Mehr Notfallpatienten von der Street Parade als 2017

Am vergangenen Wochenende wurden im Institut für Notfallmedizin am USZ 273 Personen medizinisch versorgt. Davon waren 93 Besucher der Street Parade.

Dieses Jahr wurden bedeutend mehr Street Parade-Besucher am USZ behandelt als letztes Jahr (+ 60%). Der Hauptgrund dürfte sein, dass die Street Parade dieses Jahr insgesamt mehr Besucher anzog.

Der erste Street-Parade-Besucher wurde am Samstag um 12.45 Uhr in den Notfall eingeliefert, der letzte am Sonntag gegen 16 Uhr. Behandelt wurden vor allem Alkohol- und Mischintoxikationen, Schnittverletzungen und Verletzungen aus Schlägereien.

Fotolia_63085655_S.jpgDieses Jahr wurden bedeutend mehr Street Parade-Besucher am USZ behandelt als 2017.

Um die zusätzlichen Patienten optimal zu betreuen, arbeitete das interprofessionelle Behandlungsteam am Institut für Notfallmedizin in personell verstärkten Schichten: Das Pflegepersonal sowie der ärztliche Dienst(Assistenz-und Kaderärzte) wurden in der Spät-, Nacht- und Frühschicht verstärkt und der Sicherheitsdienst arbeitete rund um die Uhr in einer grösseren Belegung. Die Zusammenarbeit mit der Rettungsorganisation Schutz & Rettung Zürich funktionierte einwandfrei. Diese hatte vor Ort Behandlungsstellen eingerichtet und betreute Patienten in der Patientensammelstelle (Notunterkunft).

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