Warnung vor Fake-Ads und Identitätsmissbrauch

Immer wieder missbrauchen Dritte die Namen, Fotos oder angebliche Aussagen von Ärztinnen, Ärzten und weiteren Mitarbeitenden des Universitätsspitals Zürich (USZ), um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Diese Inhalte werden ohne Zustimmung der betroffenen Personen erstellt und verbreitet. Das USZ steht in keinem Zusammenhang mit solchen Angeboten.

Wie erkennen Sie offizielle USZ-Anzeigen?

Das USZ schaltet Anzeigen auf verschiedenen Online-Plattformen. Diese sind unter anderem an folgenden Merkmalen zu erkennen. Sie:

  • erscheinen im einheitlichen USZ-Design
  • führen ausschliesslich auf die offizielle USZ-Website
  • bieten nie Produkte zum Kauf an
  • enthalten keine sensationellen Heilversprechen

Unsere offiziellen Anzeigen finden Sie in den jeweiligen Ad Centers der Plattformen.

Meta Google Ads

Woran erkennen Sie Fake-Ads?

Mögliche Hinweise darauf, dass eine Werbung gefälscht ist, geben Ihnen folgende Punkte:

  • Sensationelle Heilversprechen
  • Aussagen wie «Die Pharmaindustrie will das nicht wissen»
  • Aufforderungen zum sofortigen Kauf eines Produktes
  • Verweise auf unbekannte Websites
  • Fotos oder Namen von Ärztinnen und Ärzten ohne nachvollziehbare Quelle
  • Gestaltung stark abweichend von der USZ-Gestaltung

Was tun, wenn Sie eine solche Anzeige entdecken?

Wenn Sie auf eine (vermutlich) gefälschte Werbung stossen, reagieren Sie am besten wie folgt:

  1. Klicken Sie nicht auf den Link.
  2. Geben Sie keine persönlichen Daten ein.
  3. Kaufen Sie keine Produkte über die Anzeige.
  4. Melden Sie die Anzeige direkt auf der Plattform, wo sie ausgespielt wird.
  5. Informieren Sie das USZ über die Anzeige via untenstehendem Formular.
  6. Melden Sie die Anzeige nach Möglichkeit auch dem Bundesamt für Cybersicherheit und auf Cybercrimepolice

 

So melden Sie dem USZ eine betrügerische Anzeige

Bitte füllen Sie in diesem Fall das untenstehende Formular aus. Senden Sie uns nach Möglichkeit:

  • Screenshot der Anzeige
  • Link zur Anzeige
  • Datum der Sichtung
  • Auf welcher Plattform ist die Ad angezeigt worden
  • Informationen zum verkauften Produkt, den genannten USZ-Absender/Namen, falls vorhanden

Was tun, wenn Sie bereits ein Produkt bestellt haben?

Wenn Sie:

  • gesundheitliche Beschwerden haben,
  • unsicher sind, was Sie eingenommen haben,

wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder rufen Sie im Notfall die 144.

 

Wenn Sie:

  • finanzielle Schäden erlitten haben,
  • persönliche Daten an Unbekannte weitergegeben haben,

informieren Sie die zuständigen Behörden.

Aktuell uns bekannte Fälle von Identitätsmissbrauch

Aktuell sind uns Fälle von Identitätsdiebstahl in betrügerischen Anzeigen zu folgenden USZ-Mitarbeitenden bekannt:

Daniel Eberli, Prof. Dr. Dr. med.

Klinikdirektor, Klinik für Urologie

Tel. +41 44 255 54 01
Spezialgebiete: Prostatakarzinom: 3D Prostatabiopsien (MRI-Fusion, Stereotaktisch), DaVinci Robotik und Laparoskopie, HIFU (High Intensity Focused Ultrasound), Robotische Chirurgie (Niere und Blase), Therapie der gutartigen Prostatavergrösserung

Philipp Gerber, Prof. Dr. med.

Leitender Arzt, Stv. Klinikdirektor, Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung

Tel. +41 44 255 36 20
Spezialgebiete: Übergewicht und Adipositas, Fettstoffwechselstörungen, Klinische Ernährung

Das USZ setzt alles daran, solche Deep-Fake-Anzeigen zu stoppen. Die Inhalte wurden bereits den Plattformbetreibern gemeldet und entsprechende Schritte zur Entfernung wurden eingeleitet.

Häufig gestellte Fragen

Das USZ oder Mitarbeitende des USZ machen keine Werbung für Medikamente oder Gesundheitsprodukte. Seien Sie deshalb besonders vorsichtig bei Online-Angeboten, Links und Videos, die angeblich vom USZ oder dessen Mitarbeitenden stammen, die Produkte zum Verkauf anbieten.

Grundsätzlich gilt beim Kauf von Medikamenten:

  • Medikamente sollten ausschliesslich über die vorgesehenen Bezugswege bezogen werden (Apotheke, Arztpraxis, Spital). Swissmedic rät grundsätzlich vom Bezug von Arzneimitteln aus dem Internet ab.
  • Die Gefahr, im Internet Fälschungen mit schädlichen Inhaltsstoffen zu erhalten, ist gross.