als wirksam erwiesen.

Das Forschungsprojekt BRIGHT untersucht nun, wie sich PM+ auf die psychische Gesundheit und die Integration von Geflüchteten auswirkt.

Ziel der Studie


Ziele
1. Repräsentative Befragung von Geflüchteten in der Schweiz. Wir beschreiben die Gruppe im Hinblick auf psychische Krankheiten und Integrationsmerkmale sowie den Zusammenhang zwischen psychischen Beschwerden und der In¬anspruchnahme psychosozialer Unterstützung.
2. Durchführung und Evaluierung der erweiterten Form von PM+. Wir untersuchen, inwiefern die Intervention die psy¬chische Gesundheit verbessert und welche Faktoren zu einer Verbesserung beitragen.
3. Die Wirkung von PM+ auf diverse Dimensionen der Integration verstehen. Wir analysieren kausale Effekte von PM+ auf unterschiedliche Integrationsdimensionen, unter anderem soziale, politische und ökonomische Integration.

Wer kann teilnehmen?


Wer kann teilnehmen?
• Geflüchtete oder Asylsuchende in der Schweiz
• mind. 16 Jahre alt

Ablauf


Methodik
Die Studie besteht aus einem randomisierten kontrollierten Versuch. Dazu teilen wir die PM+-Berechtigten in zwei Gruppen auf: eine Gruppe erhält PM+ sofort und die andere Gruppe nach 12 Monaten. Dieses Studiendesign ermöglicht es, kausale Effekte von PM+ zu identifizieren, ohne die Behandlung einer Gruppe vorzuenthalten.
Dazu erheben wir eigene Daten mittels Fragebogenbefragungen zu mehre¬ren Zeitpunkten. Ausserdem beziehen wir administrative Daten vom Bundesamt für Statistik, der zentralen Ausgleichsstelle und dem Staatssekretariat für Migration sowie Daten von mehreren Krankenkassen ein.

Entschädigung



Original Studienname


BRIGHT

BASEC-Nummer


2023-00857

Sponsoren

Sind Sie interessiert?

Beatrice Strock

Tel. 044 255 52 80