Wissenschaftlicher Hintergrund
Viele Menschen mit myalgischer Enzephalomyelitis/chronischem Fatigue- (ME/CFS) erleben eine tiefe, langanhaltende Erschöpfung – oft ohne erkennbare Ursache. Zurzeit stehen uns keine evidenzbasierten medizinischen und medikamentösen Therapien zur Verfügung. Erste Studien zeigen, dass bestimmte verhaltensorientierte Verfahren helfen könnten, besser mit den Beschwerden umzugehen.
Ziel der Studie
Ziele
Wir möchten herausfinden, ob eine spezielle Form der Psychotherapie (Akzeptanz- und Commitment-Therapie, kurz ACT) oder ein achtsamer Umgang mit dem Alltag (Minipausen im Alltag, kurz MIA) den Betroffenen besser hilft. Das Ziel ist, künftige Behandlungen individuell an die Bedürfnisse der Betroffenen anzupassen.
Wer kann teilnehmen?
Ziele
Wir möchten herausfinden, ob eine spezielle Form der Psychotherapie (Akzeptanz- und Commitment-Therapie, kurz ACT) oder ein achtsamer Umgang mit dem Alltag (Minipausen im Alltag, kurz MIA) den Betroffenen besser hilft. Das Ziel ist, künftige Behandlungen individuell an die Bedürfnisse der Betroffenen anzupassen.
Ablauf
Methodik
Die Teilnehmenden werden nach einem Aufklärungsgespräch zufällig in drei Gruppen eingeteilt: Zwei Gruppen erhalten entweder ACT oder MIA in einer Gruppentherapie mit acht Sitzungen. Die dritte Gruppe wartet zuerst vier Monate (Warteliste) und wird danach ebenfalls einer der beiden Therapien zugeteilt. Während der Studie werden regelmässig kurze Online-Fragebögen ausgefüllt sowie Blut-, Speichel- und Schlafdaten (mittels Armband) gesammelt. Drei und sechs Monate nach der Therapie wird nochmals nachgefragt, wie es den Teilnehmenden geht.
Entschädigung
Original Studienname
Therapie bei ME/CFS: Wirksamkeit von Akzeptanz-Commitmenttherapie (ACT) und Minipausen im Alltag (MIA)
BASEC-Nummer
BASEC-Nr. 2021-00671
Sponsoren
Finanzierung UniversitätsSpital Zürich, Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik Stiftung für Förderung Psychiatrie und Psychotherapie (FPP)