Studien suchen Teilnehmende

EMDR-Therapie bei PTBS nach einem akuten Herzereignis – mit EMDR das Herzvertrauen stärken

Eine koronare Herzkrankheit, insbesondere ein akut lebensbedrohliches Ereignis wie ein Herzinfarkt, ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen in der industrialisierten Welt. Etwa 70% der Patienten mit einer Herzkrankheit zeigen eine beeinträchtigte psychische Gesundheit. Zwischen 4 und 16% entwickeln nach dem kardialen Ereignis eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, englisch: PTSD), da es als traumatische Erfahrung wahrgenommen wird. Die Therapieform Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) hat sich als wirksam bei der Behandlung von traumatischen Erfahrungen erwiesen.

Ziel der Studie

Das Hauptziel des Projekts ist es, zu untersuchen, ob die EMDR-Therapie die Traumasymptome bei Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit verbessern kann.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Personen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren, die ein Herzereignis erlebt haben und sich seither emotional dadurch belastet fühlen.

Ablauf

Die Teilnehmenden werden nach einem initialen Screening und einem Interview auf PTBS-Symptome zufällig entweder in die Interventionsgruppe (EMDR-Behandlung) oder in eine Kontrollgruppe (passive Warteliste) zugeteilt. Psychophysiologische Messungen und Blutabnahmen werden zu drei Zeitpunkten durchgeführt.

Behandlung von emotionalen Belastungen nach einem Herzereignis

Entschädigung

300 CHF

Original Studienname

EMDR Treatment in PTSD Following Acute Coronary Syndromes

BASEC-Nummer

BASEC-Nr. 2019-00817

Sponsoren

UZH Stiftung

Sind Sie interessiert?

Mary Princip