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NoMask: Randomisierte kontrollierte Studie zum Vergleich von geschlossenen Gesichtsmasken mit oberflächengeführter Strahlentherapie für die Kopf- und Hals-Strahlentherapie

Die Strahlentherapie ist ein Bestandteil der Behandlung von primären und metastasierten Kopf-Hals-Karzinomen. Um eine sichere und reproduzierbare Durchführung der Strahlentherapie zu gewährleisten, muss der Patient während der Therapie immobilisiert werden, das heisst, es wird mechanisch verhindert, dass sich der Patient bewegt. Die Standard-Immobilisierung für die fraktionierte Kopf- und Halsbestrahlung ist eine individuell angepasste, geschlossene Gesichtsmaske aus thermoplastischem Material (d.h. es wird durch Hitze formbar), die die Kopf-, Hals- und Schulteranatomie abdeckt, nicht invasiv ist und sich leicht anfertigen und anpassen lässt. Die geschlossene Maske kann jedoch als einengend empfunden werden, da sie sehr eng am Gesicht angelegt wird. Dies kann eine meist 7 Wochen dauernde Therapie möglicherweise unangenehm machen und in extremen Fällen dazu führen, dass die Patienten sich gegen eine empfohlene Strahlentherapie entscheiden. In dem Bemühen, den Patientenkomfort zu verbessern, wurden andere Lösungen vorgeschlagen, wie z. B. offene Gesichtsmasken. Offene Masken sind zwar praktisch, aber es gibt viele Patienten, die gar keine Maske vertragen. Deshalb möchten wir in dieser Studie einen Schritt weitergehen und Patienten ganz ohne Maske bestrahlen. Stattdessen wird ein Gerät mit Infrarotlicht eingesetzt, welches die korrekte Position misst.

Ziel der Studie


Das Ziel ist, eine Alternative zu Masken in der Strahlentherapie zu finden und zu bewerten, wobei derselbe hohe Behandlungsstandard aufrechterhalten werden soll. Dies ist besonders relevant für Patienten mit Klaustrophobie oder anderen Ängsten, die sie daran hindern könnten, die notwendige Behandlung mit einer Maske zu erhalten.

Wer kann teilnehmen?


Patienten, die sich einer Kopf-Hals-Bestrahlung unterziehen

Ablauf


Die Studie ist randomisiert, das heisst, Patienten werden zufällig in eine von zwei Gruppen eingeteilt. In beiden Gruppen erhalten die Patienten beide Bestrahlungsvarianten, zur Hälfte mit Maske und zur Hälfte ohne Maske. In der einen Gruppe wird zuerst mit Maske bestrahlt, in der anderen Gruppe zuerst ohne Maske. In der Mitte der Therapie wird jeweils gewechselt. Für jeden einzelnen Patienten wird eine individuelle Immobilisationsmaske und ein Kissen, das exakt und individuell an Ihre Körperform angepasst ist, angefertigt. Die Behandlung selbst wird für Sie anhand der Standardvorgaben in Abhängigkeit der Erkrankung (z.B. wo genau sich Ihr Tumor befindet) festgelegt. Direkt nach der Simulation, sowie am ersten Tag der Behandlung und danach wöchentlich während der ganzen Behandlung werden Sie gebeten, einen Fragebogen zur Bewertung von Komfort, Schmerzen und Angst auszufüllen. Dies dauert jeweils etwa 5 Minuten. Nach der allerletzten Behandlungssitzung werden Sie abschliessend gefragt, welche Variante (mit oder ohne Maske) Sie bevorzugen.

Entschädigung


Wenn Sie bei dieser Studie mitmachen, bekommen Sie kein Geld und keine andere Entschädigung.

Original Studienname


Randomized Controlled Trial comparing closed face masks vs Surface Guided Radiation Therapy for Head and Neck Radiotherapy (NoMask Study)

BASEC-Nummer


2025-D0007

Sponsoren

Sind Sie interessiert?

Prof. Dr. med. M. Guckenberger

Tel. +41 44 255 35 66