Intensives Geschäftsjahr 2018 für das USZ

Das UniversitätsSpital Zürich (USZ) kann trotz tieferer Preise im stationären und politischen Eingriffen im ambulanten Bereich auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken. 2018 behandelte das USZ insgesamt 42‘377 Patientinnen und Patienten stationär, was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 0,8% entspricht. Im ambulanten Bereich nahm die Anzahl der Besuche um 4,8% auf 627‘124 zu. Der Gesamtumsatz betrug im Berichtsjahr CHF 1‘445 Mio. (+5.8%) und der Gewinn CHF 63.1 Mio.

Namentlich der Anstieg der Anzahl Patientinnen und Patienten im stationären Bereich ist bemerkenswert, angesichts der zunehmenden Verschiebung bestimmter Behandlungen in den ambulanten Bereich. Der Blick auf die für den Schweregrad der Erkrankung massgebliche Messgrösse, den CMI, bestätigt, dass die Verschiebung stattfindet und das USZ insbesondere Patienten mit komplexen Erkrankungen aufnimmt. Der Schweregrad der behandelten Patienten nahm im stationären Bereich um 1.5% auf 1.588 deutlich zu. Gleichzeitig konnte die mittlere Aufenthaltsdauer auf 6.58 Tage (-2.2%) verringert werden. Dies ist das Resultat Spital-weiter Anstrengungen zur Senkung der Aufenthaltsdauer und damit zur Reduktion der Kosten. Voraussetzung dafür ist eine frühzeitige und koordinierte Planung des Spitalaustritts, sei es nach Hause oder in eine nachgelagerte Institution.

Im ambulanten Bereich zeigt sich der Eingriff des Bundesrates in den Tarmed-Leistungskatalog deutlich. Trotz Wachstum bei der Anzahl Besuche stagnierte der ambulante Bereich gemessen an den verrechneten Taxpunkten. Die ambulanten Leistungen sind auch mit grossen Anstrengungen zur Effizienzsteigerung unter dem aktuellen Regime nicht kostendeckend.

Finanzielle Eigenständigkeit auf solider Basis

Der Betriebsertrag erhöhte sich auf CHF 1'445 Mio. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr lag mit 5.8% um 0.7 Prozentpunkte über dem Wachstum des Betriebsaufwands. Entsprechend konnte auch die EBITDA-Marge von 7.8% im Vorjahr auf 8.6% im Jahr 2018 gesteigert werden. Es resultierte ein EBITDA von CHF 123.6 Mio. Der Gewinn soll – vorbehältlich der Genehmigung durch Regierungs- und Kantonsrat – dem Eigenkapital zugeschrieben werden, zur notwendigen Stärkung der Eigenkapitalbasis des USZ. Denn im neuen regulatorischen Umfeld muss das USZ seine Investitionen und seine medizinische Weiterentwicklung selbständig finanzieren.

Um weiterhin mit Spitzenleistungen wettbewerbsfähig zu bleiben, ist das USZ auf die geplante Gesamterneuerung angewiesen. Erste Schritte in diese Richtung sind mit der Inbetriebnahme des Service- und Logistikzentrums in Schlieren 2018 bereits getan. 2019 folgt die Inbetriebnahme des Trakts SUED 2 und der Umzug einiger administrativer Einheiten nach Stettbach. 2020 wird das Ambulatorium am USZ Flughafen seine Tore öffnen und damit eine wesentliche Verlagerung aus dem Kernareal ermöglichen, um dadurch die notwendige Rochadefläche zu schaffen.*


*Sämtliche Zahlen vor Revision

 

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